Politik | 19.11.2020

FDP im Kreis Neuwied

Nachhaltige Konzepte statt pauschaler Verbote

Der FDP-Kreisverband Neuwied setzt in Zeiten der Pandemie zunehmend auf Online Dialog-Formate.

Die Freien Demokraten im Kreis Neuwied setzen im Zuge der Pandemie auf nachhaltige Konzepte statt pauschalen Verboten insbesondere für die Gastronomie, Hotellerie & Fitnessbranche. Den Bürgerinnen und Bürgern muss mehr Eigenverantwortlichkeit in den Lebensbereichen anvertraut werden, die mit entsprechenden Konzepten ein Infektionsrisiko auf ein Minimum reduzieren. Nachhaltige Strategien, Beschlüsse sowie Vertrauen müssen die Zukunft der Branchen sichern. Dafür baut der Kreisverband Brücken in die Landes- und Bundespolitik.

Neuwied. Der FDP-Kreisverband Neuwied setzt in Zeiten der Pandemie zunehmend auf Online Dialog-Formate. „Der Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Vertretern der Branchen darf nicht durch Corona ausgebremst werden. Wir brauchen den Dialog, um die individuelle Situation besser zu verstehen. Aus den gewonnenen Erkenntnissen können wir lebensnahe Leitplanken für die Gegenwart und Zukunft setzen“, stellt Alexander Buda in seiner Funktion als Kreisvorsitzender fest.

„In allen Gesprächen wird eins klar: Wir brauchen mehr eigenverantwortliches Handeln statt starrer Verbote. Wo möglich und durch Hygiene- sowie Sicherheitskonzepte darstellbar, muss es der Wirtschaft gestattet werden, Betriebe zu öffnen“ führt Dennis Mohr, Mitglied des Stadtrats Neuwied, aus. In Betrieben, die mit durchdachten und ganzheitlichen Hygiene- und Sicherheitskonzepten punkten, muss der Betrieb schnellstmöglich wieder ermöglicht werden. Dabei ist es in den Augen der Freien Demokraten möglich, detaillierte Auflagen an diese Konzepte zu definieren. Mit entsprechenden, klaren Vorgaben der Behörden liegt die Entscheidung, ob Betriebe öffnen, in der Verantwortung der Betreiber statt der Politik. „Die Nachrichten über potenzielle Impfstoffe und deren Erfolgsquote sind fantastisch. Sie trügen aber darüber hinweg, dass die Pandemie keinesfalls von heute auf morgen verschwindet. Der Kampf gegen die Pandemie bleibt ein Marathon, und wir brauchen kluge Konzepte, die ein Leben mit dem Virus ermöglichen. Dafür setzen wir auf konstruktive Debatten und Ideen“, ergänzt Buda.

Für die Fitnessbranche ist die Situation für den Linzer Stadtrat Philipp Amberg klar: „Aktive Menschen entlasten durch präventive Arbeit langfristig das Gesundheitssystem und damit die staatlichen Kassen. Die Landes- sowie Bundespolitik muss den Schritt wagen und dafür werben, dass Fitnessclubs nicht als Freizeiteinrichtung gesehen werden, sondern als Gesundheitsdienstleister. Aktive Menschen weisen statistisch weniger schwere Krankheitsverläufe auf. Die Branche dichtzumachen, ist langfristig kontraproduktiv“. Der Kontakt zu den zuständigen Sprechern für Gesundheit der Bundes- sowie Landtagsfraktion ist bereits aufgebaut. Damit soll die Brücke aus der Region in die Parlamente geschlagen werden.

Statt Nothilfe-Programme auf Pump an die betroffenen Betriebe auszuzahlen, muss die Bundespolitik dringend nachhaltige Strategien entwickeln und fördern. Für die Fitnessbranche unterstützen die Freien Demokraten die Forderung nach einer befristeten Anwendung des vergünstigten Mehrwertsteuersatz für das Jahr 2021. Zudem sollen Beiträge für den Gesundheitssport steuerlich geltend gemacht werden können. Mit diesen Maßnahmen soll den Betrieben mehr Liquidität und damit Raum für Investitionen gegeben werden.

Maßnahmen für die Gastronomie enthalten als Beispiel die dauerhafte Mehrwertsteuersenkung auf Speisen. Zudem ist es erstrebenswert, dass differenzierter beim Thema Zwangsschließungen vorgegangen wird. Speiserestaurants stellen auf Grund der problemlos darstellbaren Abstandskontrolle nur ein geringes Infektionsrisiko da und sollten unter entsprechenden Auflagen wieder geöffnet werden.

Pressemitteilung

FDP Kreisverband Neuwied/PA

Der FDP-Kreisverband Neuwied setzt in Zeiten der Pandemie zunehmend auf Online Dialog-Formate.

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Lena: Diversität ist wichtig: Der Wolf reguliert Überpopulationen ( z.B. Schwarzwild, Rehwild). Für schlecht geschützte Herdentiere sind die Besitzer verantwortlich.
  • Peter 1: Trotzdem ist der Wolf hier vollkommen überflüssig.
  • Walter Miller : Ein verpixeltes Bild von der durch den Wolf getöteten Ziege. Was will man damit ausdrücken ? Das ein Wolf besonders grausam ist ? Er ist ein Geschöpf der Natur - nicht mehr und nicht weniger. Im Gegensatz zu den 467.000 Jägern in Deutschland.
  • Michael Geiger, 56337 Eitelborn: Michael Geiger, Leider kann ich die Losnummern aus der Ziehung vom 28.03.26 im Globus Bubenheim nicht finden.. Warum nicht
  • Dietmar Gläsener: Leider kann ich meine Gewinnlos Nummern , Ziehung vom 28.03.26 im Clobus in KO-Bubenheim nicht abrufen im Internet. Woran liegt es? D. Gläsener, 56237 Nauort
  • S. Bastian: Herr Winkelmann, Sie werden doch ihren eigenen Artikel kennen. Zitat: "Verbandsbürgermeister Jan Ermtraud machte in einer Rede deutlich, dass die Maßnahmenliste einerseits das Ergebnis eines vertrauensvollen...
  • Andreas Winkelmann: Hallo Frau Roth, von "vertrauensvoll" steht nichts im Bericht. Und die veränderte Maßnahmenreihenfolge ist ausdrücklich erwähnt. Gleich zu Anfang ist auf die dem Ratsinformationssystem zu entnehmenden Details verwiesen, wo u..a.
  • Dagmar Both: Guten Morgen Herr Winkelmann, herzlichen Dank für ihre Berichterstattung. Wenn sie von einer vertrauensvollen Abstimmung im Abstimmungsprozess zum Sondervermögen berichten, - dann gilt dies leider nicht für die Freien Wähler.
Dauerauftrag
Fahrer gesucht (m/w/d)
Schulze Klima -Image
Rund ums Hause Mayen/Mendig
Kreishandwerkerschaft
SB Standesamt
Angebotsanzeige (April)
Osteraktion
Unterstützeranzeige
Empfohlene Artikel
Petra Schneider. Foto: privat
20

Kreis Ahrweiler. Am 23. April 2026 ist es wieder so weit: Der bundesweite Girls‘ Day/Boys‘ Day bietet jungen Menschen die Gelegenheit, spannende Einblicke in verschiedene Berufsfelder zu erhalten. Auch die CDU-Landtagsfraktion beteiligt sich erneut an diesem Aktionstag und lädt Schülerinnen und Schüler ein, einen Blick hinter die Kulissen der Landespolitik zu werfen.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die Verkehrssituation an der Aloisius-Grundschule stresst die Anwohnerschaft. Foto: ROB
2267

Immer wieder kommt es zu kritischen „Manövern“: Auch die Stadtverwaltung sieht zunehmende Belastung:

HeimatCheck: Ahrweiler: Eltern-Taxis stressen alle

Ahrweiler. Seit mehreren Jahren steht die Aloisius-Grundschule vor einer wachsenden Herausforderung: dem zunehmenden Verkehrsaufkommen durch sogenannte „Elterntaxis“. Leser von BLICK aktuell berichten, dass sich die Situation trotz wiederholter Hinweise und Appelle bislang nicht verbessert habe. Insbesondere zu den morgendlichen Bringzeiten sowie am Mittag beim Abholen der Kinder kommt es regelmäßig zu kritischen Verkehrssituationen rund um das Schulgelände.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: Adobe Stock
132

Bonn. Am kommenden Samstag (04.04.2026) findet in Beuel und in der Bonner Innenstadt der „Bonner Ostermarsch 2026“ statt. Zu dieser Friedensdemonstration erwarten die Veranstalter rund 500 Teilnehmende. Die Versammlung beginnt um 13:00 Uhr auf dem Mirecourtplatz am Beueler Rheinufer. Von dort aus ist folgender Aufzugsweg vorgesehen:

Weiterlesen

Monatliche Anzeige
Daueranzeige
Kreishandwerkerschaft
Dauerauftrag Imageanzeige
Holz Loth-Entsorgung
Alles rund ums Haus
Innovatives rund um Andernach
Oster-Anzeige
Auftrag, Nr. AF2025.000354.0, April 2026
Ostergruß
Tag der offenen Tür
Rund ums Haus
Anzeigenauftrag FMP-1P9L0-AD-351131
PR-Anzeige
Anzeige KW 14
Unterstützeranzeige
Mitarbeiter IT-Administrator
Imageanzeige - Ostern