MdB Rudolph und Stadtwerke-Chef Hörnig sprechen über Herausforderungen für den Koblenzer Rheinhafen
Koblenz. Der Koblenzer Rheinhafen ist ein wichtiger Umschlagplatz am Mittelrhein. Betrieben wird der Hafen von den Stadtwerken, mit dessen Geschäftsführer Lars Hörnig sich der Koblenzer SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Thorsten Rudolph vor kurzem getroffen hat, um über die Zukunft des Hafens und aktuelle Herausforderungen zu sprechen.
„Der Rheinhafen ist eine wichtige Drehachse für unsere Unternehmen in und um Koblenz, da die Güter hier durch die trimodale Auslegung zwischen Schiff, Bahn und Lkw umgeschlagen werden können“, erklärt Hörnig.
Zwei große Containerbrücken erlauben es, zwei Schiffe parallel zu be- oder entladen. Mit etwas mehr als einer Million Tonnen Jahresumschlag gehört der Hafen zu den bedeutendsten am Mittelrhein. Neben Containern werden hier auch Massengüter und Stückgüter umgeschlagen – so etwa Steingut und Schrott.
Im Gespräch mit Rudolph erklärte Hörnig, wie man vorhat, den Hafen weiterzuentwickeln. Er verwies auf Prognosen, wonach der trimodale Güterumschlag in den kommenden Jahren weiterhin an Bedeutung gewinnen werde. Daher habe man zum Beispiel die Umschlagsfläche für Container vergrößert und den Hafen durch die neue Landstromanlage, die die Schiffe mit Strom versorgt, umweltfreundlicher gemacht. Zukünftig steht die Investition in weitere Kräne und Flächen an. „Ich bin beeindruckt von der Leistungsfähigkeit des Hafens und ich bin froh, dass die Stadtwerke daran arbeiten, diesen zukunftsfest zu machen“, so Rudolph.
Ein weiteres Thema des Austauschs war der Rhein. „Da es sich um eine Bundeswasserstraße handelt, hat mich natürlich sehr interessiert, wie Lars Hörnig die aktuelle Situation und die zukünftige Entwicklung des Rheins sieht“, erklärte Rudolph gerade auch vor dem Hintergrund des immer wieder auftretenden Niedrigwassers und der geforderten Rheinvertiefung.
„Damit der Rhein ein wichtiger Transportweg bleibt, müssen wir diesen und auch die Häfen ständig an die Gegebenheiten anpassen und wirtschaftliche Aspekte genauso bedenken wie die Änderungen, die der Klimawandel verursacht. Das geht aber nur in Abstimmung zwischen Kommunen, Ländern und Bund“, sagt Rudolph, der Hörnig für den offenen Austausch dankte. „Wir werden sicher weiter im Gespräch bleiben.“
Pressemitteilung Wahlkreisbüro Thorsten Rudolph
