Behelfsmaske schützt vor Coronavirus Übertragung
Mund-Nasen-Maske selbst nähen
Die Maske verhindert die Verteilung von Tröpfchen, die beim Sprechen, Husten oder Niesen entstehen
Verbandsgemeinde Altenahr. Es geht mittlerweile seit Wochen durch die Medien. In Corona-Zeiten ist Schutzausrüstung Mangelware. Vor allem die Ausstattung mit Mund-Nasen-Schutz ist problematisch. Und es ist nicht absehbar, wann sich dieser Engpass wieder reguliert.
Mund-Nasen-Maske zum Schutz gegen Tröpfcheninfektion
Eine Mund-Nasen-Maske kann die Ausbreitung des Corona Virus verlangsamen und das Risiko der Virus-Übertragung reduzieren. Die SARS-CoV-2-Viren werden vor allem durch Tröpfchen-Infektion von Mensch zu Mensch übertragen. Die Maske verhindert die Verteilung von Tröpfchen, die beim Sprechen, Husten oder Niesen entstehen.
Sein Gegenüber schützen: nicht nur in der Pflege
Eine Mund-Nasen-Maske schützt vor allem andere Personen in der Nähe. Im Umgang mit älteren, schwächeren und pflegebedürftigen Menschen, aber auch in geschlossenen öffentlichen Räumen, z. B. beim Einkaufen, kann durch das Tragen der Maske das Risiko der Übertragung und Verbreitung reduziert werden. Das gilt besonders auch dann, wenn man selbst noch gar nicht merkt, dass man bereits infiziert ist.
Vorsorge treffen: Mund-Nasen-Maske selbst nähen
Da Mund-Nasen-Schutz derzeit kaum erhältlich ist und sehr einfach selbst eine Alternative hergestellt werden kann, wird an vielen Orten bereits selbst genäht.
Die selbst genähten Masken aus kochbarer Baumwolle bieten einen vergleichbaren Schutz wie die handelsüblichen Einweg-Masken und sind wieder verwendbar.
Die Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Altenahr, Cornelia Weigand, begrüßt diese Maßnahmen, die in Eigeninitiative teilweise auch in der VG Altenahr bereits umgesetzt werden: „Mit Ihrer Kreativität und Ihrem Einsatz können Sie einen wichtigen Beitrag leisten, um ihr Gegenüber zu schützen und die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen.“ Die Bürgermeisterin hofft dabei auf die Unterstützung durch kreative Hobby-Näherinnen und Näher, vielleicht auch durch Vereine und Freizeitgruppen.
„Bitte berücksichtigen Sie bei den Näharbeiten auch die Anleitungen, die im Internet sowie unter www.altenahr.de zur Verfügung gestellt werden.“
Masken im Rathaus abgeben
Wer helfen möchte, kann die selbst genähten, überzähligen Masken im Rathaus in Altenahr abgeben.
Diese Masken werden dann, unter anderem im Rahmen der Aktion „pro-Büro hilft“, an Personen verteilt, die nicht selbst nähen können und nicht aus der Nachbarschaft versorgt werden. Dabei wird darauf geachtet, dass die Masken nur für den eigenen Bedarf, zwei Stück pro Person, ausgegeben werden.
Bei allen Maßnahmen gilt nach wie vor: Um sich vor einer Ansteckung zu schützen, sind insbesondere Händehygiene, die Einhaltung von Hals-Nies-Etikette sowie das Einhalten von 1,5-2 Meter Abstand zu anderen Personen wichtig. Außerdem sollen grundsätzlich soziale Kontakte eingeschränkt werden.
Abstand, auch zu Familie und Freunden ist in dieser Ausnahmesituation der größte Ausdruck von Fürsorge und Solidarität.
Beispiele für Nähanleitungen: https://www.ctk.de/fileadmin/Corona/Anleitung_MNS_na__hen_neu.pdf https://www.essen.de/gesundheit/coronavirus_6.de.html
Pressemitteilung Verbandsgemeindeverwaltung Altenahr
