Kreisvorstandssitzung der CDU Cochem-Zell
Mit Bürgern im Gespräch bleiben
Die Kreis-CDU, der die Lebenssituation der hiesigen Bevölkerung wichtig ist, will sich mit aktiven Arbeitsgruppen und Bürgergesprächen für die Menschen vor Ort engagieren
Cochem-Zell. In der ersten CDU Kreisvorstandssitzung dieses Jahres besprachen die Cochem-Zeller Christdemokraten ihre politische Agenda für das neue Jahr. Dabei waren sich alle einig, dass die mit dem ersten Bürgerkongress im Jahr 2017 gegründeten Arbeitsgruppen auch weiterhin aktiv bleiben werden. Sie engagieren sich zu den Themen, die den Menschen vor Ort wichtig sind. Dieser Prozess ist ein fortlaufender und so sollen in einem dritten Bürgerkongress in diesem Jahr wieder die neuen Ergebnisse vorgestellt werden. Gerade vor dem Hintergrund der zahlreichen Aktivitäten der CDU Cochem-Zell, die die Lebenssituation der hiesigen Bevölkerung im Blick haben, entspann sich eine emotionale Debatte über die politische Situation in Thüringen und auf Bundesebene. „Wir sind schon ziemlich sauer auf dieses Theater, das letztendlich der gesamten Partei schadet und damit auch unsere gute Arbeit vor Ort konterkariert“, fasst Kreisvorsitzende Anke Beilstein die Stimmung zusammen. „Wir fordern, dass zügig auf einem Sonderparteitag die Neubesetzung des CDU Bundesvorsitzes geklärt wird. Nach unserer Auffassung kann es nur eine Persönlichkeit werden, die in der Lage ist, mit eindeutigen Worten wieder eine klare Richtung vorzugeben und sich deutlich nach rechts wie links abgrenzt.“ Bezüglich konkreter Namen sei zum jetzigen Zeitpunkt eine Festlegung jedoch schwierig, da weder das Procedere noch die möglichen Kandidaten bekannt seien. Dass Friedrich Merz bei der internen Umfrage im Kreisverband im letzten Herbst jedoch ganz knapp hinter „AKK“ gelegen habe, sei vielen jedoch noch gut in Erinnerung.
Neben den Arbeitskreisen, die allen Bürgern offenstehen und sich thematisch engagieren, wollen die Cochem-Zeller Christdemokraten vermehrt Bürgergespräche zu offenen Diskussionen anbieten. „Früher gab es die sonntäglichen Frühschoppengespräche“, erinnerte Anke Beilstein. Wenn diese Formate nicht mehr angenommen würden, dann müsse man andere Wege gehen, um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. „Wir wollen den Bürgerinnen und Bürgern neue Gelegenheiten zum Austausch bieten, da es wichtiger denn je ist, Ihnen zuzuhören.“ In Zell hat der Stadtverband bereits erfolgreich die regelmäßigen „Stadtgespräche“ initiiert. Auch die für den 14. März 2021 festgelegte Landtagswahl in Rheinland-Pfalz warf ihre Schatten voraus. Der erweiterte Kreisvorstand votierte einstimmig dafür, seine Kreisvorsitzende und bisherige Landtagsabgeordnete Anke Beilstein als A-Kandidatin und Jens Münster aus Altlay als B-Kandidat dem Kreisparteitag vorzuschlagen.
Pressemitteilung der
CDU Cochem-Zell
