FDP bedauert die von AfD und CDU herbeigeführte Thüringer Wahl
Meckenheimer FDP bezieht Stellung zu Thüringer Wahl
Meckenheim. In einer außerordentlichen Vorstandssitzung, zu der alle Parteimitglieder geladen waren, diskutierte die Meckenheimer FDP im Restaurant an den Tennisplätzen das Wahldebakel von Thüringen. Als FDP-Partei- und Fraktionsvorsitzender fordert Heribert Brauckmann die Mitglieder ausdrücklich auf, ihren Eindruck zu schildern. In der lebhaften Diskussion bekräftigen die 16 Teilnehmer übereinstimmend, wie wichtig es sei, dass die FDP klar Stellung bezieht gegen AfD und deren Funktionäre, die selbst nach einem Gerichtsurteil als rassistisch und faschistisch einzustufen sind. Umso schlimmer sei es gewesen, dass ein FDP-Mitglied in Gemeinsamkeit von AfD und CDU zum Thüringer Ministerpräsidenten gewählt wurde. Als richtige und wichtige Reaktion darauf habe der FDP-Bundesvorsitzende am folgenden Tag mit Rücktritt gedroht, falls der so Gewählte nicht zurücktrete, was dieser dann auch tat. Eine solche Klarheit vermissten die Teilnehmer bei der CDU-Führung. Am Ende waren sich die Mitglieder einig, dass der Thüringer FDP-Landeschef Thomas Kemmerich diese von AfD und CDU herbeigeführte Wahl zum Ministerpräsidenten niemals hätte annehmen dürfen. Das habe er leider erst auf Druck mit 24 Stunden Verspätung eingesehen und damit erheblichen Schaden angerichtet. Da dies nicht mehr rückgängig gemacht werden kann, bleibt nun nur der Weg, verlorenes Vertrauen durch Geradlinigkeit zurückzugewinnen. Schließlich hat die gesamte FDP lange vor, während und nun auch nach der Thüringen-Wahl eindeutig und völlig unmissverständlich ihre Haltung zur AfD erklärt. Heribert Brauckmann betonte: „Damit weiß jeder, der bereit ist hinzuhören, dass die FDP in keiner, aber auch in gar keiner Weise zu irgendeiner Gemeinsamkeit mit der AfD bereit ist. In Verantwortung vor unserer Geschichte bekämpfen wir diese Rechtsaußenpartei bei jeder sich bietenden Gelegenheit.“
Pressemitteilung
der FDP Meckenheim
