CDU-Stadtratsfraktion: Erkrankungen und Schulschließungen vorbeugen
Luftreinigungsgeräte und CO2-Messgeräte beschaffen
Koblenz. Die Koblenzer CDU-Stadtratsfraktion fordert in einem Antrag die Schuldezernentin auf, zu überprüfen, inwieweit in Koblenzer Schulen Luftreinigungsgeräte nötig sind, um die Sicherheit der Schüler und des Lehrpersonals zu gewährleisten und mögliche Schulschließungen zu verhindern. Es müsse schnell eine Prioritätenliste für die Anschaffung von Raumluftfilteranlagen erstellt werden, damit Schulen, in denen aufgrund der vorhandenen technischen Gegebenheiten eine ausreichende Lüftung nicht möglich sei, bevorzugt ausgestattet werden könnten.
Die Beschaffung von wirksamen Luftreinigungsgeräten könne einen großen Beitrag zur Gesundheit und Aufrechterhaltung des Schulbetriebs leisten, zeigt sich Fraktionsvorsitzende Anne Schumann-Dreyer überzeugt. Schulen hätten trotz Abhaltung des Regelunterrichts bislang nicht wesentlich zu den nun stark steigenden Infektionszahlen beigetragen. Damit dies auch künftig so bleibe, setze sich die CDU-Stadtratsfraktion dafür ein, ergänzend zu den Lüftungskonzepten Luftreinigungsgeräte nach Bedarf anzuschaffen.
„Die Unterrichtsversorgung in Präsenz hat für uns oberste Priorität. Denn der bisherige Verlauf der Pandemie hat gezeigt, dass Schulschließungen für die betroffenen Schülerinnen und Schüler zu schwerwiegenden Nachteilen für die weitere schulische Entwicklung führen und erhebliche soziale Folgewirkungen haben.“, erklärt der schulpolitische Sprecher der CDU, Thomas Roos.
Fraktionsvize Andreas Biebricher fordert daher, unverzüglich die Eignung in Frage kommender Geräte zu testen. Dabei müssten sowohl vollständige Luftreiniger verschiedener Anbieter getestet, aber auch Möglichkeiten der Prävention durch CO2-Messgeräte überprüft werden, die den Anteil der verbrauchten Luft in den Klassenräumen anzeigten. Bayern mache dies beispielsweise mit beiden Gerätetypen und gehe damit voran. Zudem müssten in den Schulen, in denen derzeit die Voraussetzungen für den Einbau von Luftreinigungsgeräten fehlten, technische Lösungen gesucht und umgesetzt werden, die dies zeitnah ermöglichten.
„Es war klar, das Lüften alleine eben nicht überall ausreicht. Allein schon deshalb, weil die technischen Gegebenheiten dies gar nicht an allen Schulen ermöglichen. Die Landesregierung hat leider viel zu spät und nicht in ausreichender Höhe, finanzielle Mittel für Luftreinigungsgeräte zur Verfügung gestellt. Scheinbar ist der Herbst sehr überraschend gekommen. Diese Verzögerung führt nun angesichts der rasant steigenden Infektionszahlen zu unnötigen Gefährdungen. Außerdem wäre der laufende Schulbetrieb durch einen Einbau von Geräten während der Herbstferien nicht beeinträchtigt worden. Trotzdem gilt es nun nach vorne zu schauen und möglichst schnell zu guten Lösungen zu kommen.“ erklärt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Landtagskandidat, Stephan Otto, abschließend.
Pressemitteilung der
CDU-Stadtratsfraktion Koblenz
