Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung besucht Traditionshaus Sinziger Mineralbrunnen
Mineralbrunnen ist wichtiger Wirtschaftsfaktor in der Region
Ahrweiler. Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU im Kreis Ahrweiler (MIT) besuchte im Rahmen ihrer Unternehmensbesichtigungen den traditionsreichen Sinziger Mineralbrunnen. Der Kreisverband besucht regelmäßig Unternehmen im gesamten Kreis Ahrweiler, um sich aus erster Hand über die Notwendigkeiten oder Schädlichkeit geplanter oder schon erfolgter gesetzlicher Regelungen zu informieren. Das seit 1853 bestehende Unternehmen blickt auf über 160 Jahre Herstellung von Mineralwasser und Softgetränken zurück. In dem Traditionshaus wird ein Jahresumsatz von über 20 Millionen Euro mit insgesamt 150 Millionen Litern per anno erwirtschaftet. Die 70 Mitarbeiter des Unternehmens arbeiten im Zwei-Schicht- und in den Sommermonaten sogar im Drei-Schichtbetrieb. Andre Rick, stellvertretender Produktionsleiter:
„Wir sind eine einzigartige große Familie, sonst könnte das hier nicht so erfolgreich laufen“. Mit über 250 Produkten, hauptsächlich Wasser- und Limonaden liefert „Sinziger“ den größten Anteil ins benachbarte Nordrhein-Westfalen. Die Kunden sind als Hauptabnehmer der Fachhandel, die Gastronomie, die Hotellerie und die Lebensmittelmärkte.
Soziale Komponente kommt nicht zu kurz
Der Geschäftsführer Marcus-Dominic Hauck: „Wir sind ein professionelles Unternehmen, arbeiten hart und haben unsere Produktpalette im Markt gut etabliert. Eines haben wir aber nicht verlernt, das ist die Sozialkomponente. Und darauf sind wir stolz. Jeder einzelne Mitarbeiter bringt seinen Anteil in das Unternehmen ein, und nur so funktioniert das Unternehmen erfolgreich am Markt.“ Zudem soll der Sinziger Mineralbrunnen für Sinzig das sein, was der Dom für Köln ist, ein Identifikations-Objekt für alle Sinziger, das ist sein Wunsch. „So wie sich der Sinziger Mineralbrunnen zeigt, mit dem Wir-Gefühl seiner Mitarbeiter und den sprühenden Ideen seiner Geschäftsleitung, ist es ein Betrieb, wie man sich den Mittelstand vorstellt, ein vorbildlicher Arbeitgeber und ein wichtiger Motor in unserem Kreis,“ ist sich der MIT-Vorsitzende Elmar Lersch sicher.
Enge Zusammenarbeit für den Erfolg
Doch zugleich war auch zu erfahren, wie sehr der betriebliche Erfolg von den richtigen gesetzlichen Rahmenbedingungen in der Politik abhängt, vorliegend vor allem im Rahmen des Umweltschutzes, Ein- oder Mehrwegflaschen, Rückgabesysteme, Dosen und dergleichen. „Wir wollen und wir müssen wissen, wo den Unternehmen der Schuh drückt. Nur so können wir gemeinsame Lösungen mit den Kommunen, dem Land oder dem Bund vermitteln und unsere kurzen Wege sinnvoll und effizient nutzen „, so Lersch.
Weitere Informationen gibt es unter: www.mit-aw.de.
Pressemitteilung des
MIT Kreisverbandes Ahrweiler
