„Fraktion vor Ort“-Termin der Koblenzer SPD
Nächster Brückenneubau steht an
Stadtratsmitglieder informierten sich an der Pfaffendorfer Brücke
Koblenz. Nachdem der Neubau der Vorlandbrücke an der Europa-Brücke abgeschlossen ist, steht nun der nächste Brückenneubau an. Wie bereits berichtet, ist auch die Pfaffendorfer Brücke in die Jahre gekommen und dringend sanierungsbedürftig. Untersuchungen haben allerdings ergeben, dass eine Sanierung genauso teuer wie ein Neubau wäre und nicht annähernd so lange hält. Deshalb fiel der Verwaltung die Entscheidung leicht, einen Neubau zu planen.
Bei einem der regelmäßigen „Fraktion vor Ort“-Termine informierte sich die SPD-Fraktion an der Pfaffendorfer Brücke über die Situation. Seitens der Verwaltung berichteten Peter Schwarz, Abteilungsleiten Straßen- und Brückenbau, sowie Sachgebietsleiter Norbert Wagner über die Planungen. Diese sehen vor, dass bei einem voraussichtlich 2018/2019 abgeschlossenen Planfeststellungsverfahren eine etwa dreijährige Bauzeit folgt. Diese wird allerdings in den ersten beiden Jahren überhaupt keine Auswirkungen auf den Verkehr haben, da der Neubau parallel zur existierenden Brücke stattfinden wird. Danach wird die alte Brücke abgerissen und die neue an ihren Standort verschoben. Vermutlich werden auch die Ständerbauwerke erneuert werden müssen. Insgesamt ist mit einer nur dreiwöchigen Phase der Verkehrsbehinderung zu rechnen, angesichts des Bauumfangs eine äußerst positive Prognose.
Peter Schwarz sieht in der Aufgabe eine Herausforderung, aber auch eine große Chance für die Stadt. Nicht nur technisch gesehen hätte Koblenz dann wieder eine Rheinbrücke auf dem aktuellen Stand, auch optisch würde die neue Brücke einen weiteren Blickfang darstellen.
Fraktionsvorsitzende Marion Lipinski-Naumann sieht sich bestätigt: „Meine Einschätzung hat sich bewahrheitet. Wir können froh und stolz sein, solche Fachleute wie Herrn Schwarz und seine Mannschaft in unserer Verwaltung zu wissen. Schon bei der Europabrücke waren wir beeindruckt, wie reibungslos alles über die Bühne ging. Ich hätte deutlich mehr Behinderungen des Straßenverkehrs erwartet. Dieses neue Großprojekt zeigt aber noch mehr, dass hier Personen mit großer Kompetenz und Erfahrung am Werk sind. Ich habe ein sehr gutes Gefühl und bin auf das Ergebnis sehr gespannt.“
Pressemitteilung der
SPD-Stadtratsfraktion Koblenz

Eigenlob stinkt bekanntlich. Ich bin immer wieder begeistert, mit welcher Selbstverständlichkeit die eigene Einschätzung überbewertet wird. Auch das sehr gute Gefühl der SPD-Fraktionsvorsitzenden wünschte ich mir auch an anderer Stelle, und zwar für die Sorgen und Nöte der RÜBENACHER BÜRGER, in deren Mitte sie ja auch beheimatet ist und für die sie, neben der CDU bisher im Grunde genommen nichts getan hat, ausser leere Versprechungen und rhetorischen Wortspielen.
Der Beschluss an den Ortseingängen "STARENKÄSTEN" zu installieren hat rein garnichts mit einer Bewältigung des Verkehrsaufkommens zu tun. Die einsame Entscheidung von SPD-CDU wird ein Bumerang werden und der Nutznießer hiervon ist wieder einmal die STADT, in deren klamme Kasse die (Straf-) Gelder fließen.
Weder der ORTSBEIRAT noch die BI RÜBENACH wurden von dieser Schnapsidee informiert.
Jetzt, wo alles bereits in trockenen Tüchern ist, soll der Ortsbeirat mit eingebunden werden.
Von offener Kommunikation halten SPD/CDU nichts