Politik | 28.01.2022

CDA Kreis Neuwied

Mitbestimmung statt Einmalzahlung

Kreis Neuwied. Die Christlich Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) kritisiert die geplante Corona-Einmalzahlung der Bundesregierung. Das Bundesgesundheitsministerium arbeitet derzeit an einem Konzept, wer im Gesundheitswesen eine Bonuszahlung erhalten soll. Der Vorstand der CDA im Kreis Neuwied mahnt an, dass es statt Corona-Einmalzahlungen ordentliche Betriebsvereinbarungen und Tarifverträge braucht. Ob in der Pflege, in den Arztpraxen oder im Dialysezentrum: Harte Arbeit wird am besten über Mitbestimmung honoriert. Die Einmalzahlung ist eine kurzfristige Anerkennung der Arbeit. Was Pflegekräfte jedoch benötigen, ist eine langfristig sicher gestellte Entlohnung. Es braucht nicht nur gute Gehälter, sondern auch ein besseres Zeit- und Personalmanagement. Solche Details sollten über Betriebsvereinbarungen oder Tarifverträge geregelt werden.

Die CDA sieht die Bundesregierung in der Verantwortung, für mehr Mitbestimmung im Gesundheitssystem zu sorgen. „Organisierte Mitbestimmung muss letztlich von der Arbeitnehmerschaft ausgehen. Der Staat muss dafür die Rahmenbedingungen setzen. Wir befürchten jedoch, dass staatlich vorgegebene Einmalzahlungen langfristig ein Dämpfer für die Mitbestimmung sind. Als Christlich-Soziale setzen wir uns für Mitbestimmung ein und das erwarten wir auch von der Ampelregierung“, so Roswitha Gottbehüt, die Vorsitzende der CDA im Kreis Neuwied.

Pressemitteilung der

CDA Kreis Neuwied

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