Andernacher SPD im Austausch mit DRK-Ortsverein
Mehr Respekt für Rettungskräfte und Polizei gefordert
Andernach. Im Rahmen seiner regelmäßigen Vor-Ort-Termine besuchte der SPD-Stadtverband Andernach jüngst die Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes (DRK).
Was nur Wenige wissen: Der DRK-Ortsverein Andernach ist auf rein ehrenamtliche Beine gestellt und fungiert unter dem DRK-Dachverband Rhein-Mosel-Eifel gGmbH. Rund 40 Mitglieder des Ortsvereins sind aktive erwachsene Mitglieder. Darüber hinaus engagieren sich 20 bis 25 junge Menschen beim Jugendrotkreuz. Insgesamt zählen zudem rund 1.500 Mitglieder des DRK als Unterstützer-Mitglieder.
Zum Aufgabenbereich des DRK gehören unter anderem die Bereitstellung der First Responder (Ersthelfer), der Katastrophenschutz und die schnelle Einsatztruppe „Sicherheit“. Die Sozialdemokraten waren beeindruckt vom großen ehrenamtlichen Engagement. Wie Bereitschaftsleiter Sven Schmitz und Schatzmeisterin Melanie Dohr berichten, bringen die aktiven Mitglieder des DRK jährlich etwa 6.500 bis 7000 Stunden für das DRK auf. „Das ist eine beeindruckende Leistung, die da von den Mitgliedern des DRK für das Gemeinwohl erbracht wird“, stellten Ulla Wiesemann-Käfer und Landtagsmitglied Marc Ruland erstaunt fest. Wie Sven Schmitz berichtet, ist die Zahl der Blutspender bedauerlicherweise stark zurückgegangen. Waren es vor einigen Jahren noch rund 200 Spender, so ist man heute froh, wenn 90 Spender an Terminen zur Blutspende teilnehmen. Ein weiterer Punkt des Austauschs war der zunehmend mangelnde Respekt gegenüber den Mitarbeitern von Rettungskräften und Polizei. Dazu Oliver Lescher, SPD-Mitglied und selbst Polizist: „Es kann und darf nicht sein, dass Helfer nicht nur am Helfen behindert, sondern auch bei ihrem ehrenamtlichen Engagement angegriffen werden. Was wir dringend brauchen, ist mehr Anerkennung und Wertschätzung.“ Am 1. Juni 2019 feiert der DRK Ortsverein Andernach sein 125-jähriges Bestehen. Das Jubiläum wird natürlich mit einem großen Fest gebührend gefeiert. „Wir danken dem DRK für das informative und offene Gespräch und für das große Engagement.“, so Ulla Wiesemann-Käfer. „Als Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung der großartigen ehrenamtlichen Arbeit des DRK-Ortsvereins, möchte ich Euch im nächsten Jahr in die Landeshauptstadt Mainz einladen“, so Landtagsabgeordneter Ruland abschließend.
Pressemitteilung des
SPD-Stadtverbands Andernach
