Politik | 24.06.2016

Mitarbeiter des Forstamtes fanden Feuerstelle in der Gemarkung Baar

Mit Feuer im Wald Abfall entsorgt

Die Überreste des Brandes. Privat

Baar/Region. „Wo Rauch ist, ist auch Feuer“, diese Redensart beschäftigt Landesforsten Rheinland-Pfalz nicht nur im übertragenen Sinne, sondern ganz konkret. Leichtfertig werden im Wald Feuer entfacht, um in der entspannenden Stimmung der Natur zu Grillen. Da dies zu einer konkreten Waldbrandgefahr führt, sind offene Feuer außerhalb von gekennzeichneten Feuerstellen im Wald verboten. Einen noch extremeren Verstoß gegen die Umwelt und geltendes Recht mussten Mitarbeiter des Forstamtes Ahrweiler in den letzten Tagen in der Gemarkung Baar feststellen. Durch aufsteigenden Rauch alarmiert, erst vor wenigen Wochen führte ein Waldbrand in Adenau zu einem Großeinsatz mehrerer Feuerwehren, wurde ein offenes Feuer im Wald entdeckt. Doch diente dieses nicht dem Grillen von leckerem Essen. In dem Feuer befanden sich Gegenstände, die üblicherweise in und um Häuser herum vorkommen. Die aufsteigenden Flammen führten dazu, dass die Blätter der benachbarten Bäume bis auf eine Höhe von sechs Metern verbrannten bzw. abstarben. Hier wurde nicht nur leichtfertig ein Waldbrand in Kauf genommen, sondern es wurde Hausrat auf illegale Art und Weise beseitigt. Dieser Verstoß gegen mehrere Umweltauflagen wurde zur Anzeige gebracht.

Wer kann Hinweise geben?

Wer sachdienliche Hinweise geben kann, meldet diese bitte bei der Kriminalpolizei Mayen unter 02651-801305 oder beim Forstamt Ahrweiler unter 02641-91279-0.

Pressemitteilung Forstamt

Ahrweiler, Forstrevier Nachtsheim

Die Überreste des Brandes.Foto: Privat

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