Politik | 16.02.2023

Austausch mit dem Jobcenter

MdB Rudolph informiert sich über aktuelle Herausforderungen

Thorsten Rudolph tauschte sich mit Manfred Stein und Guido Steffens vom Jobcenter Koblenz aus. Quelle: Wahlkreisbüro Thorsten Rudolph/Dennis Feldmann

Koblenz. Das neue Bürgergeld, die Preissteigerungen infolge des Ukraine-Krieges und die Auswirkungen der Corona-Pandemie waren Themen beim Gespräch zwischen dem SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Thorsten Rudolph und Verantwortlichen des Jobcenters Koblenz. „Mich interessiert sehr, wie sich die vom Bundestag beschlossenen Gesetzesänderungen auf die Arbeit des Jobcenters auswirken und welche Herausforderungen nun von den Fachleuten gesehen werden. Von daher bin ich für den Austausch sehr dankbar“, erklärte Rudolph nach dem Gespräch mit Geschäftsführer Manfred Stein und Bereichsleiter Guido Steffens. Was das Bürgergeld angeht, betonten Stein und Steffens, dass die Erhöhung der Leistungsbezüge wichtig gewesen sei – gerade im Hinblick auf die gestiegenen Preise. Auch vom Wegfall des sogenannten Vermittlungsvorrangs erwarten sie einen positiven Effekt. Denn Geringqualifizierte könnten nun durch entsprechende Angebote zur Aus- und Weiterbildung noch intensiver unterstützt werden, um ihnen so den Zugang zum Arbeitsmarkt zu eröffnen. Eine Herausforderung sei derweil die Integration der ukrainischen Flüchtlinge. Dabei habe geholfen, dass man auf bessere Strukturen habe zurückgreifen können, als dies noch 2015 bei den Flüchtlingen, die infolge des Bürgerkriegs in Syrien nach Deutschland kamen, der Fall gewesen sei. Dennoch sei der Arbeitsaufwand für die Mitarbeitenden im Jobcenter, die insgesamt fast 10.000 Menschen in Koblenz betreuen, immens – vor allem auch mit Blick auf die Krankheitswelle im zweiten Halbjahr 2022.

Noch immer leiden junge Erwachsene zum Teil unter den Nachwirkungen der Corona-Pandemie. Daher sehe man insbesondere auch bei Schulabbrechern einen intensiven Handlungs- und Unterstützungsbedarf. Mit dem langfristigen Projekt MONTE (motivieren, orientieren, neue Talente entwickeln) des Jobcenter Koblenz versuche man, allen jungen Menschen eine Struktur zu geben und sie in jeglichen schwierigen Lebenslagen zu unterstützen.

„Ich bin dem Jobcenter sehr dankbar für die wichtige Arbeit, die es hier in Koblenz leistet. Und ich werde die Erfahrungen, die hier vor Ort gemacht werden, natürlich mit nach Berlin nehmen, wo wir weiter daran arbeiten, die Rahmenbedingungen für die Mitarbeitenden und die Betroffenen zu verbessern“, sagt Rudolph.

Pressemitteilung des

Büro von Dr. Thorsten Rudolph

Thorsten Rudolph tauschte sich mit Manfred Stein und Guido Steffens vom Jobcenter Koblenz aus. Quelle: Wahlkreisbüro Thorsten Rudolph/Dennis Feldmann

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