Politik | 28.06.2018

Vertreter von Bündnis 90/ Die Grünen analysieren öffentlichen Nahverkehr

Manches ist gut – vieles muss besser werden

(V.l.) Inge Rockenfeller, Cataldo Spitale, Peter Glashoff, Tobias Reh und Regine Wilke.privat

Neuwied. Um die Situation des öffentlichen Nahverkehrs in der Stadt Neuwied und ihren Stadtteilen zu analysieren und auch selbst auszuprobieren, trafen sich Vertreterinnen und Vertreter von Bündnis 90/ Die Grünen zu einer Busrundfahrt zwischen der Innenstadt und einigen Stadtteilen.

Grundsätzlich waren die meisten Busfahrer sehr freundlich und auskunftsfreudig. Wenige wollten oder konnten auf Fragen leider nicht in ausreichendem Maße antworten. Bei der Betrachtung einzelner Strecken konnte festgestellt werden, dass z. B. an Wochentagen die Fahrmöglichkeiten vom Heddesdorfer Berg zur Innenstadt bzw. zum Bahnhof, zumindest während der Stoßzeiten, in der Regel gut sind. Genauer unter die Lupe genommen zeigt sich, dass es in den Abendstunden und besonders am Wochenende deutlich schlechter aussieht. Gerade am Samstag und Sonntag ist es schwierig bzw. unmöglich, morgens den Bahnhof zu erreichen. Um die Fahrpläne von Bus und Bahn aufeinander abzustimmen, wäre eine deutliche Verbesserung der Kommunikation zwischen Bahn – und Busunternehmen notwendig. Da abends ab 21 Uhr generell so gut wie keine Busse mehr fahren, besteht auch keine Chance, mit diesem Verkehrsmittel vom Kino, Theater oder gar der Nachtschicht nach Hause zu kommen. Nicht nur mit Blick auf die Klimaveränderungen wäre hier ein Umdenken vom Individualverkehr hin zum öffentlichen Personennahverkehr notwendig.

Die Teilnehmer sind sich darin einig, dass weiter intensiv an der Verbesserung des ÖPNV in Neuwied gearbeitet werden muss. Die Neuwieder Grünen werden sich weiter dafür einsetzen.

Pressemitteilung

Bündnis 90/Die Grünen

(V.l.) Inge Rockenfeller, Cataldo Spitale, Peter Glashoff, Tobias Reh und Regine Wilke.Foto: privat

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