Politik | 12.07.2023

FDP Koblenz gegen die Ampel

Marode Fußgängerbrücke im Bereich der JVA soll einer Ampelanlage weichen

Die marode Fußgängerbrücke. Quelle: FDP Koblenz

Koblenz. Kritik übt die FDP-Ratsfraktion an dem mehrheitlich im Haushalts- und Finanzausschuss beschlossenen Vorhaben der Stadt Koblenz, die baulich marode Fußgängerbrücke in Höhe der JVA durch eine Ampelanlage zu ersetzen. „Diese Ampel wäre zum einen völlig überflüssig, weil die in Richtung Bahnhof gehenden Personen die Simmerner Straße an der Ampel oberhalb der JVA queren können. Zum anderen behindert sie die Leichtigkeit und Sicherheit des Rad- und PKW-Verkehrs in diesem steilsten Stück der Simmerner Straße“, so Christoph Schöll, Vorsitzender der FDP-Ratsfraktion und Karthäuser. Nach Einschätzung der FDP sind insbesondere zu den Hauptverkehrszeiten Staus und gefährliche Situationen auch mit den bergab fahrenden Radfahrern vorprogrammiert. „Die Karthause hat über 11.000 Einwohner und der Verkehr in Richtung Stadt fließt weit überwiegend über die Simmerner Straße. Eine Notwendigkeit für eine Ampel erkennen wir nicht, denn der Fußgängerverkehr aus Richtung JVA kann talwärts den links angeordneten breiten Bürgersteig der Simmerner Straße nutzen, um in die Stadt oder zum Hauptbahnhof zu gelangen“, so David Hennchen, von der FDP-Ratsfraktion. Die FDP kündigt an, die im Rat anstehende Beschlussfassung abzulehnen und appelliert an die Verwaltung und die anderen im Rat vertretenen Partei, dieses Vorhaben nochmals zu überdenken.

Pressemitteilung der

FDP Koblenz

Die marode Fußgängerbrücke. Quelle: FDP Koblenz

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