Mehr Flächen für bezahlbaren Wohnraum in Rheinbach
Missverhältnis zwischen Bedarf und Angebot
Rheinbach. In einem gemeinsamen Antrag fordern die Koalitionsfraktionen von CDU und FDP im Rat der Stadt Rheinbach die Verwaltung der Stadt auf zu untersuchen, in welchem Umfang die ´BIMA-Flächen´ in der Turmstraße für bezahlbaren Wohnraum, Studentenwohnungen und Pendlerwohnungen genutzt werden können. Vorschläge sollen in Zusammenarbeit mit der Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft für den Rhein-Sieg-Kreis mbH (GWG) ausgearbeitet werden.
Sollte sich unter Berücksichtigung der bereits ausgewiesenen beziehungsweise in der Entwicklung befindlichen Flächen und der BIMA-Fläche Turmstraße herausstellen, dass der Bedarf nicht ausreichend gedeckt werden kann, soll die Verwaltung Vorschläge für weitere Flächen unterbreiten.
Grund dafür ist die momentane Situation in Rheinbach (Kernstadt), geeigneten Wohnraum für den oben aufgeführten Personenkreis zu finden; hier besteht mittlerweile ein erhebliches Missverhältnis zwischen Bedarf und Angebot.
Die Pendlerrechnung NRW 2016 zeigt mit einem deutlichen Überhang von ca. 9.600 Auspendlern gegenüber ca. 6.500 Einpendlern, dass Rheinbach ein attraktiver Wohnort ist, auch wenn der Arbeitsplatz außerhalb Rheinbachs liegt. Zudem bringen die Fachhochschule und die Tomburg-Kaserne zusätzlichen Bedarf für kleine Wohneinheiten in Rheinbach mit sich. Dem gilt es zügig aber unter Berücksichtigung einer gesunden Sozialstruktur in Rheinbach Rechnung zu tragen.
Pressemitteilung
Fraktionen der CDU und der FDP im Rat der Stadt Rheinbach
