Moderne Räume, starke Fachkräfte: Einblick in den Kita-Alltag der „Koisdorfer Wilden Hummeln“
Koisdorf. Wie pädagogische Arbeit unter heutigen Rahmenbedingungen gelingt, konnte die Landtagsabgeordnete Susanne Müller Ende Januar bei ihrem Besuch der Kita Kita Koisdorfer Wilde Hummeln in Sinzig-Koisdorf erleben.
Im Austausch mit Kita-Leiter Timo Schneider und seinem Team stand der Alltag in der Einrichtung ebenso im Mittelpunkt wie die Frage, wie gesetzliche Vorgaben vor Ort umgesetzt werden.
Die Kita „Koisdorfer Wilde Hummeln“ wurde bereits an den Anforderungen des geltenden Kita-Gesetzes ausgerichtet gebaut.
Träger der Einrichtung ist die Stadt Sinzig, die das Projekt mit viel Engagement und Weitblick geplant und umgesetzt hat und damit eine moderne Kita für Koisdorf geschaffen hat. Die Räumlichkeiten bieten Rückzugs- und Ruheräume sowie ein Kinder-Restaurant mit Frühstücksbuffet, an dem die Kinder ihre Mahlzeiten selbstständig auswählen können. Alle Kinder erhalten zudem ein warmes Mittagessen. Aktuell werden rund 40 Kinder betreut, perspektivisch ist ein Ausbau auf bis zu 50 Plätze vorgesehen. Die Personalsituation ist sehr gut, eine zusätzliche Fachkraft beginnt in Kürze.
Gearbeitet wird nach einem offenen pädagogischen Konzept: Die Kinder sind nicht dauerhaft festen Gruppen zugeordnet, sondern können je nach Interesse unterschiedliche Funktionsräume nutzen – etwa für Bauen, kreatives Arbeiten oder Rollenspiel. Dieses Konzept stärkt Selbstständigkeit, soziale Kompetenzen und die individuelle Entwicklung der Kinder.
Ein weiteres Thema des Gesprächs war die Unterstützung von Kindern mit Förderbedarf. Hier wünschte sich das Team insbesondere schnellere Diagnostikverfahren sowie Anpassungen beim Einsatz von Integrationskräften. Diese Hinweise aus der Praxis nahm Susanne Müller mit in die weiteren fachlichen Beratungen. Positiv hervorgehoben wurden zudem der engagierte Elternbeirat sowie die demokratische Beteiligung der Kinder: Auch die Kinder selbst werden in Entscheidungen einbezogen und konnten unter anderem über den Namen ihres Essensraums abstimmen.
Kita-Leiter Schneider sprach außerdem den Wunsch an, stellvertretende Leitungen stärker für Verwaltungsaufgaben freizustellen, um pädagogische Arbeit und organisatorische Anforderungen besser miteinander zu verbinden.
Zum Abschluss dankte Susanne Müller dem gesamten Team für die tägliche Arbeit in der Einrichtung:
„Man spürt sofort, mit wie viel Professionalität und Engagement hier gearbeitet wird. Mein Dank gilt der Leitung und allen Erzieherinnen und Erziehern, die dafür sorgen, dass Kinder sich wohlfühlen und Eltern ihre Kita als verlässlichen Partner erleben.“
Der Besuch machte deutlich, wie wichtig gute räumliche Bedingungen, engagierte Fachkräfte und ein konstruktiver Austausch zwischen Praxis und Politik für die Qualität der frühkindlichen Bildung sind.
Pressemitteilung Büro Susanne Müller
