Politik | 30.12.2016

8,1 Millionen Euro für Abfallwirtschaftszentrum

Müllgebühren bleiben auch 2017 stabil

Elf lokale Grünschnitt-Sammelplätze - Neue Mülltonnen im Sommer

Kreis Ahrweiler. Die Müllgebühren im Kreis Ahrweiler müssen auch 2017 nicht erhöht werden. Die Tarife sind seit mittlerweile zehn Jahren stabil. „Und das bei zusätzlichen Leistungen der Abfallwirtschaft für unsere Bürger und Betriebe“, wie Landrat Dr. Jürgen Pföhler betont. Zu den Dienstleistungen, die der Abfallwirtschaftsbetriebs Kreis Ahrweiler (AWB) neu anbietet, gehören beispielsweise seit 2014 die 46.000 blauen Altpapiertonnen. Im ablaufenden Jahr 2016 wurden auf diesem Weg 11.000 Tonnen Papier und Pappe eingesammelt und der Wiederverwertung zugeführt. Seit 2016 ist der Kreis hier mit eigenen Fahrzeugen und eigenem Personal unterwegs. Rund 1.000 Gewerbebetriebe, denen die kommunale Papiersammlung zuvor verwehrt war, arbeiten seither mit dem AWB zusammen. Elf Gemeinden bieten lokale Grünschnitt-Sammelplätze an und kooperieren dabei mit dem Kreis. Die Abgabemengen von Grüngut, Laub, Ast- und Strauchschnitt haben sich mit 1.500 Tonnen in 2016 gegenüber 2015 mit 800 Tonnen fast verdoppelt. Die Abgabe an den einzelnen Stellen ist für die Bürger kostenlos. Weitere Gemeinden haben Interesse bekundet, das Netz wird also enger geknüpft. Die beiden weiteren Entsorgungswege für Grünschnitt sind die Straßensammlungen, bei denen die Müllwagen zweimal im Jahr alle Straßen anfahren, sowie die ganzjährigen und ebenfalls kostenlosen Abgabemöglichkeiten bei den Abfallentsorgungsanlagen in Niederzissen, Leimbach und Remagen-Kripp. Ein Ausblick zu den Modernisierungsmaßnahmen des AWB: Im Sommer 2017 beschafft der AWB neue Rest- und neue Biotonnen für die Bürger. Grund ist der auslaufende Entsorgervertrag. Die größtenteils 20 Jahre alten Gefäße werden durch neue Behälter ersetzt. Beim Abfallwirtschaftszentrum „Auf dem Scheid“ in Niederzissen werden in den nächsten drei Jahren 8,1 Millionen Euro investiert. Die Anlage wird technisch auf den neuen Stand gebracht und an geänderte Vorschriften angepasst. Unter anderem entstehen eine Verladehalle für Abfälle sowie größere Sozial- und Verwaltungsräume.

Pressemitteilung der

Kreisverwaltung Ahrweiler

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