Besichtigung der Römerwelt am Caput Limitis mit Bundestagsabgeordneten Bleck
„Mit Bleck auf Heimatkunde“
Neuwied. Bis an den Rhein und zeitweise darüber hinaus erstreckte sich das Römische Imperium. So ist die Geschichte von Rheinland-Pfalz untrennbar mit dem Römischen Reich verknüpft. Mit zahlreichen Rekonstruktionen nach den neuesten Erkenntnissen aus der Archäologie bietet die Römerwelt in Rheinbrohl spannende Einblicke in den Alltag am Caput Limitis. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Mit Bleck auf Heimatkunde“ begab sich eine Gruppe von rund 20 Interessenten aus dem Wahlkreis Neuwied auf die Spuren der römischen Legionäre. Die informative Führung und die beeindruckenden Exponate haben die Geschichte der Region für einen Nachmittag lebendig werden lassen. Dazu erklärt der heimische AfD-Bundestagsabgeordnete Andreas Bleck: „Die Römerwelt in Rheinbrohl ist immer einen Ausflug wert. Der Limes erinnert uns eindrucksvoll daran, dass kulturelle und zivilisatorische Fortschritte auch die Ziehung von Grenzen benötigen. Damals wie heute bedeuten Grenzen nicht automatisch Abschottung. Handel und Austausch waren und sind auch über Grenzen hinweg möglich. Es ist bedauerlich, dass Grenzen heute als etwas Negatives wahrgenommen werden.“
Pressemitteilung von
Andreas Bleck (AfD)

Vom Schriftsteller Carl Zuckmayer stammt der auf den Rhein bezogene Ausdruck „große Völkermühle“, weil durch das Rheinland immer wieder Menschen verschiedener Völker kamen und ein sehr intensiver Austausch stattfand. Der AfD-Bundestagsabgeordnete Andreas Bleck nutzt seine Führung durch die Römerwelt in Rheinbrohl dazu, die Notwenigkeit von Grenzen herauszustellen. Im konkreten Fall huldigt er indes der Grenze durch eine Besatzungsmacht, die nicht das gesamte germanische Gebiet erobern konnte. Trotz „Völkermühle“ - nicht nur im Rheinland, wenn woanders vielleicht auch weniger intensiv - ist es berechtigt, den Deutschen eine erstrangige Abstammung von den Germanen zuzubilligen, die von den Römern teilweise unterworfen wurden, was dann durch den Limes abgesichert wurde. Nicht nur in diesem Fall fände ich es unzweideutiger, Grenzen als Narben der Geschichte zu bezeichnen.
Siegfried Kowallek, Neuwied