Politik | 14.07.2022

50 Jahre im öffentlichen Dienst

Manfred Schnur feiert seltenes Jubiläum

Landrat Manfred Schnur erhält die Dankesurkunde des Landes Rheinland-Pfalz

Landrat Manfred Schnur ist seit vielen Jahren ein verlässlicher Ansprechpartner in der Politik. Jetzt feierte er ein 50-jähriges Dienstjubiläum. Foto: TE

Cochem. Perspektivenwechsel im Cochemer Kreishaus; schließlich ist es sonst immer der Landrat, der langjährigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu ihrem Dienstjubiläen gratuliert und seinen Dank ausspricht. Dieses Mal stand der Kreischef dann selbst im Mittelpunkt. Die Erste Kreisbeigeordnete, Anke Beilstein, eröffnete die kleine Feierstunde mit einem kurzen Grußwort, indem Sie auf den politischen Werdegang des heutigen Kreischefs zurückblickte und zudem die eine oder andere Anekdote aus dem „Nähkästchen“ zauberte. Schließlich kennt und schätzt man sich schon viele Jahre. So berichtete sie beispielsweise von der ersten Begegnung mit dem damaligen Verbandsbürgermeister - das war vor über 30 Jahren - und Beilstein war seinerzeit Moselweinprinzessin. Weiterhin erklärte sie den anwesenden Gästen, dass für Manfred immer drei Dinge wichtig waren und auch heute noch sind: Seine Familie, sein christlicher Glaube und ein gutes Glas Wein.

Im Anschluss an die Begrüßung übergab sie das Wort an Staatssekretär Randolf Stich - der kurzfristig als Vertretung des erkrankten Ministers Roger Lewentz eingesprungen war. Stich betonte, dass er für diesen besonderen Anlass gerne kurzfristig seinen Kalender „freigeräumt“ hat, aber dass auch der Innenminister gerne persönlich diesen Termin wahrgenommen hätte. „Für Minister Lewentz war es eine Selbstverständlichkeit, dass er Ihnen heute die Dankurkunde der Ministerpräsidentin persönlich aushändigt. Umso mehr bedauert er, dass seine Erkrankung dies nicht zulässt. Er lässt Sie, Herrn Schnur, jedoch ausdrücklich grüßen“, so der Staatssekretär.

Im weiteren Verlauf seiner Rede skizzierte er die berufliche Vita des Cochem-Zeller Landrats und ging dabei insbesondere auf seine zahlreichen erfolgreichen Projekte als VG-Bürgermeister und Landrat ein.

Seine ersten Schritte im öffentlichen Dienst machte der in Kröppen in der Pfalz geborene Schnur als Inspektor - Anwärter in der Verbandsgemeinde Rodalben. Im Anschluss hieran verschlug es ihn für einige Jahre zur Bezirksregierung Rheinhessen-Pfalz. Von 1978 bis 1985 war er in verschiedenen Funktionen als Sachbearbeiter im rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerium tätig.

Zum Jahresbeginn 1986 verschlug es ihn dann als neugewählter Bürgermeister der Verbandsgemeinde Treis-Karden an die Mosel. Schnell wurde die Moselregion zu seiner zweiten Heimat. Nach über 21 Jahren als Behördenchef der Verbandsgemeindeverwaltung, stellte er sich im Jahr 2007 mit der Kandidatur zur Wahl des Landrates des Landkreises Cochem-Zell einer neuen Herausforderung. Die erfolgreiche Wahl bezeichnet Schnur selbst „als wichtigstes Ereignis seines beruflichen Werdegangs“.

Seit nunmehr über 36 Jahren ist Schnur nun schon in leitender Funktion tätig, davon 21 als hauptamtlicher Bürgermeister und 15 als Landrat. Er ist maßgeblich mitverantwortlich für zahlreiche erfolgreiche Projekte und Initiativen sowie für die Weiterentwicklung des Landkreises. Als mittlerweile dienstältester Landrat von Rheinland-Pfalz nahm und nimmt er in vielen Bereichen mit seiner Verwaltung eine führende Rolle an. „Sie, Herr Schnur und Ihre Verwaltung, waren und sind in vielen Bereichen Vorreiter im Land gewesen“ so Staatssekretär Stich. Insbesondere die Bereiche „Klima und Umwelt“ sowie „Digitalisierung“ sind hier hervorzuheben.

Auch der Vorsitzende des Landkreistages, Landrat Achim Schwickert ließ es sich nicht nehmen, ein paar Worte an seinen Kollegen zu richten. Er beglückwünschte ihn im Namen aller rheinland-pfälzischen Landrätinnen und Landräte zum besonderen Dienstjubiläum und bedankte sich für die jahrelange vertrauensvolle und freundschaftliche Zusammenarbeit, die Schnur zu allen Amtskollegen seit jeher pflegt. „Wenn eine Kollegin / ein Kollege neu ins Amt gewählt wurde, dauerte es nie lange bis Manfred ein „Vier-Augen-Gespräch“ suchte, so Schwickert. Alle weiteren Gäste, darunter Bundestagsabgeordneter Marlon Bröhr, Landtagsabgeordneter Benedikt Oster, Kreisbeigeordneter Thomas Basten, Dr. Daniela Franke (Geschäftsführende Direktorin des Landkreistages), die Bürgermeister der Verbandsgemeinden sowie die Fraktionsvorsitzenden der im Kreistag vertretenen Fraktionen schlossen sich den Gratulationen an. Der sichtlich gerührte Jubilar bedankte sich bei allen Beteiligten für die persönlichen Worte und die Glückwünsche. Schnur betonte, „dass er auch nach 50 Jahren immer noch gerne morgens arbeiten gehe und ihm das Aufstehen tatsächlich keine Schwierigkeiten bereite.“

Pressemitteilung

Kreisverwaltung Cochem-Zell

Landrat Manfred Schnur ist seit vielen Jahren ein verlässlicher Ansprechpartner in der Politik. Jetzt feierte er ein 50-jähriges Dienstjubiläum. Foto: TE

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Neueste Artikel-Kommentare
  • Boomerang : Wenn man sich so intensiv um verarmte Kinder oder alte Menschen kümmern würde....
  • Tanja Busch : Ich kaufe am liebsten nachhaltig und finde es mehr als schade, dass Inpetto schließen musste. Es war immer ein Erlebnis dort einzukaufen und ich würde mir wünschen, dass sich ein neuer Platz in Bendorf anbietet für Second Hand Ware.

Illegale Müllentsorgung sorgt erneut für Ärger

  • Heuschrecke: Das ist leider nicht nur in Kesselheim es sieht leider überall an den Container so aus
  • Boomerang : Schlimme Zustände. Allerdings wird da anscheinend auch nicht oft genug geleert. Und der Wertstoffhof war zwischen den Jahren komplett zu.
Sonderseite Gesundheitsexperten Bad Neuenahr-Ahrweiler
Dauerauftrag
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0020#
Titelanzeige (Januar)
Gesundheitsexperten in Bad Neuenahr-Ahrweiler
Nachruf Kurth
Wir helfen im Trauerfall Vorsorge
Danksagung Familie Dietenhofer
Dauerauftrag Imageanzeige
Sozialarbeiter/innen, Sozialpädagogen/innen
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel

Gemeinsam für Erinnerung und Vielfalt

Holocaust-Gedenktag 2026

Dernau. Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee das Konzentrations- und Todeslager Auschwitz Birkenau. Auf dem Gelände befanden sich zu diesem Zeitpunkt noch rund 7.000 Menschen. Mehr als 1 Million Menschen wurde dort im Zeitraum März 1942 bis Januar 1945 ermordet. Auschwitz steht heute als Begriff für den nationalsozialistischen Rassenwahn und symbolisiert wie kein anderer Ort die Verbrechen der Nationalsozialisten.

Weiterlesen

DA bis auf Widerruf
Sonderseite Gesundheitsexperten Bad Neuenahr-Ahrweiler
Dauerauftrag 2026
Malermeister in Rheinbach: Sauber, schnell & zuverlässig, Tapezier- und Lackierarbeiten sauber und
Anzeigenauftrag #PR111825-2026-0002#
Hausmeister, bis auf Widerruf
Vorabrechnung, Nr. AF2025.000354.0, Januar 2026
Imagewerbung
Innovatives aus der VG Weißenthurm
Innovatives aus der VG Weißenthurm
Stellenausschreibung "Sachbearbeiterin" - Auftraggeber Regina Elsting
Neueröffnung
Start Frühjahrssemester
Närrisches Wochenende Linz
Seniorensitzung der Stadtsoldaten
Titelanzeige