Tag der Städtebauförderung wird zur Eigenpräsentation genutzt
Meckenheim wird Filmstar
Meckenheim. Der bundesweit begangene „Tag der Städtebauförderung“ wurde in diesem Jahr von rund 500 Kommunen in ganz Deutschland mit vielfältigen Aktivitäten begangen. In Meckenheim konnte der stellvertretenden Bürgermeister Michael Sperling zu diesem Anlass auf dem Obsthof Dahlhausen zahlreiche Besucher und auch Ehrengäste begrüßen. In Vertretung von Bürgermeister Bert Spilles galt sein besonderer Willkommensgruß der Blütenkönigin Sarah Wiegershaus sowie den beiden Beigeordneten Holger Jung und Heinz-Peter Witt. Er verwies in seinem Eingangsstatement auf die Geschichte der staatlichen Städtebauförderung und betonte, dass jeder hier investierte Euro weitere Investitionen in Höhe von 3 bis 4 Euro nach sich ziehe. Wirtschaftsförderer Dirk Schwindenhammer ging in seiner Rede auf die Zusammenhänge zwischen Städtebauförderung und Standortmarketing ein und verwies darauf, dass die Stadt sich bereits seit langem einen neuen Auftritt verordnet hatte. Sichtbar wird dies für den Besucher nicht nur am Logo der Apfelstadt, auch geht man in der Kommunikation neue Wege und ist nun auch auf Facebook mit einer eigenen Seite präsent.
Vier neue Imagefilme
Ganz neu sind jedoch vier Imagefilme, welche in den vergangenen Wochen von Lars May und seinem Team gedreht worden sind. Hierzu wurde ein recht großer Aufwand betrieben und auch das Wetter musste hierfür mitspielen. So setzte man neben klassischem Filmmaterial auch Drohnen ein, um imposante Luftaufnahmen der Stadt zu kreieren. Im ersten Film bewirbt Bürgermeister Bert Spilles nicht nur die Stadt, sondern auch den Zusammenhang zwischen Landwirtschaft, dem Campus sowie der Symbiose zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Dabei macht Bert Spilles deutlich, dass er selber aus Meckenheim und auch aus einer Obstanbaufamilie stammt und ihm das Thema wirklich am Herzen liegt.
Im zweiten Film präsentiert sich Meckenheim als Sportstadt mit einem bunten Angebot und im dritten Film erzählt die Familie Krüger dass das gute Bildungsangebot ein Grund war sich in Meckenheim anzusiedeln. Hinzu kommt bezahlbarer Wohnraum sowie eine gute Infrastruktur. Im letzten Film erzählen Irmgard und Hans-Jürgen Wiemann, dass Meckenheim auch im Alter, eine lebenswerte Stadt ist, nicht zuletzt auch durch die guten Angebote der Obsthöfe und des regionalen Wochenmarktes. Auch die verkehrsberuhigte Innenstadt sowie vielfältige Gastronomie werden positiv bewertet. Völlig begeistert von den jeweils rund 2-minütigen Filmen zeigte sich auch Blütenkönigin Sarah Wiegershaus, welche aus der Vogelperspektive ganz neue Sichten auf die Stadt erlangte und sich freute, das Resultat demnächst auch auf YouTube bewundern zu können. Allen Filmen ist als verbindendes Element eine Schaukel mit dem Schriftzug und dem Apfellogo der Stadt sowie dem Zusatz „Lebendig.Modern.Sympathisch.“
Vorstellung der Weiter- entwicklung des Integrierten Handlungskonzeptes
Ergänzt wurde die Veranstaltung durch den Vortrag von Uli Wildschütz von der Firma „Raumplan“ welche im Auftrag der Stadt die Weiterentwicklung des Integrierten Handlungskonzeptes vorstellte. Die Arbeiten auf der Hauptstraße und die sichtbar werdende Fertigstellung ist dabei offensichtlich. Bei der Planung hat man sich bereits für ein klares Miteinander aller Verkehrsteilnehmer entschieden, so ist die Gleichberechtigung von Auto- und Fahrradfahrern gegenüber Fußgängern berücksichtigt. Und auch so manche vorgesehene Parkbucht kann in den Sommermonaten in zusätzlichen Raum für Außengastronomie verwandelt werden. Das alles setzt natürlich auch eine gewisse Eigendisziplin voraus, so geht man davon aus, dass alle in der Hauptstraße sich dann mit Tempo 20 bewegen werden. Aber für eine Neugestaltung reicht die Baumaßnahme an der Hauptstraße nicht aus, so gibt es Handlungsbedarf auf der Bonner Straße und auch der Marktplatz bietet reichlich Potential. Die beauftragten Planer haben daher die gesamte Innenstadt in verschiedene Blöcke aufgeteilt und hierzu konkrete Vorstellungen entwickelt was die Verdichtung von Bauraum, die Parksituation, aber auch die äußere Gestaltung betrifft. Das alles wird derzeit in den städtischen Gremien intensiv diskutiert. Über all das konnten sich die Besucher freilich auch auf großen Schautafeln informieren und auch die Planer standen für die Gespräche zur Verfügung. STF
Mit einem Präsentkorb bedankte sich Michael Sperling bei Uli Wildschütz und dessen Team von RaumPlan.
Blütenkönigin Sarah Wiegershaus zeigte sich im Gespräch mit Wirtschaftsförderer Dirk Schwindenhammer begeistert von den Filmen
