Politik | 18.09.2017

Naturschützer werfen dem Kreis vor, nicht angemessen zu handeln

Naturschutzverbände fordern Rückbau der Windenergieanlagen

„Windenergieanlagen ‚Roter Kopf‘ und ‚Hartenfelser‘ Kopf bleiben weiterhin eine Todesfalle für den Rotmilan und andere Arten“

Naturschützer beklagen das Sterben der unter Naturschutz stehenden Rotmilane.Privat

Westerwaldkreis. Der Rotmilan gehört in Deutschland zu den überproportional durch Windenergieanlagen gefährdeten Arten. Dies wird durch Ergebnisse der Staatlichen Vogelschutzwarte von Brandenburg verdeutlicht, nach denen Windräder an vorderster Stelle bei den Verlustursachen für den Rotmilan angeführt werden. Mittlerweile ist auch hinreichend bekannt, dass gerade an höheren Windenergieanlagen mit einem Rotor-Boden-Abstand von mehr als 80m in zunehmendem Maße Rotmilane getötet werden. Gleichermaßen finden sich Schlagopfer bei dieser Art vermehrt in Wäldern. Dies liegt höchstwahrscheinlich darin begründet, dass in jüngster Zeit verstärkt auch Waldgebiete für die Errichtung von Windenergieanlagen geopfert wurden.

Tierschützer beklagen, der Kreis habe zu spät reagiert

In einer Pressemitteilung teilt die Kreisverwaltung Westerwald aktuell mit, dass für den Standort Roter Kopf bei Westerburg im Juni 2017 Untersuchungen zum Rotmilan in Auftrag gegeben wurden. Diese Untersuchungen erfolgten jedoch erst, nachdem die Naturschutzverbände mehrfach auf die getöteten Rotmilane im Westerwald hingewiesen hatten. Der Untersuchungsbeginn war somit viel zu spät, nämlich erst nach dem Fund des dritten Rotmilans (Hartenfelser Kopf) im Westerwald in diesem Jahr. Die Untersuchungen für den Roten Kopf hätten bereits ab April – mit dem Fund des ersten Rotmilans – eingeleitet werden müssen. Dann hätte das Gefahrenpotential für die Art möglicherweise noch rechtzeitig abgewendet werden können. Allerdings wurden zu dem Zeitpunkt weder die Öffentlichkeit noch die Naturschutzverbände über den getöteten Rotmilan, von dem die Kreisverwaltung Kenntnis hatte, informiert. Selbst nach der folgenden Totfundmeldung im Mai im selben Bereich blieben notwendige Maßnahmen aus. Die Kreisverwaltung ließ die Kadaver nicht untersuchen, obwohl diese gemeldet wurden, in einem Fall sogar der Polizei.

Auch der Wespenbussard ist im Westerwald gefährdet

Im Rahmen eines Monitorings für den Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) wurden seit mehreren Jahren regelmäßig Flugbewegungen von Rotmilanen entlang des Roten Kopfes und Einflüge in den Wald beobachtet. Frühzeitig eingebrachte Hinweise wurden jedoch bei den Windenergieplanungen von den zuständigen Stellen missachtet. Bei diesem Monitoring wurde auch der Wespenbussard in dem Gebiet nachgewiesen. Aufgrund von dessen Kollisionsgefährdung wird von den Vogelschutzwarten in der Fachkonvention des „Helgoländer Papiers“ ein Mindestabstand von 1.000m um Brutplätze gefordert. Wie aus den damaligen Planungsunterlagen zum Roten Kopf hervorgeht, wurde 2014 ein Nistplatz in etwa 800m Entfernung zu den heutigen Anlagen nachgewiesen. Für diese Art besteht daher ebenfalls ein sehr hohes Kollisionsrisiko.

Auch Schwarzstörche nisten unweit der Anlage „Roter Kopf“

Das sehr hohe Konfliktpotential am Roten Kopf wurde zudem bereits erkennbar, als im Zeitraum der Bauphase der Anlagen in weniger als 1.000m Entfernung ein Brutplatz von Schwarzstörchen entdeckt wurde. Bereits hier wurde von Seiten der Naturschutzverbände hervorgehoben, dass das Waldgebiet eine besondere Sensibilität aufweist und eine Windenergienutzung daher abzulehnen ist. Abgesehen von einem kurzen Baustopp wurden die Anlagen allerdings dennoch errichtet und in Betrieb genommen.

Keine Verharmlosung der Gefahr

Beim Rotmilan werden überwiegend Altvögel an den Rotoren getötet. Während der Brutzeit sind die Verluste besonders verheerend, weil der Tod eines Elterntieres zusätzlich das Überleben der Nachkommen und damit den Bruterfolg gefährdet. Die Aussage, dass Rotmilane im Herbst in ihre Winterquartiere ziehen, ändert nichts an dieser Tatsache, sondern soll vermutlich nur von dem hohen Konfliktpotenzial ablenken. Kollisionen können zudem auch während der Zugzeit auftreten.

Wie auch in Bezug auf die jetzigen Untersuchungen wurde von Anfang an argumentiert, dass der Großteil (ca. 95 %) der Flugbewegungen von Großvögeln außerhalb des Gefahrenbereiches der Windenergieanlagen stattfindet. Durch die Häufung der Totfunde in diesem Jahr hat sich allerdings eindeutig gezeigt, dass solche Einschätzungen wenig Aussagekraft haben und der tatsächlichen Gefährdung, die für die Arten besteht, nicht gerecht werden. Aus artenschutzfachlicher Sicht ist es völlig unzureichend, dass nun mithilfe sogenannter „ergänzender Maßnahmen“ der Anlagenbetrieb weiterhin gerechtfertigt werden soll. Da Rotmilane auch weiter als in ihrem engeren Horstbereich nahrungssuchend umherfliegen, sind Kollisionen immer vorprogrammiert. Hier hilft nur ein großräumiges Freihalten von Windenergieanlagen.

Mit dem Ziel, das Gebiet „unattraktiv“ für den Rotmilan zu gestalten, werden der Art dagegen Nahrungshabitate innerhalb ihres Lebensraums entzogen. Die hohe Nutzungsintensität des Gebietes ist allerdings unabhängig von einer landwirtschaftlichen Bearbeitung, wie z.B. Mahd. Zudem stehen die Lebensraumnutzung und Flüge über dem Wald nicht ausschließlich in Zusammenhang mit der Nahrungssuche. Die diesbezügliche von der Kreisverwaltung beabsichtigte Herangehensweise ist daher wenig zielführend. Weiterhin ist es befremdlich, dass mit der Aussage bezüglich einer „Steigerung der Aktivität von Nord nach Süd“ impliziert werden soll, dass die nördlichen Anlagenstandorte weniger konfliktträchtig seien. Die beiden Totfunde stammen nämlich gerade von diesen Anlagen im Wald.

Forderung: Die Anlagen müssen weg

Von den Naturschutzverbänden wird gefordert, dass die Lebensräume und Brutgebiete der sensiblen Arten vollständig von Windenergieanlagen freigehalten werden. Da Waldgebiete sowohl für (Groß-)Vögel als auch für Fledermäuse wichtige Habitate darstellen, besteht ebenfalls die Notwendigkeit, dass Wälder für eine Windenergienutzung ausgeschlossen werden. Der einzige Schutz für den Rotmilan und andere windenergiesensible Arten ist in der Konsequenz der Rückbau der Anlagen.

Gemeinsame Pressemitteilung

von Naturschutzinitiative e.V. (NI),

NABU Kroppacher Schweiz,

GNOR,

POLLICHIA

Naturschützer beklagen das Sterben der unter Naturschutz stehenden Rotmilane.Foto: Privat

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Kommentare
06.10.201717:43 Uhr
juergen mueller

Wie ich feststelle Herr Klasen, sind Sie nicht bereit, Ihr Denken zu verändern (was bedauerlich ist) oder bereits vorliegende Beweise, die Sie dennoch weiterhin fordern, zu akzeptieren.
Es bleibt mir u. anderen Gleichgesinnten nur die Hoffnung, dass Sie keinen Einfluss (ausser Ihrer Meinung) darauf haben, dass Wasser/Sonne/Wind zukünftig weiterhin vermehrt genutzt werden.
Es mag banal klingen, aber, und das werden sogar Sie nicht bestreiten können, das Gute an Solar- u. Windenergie ist, wenn etwas kaputt geht, tötet das nicht gleich Lebewesen wie Tiere u. Menschen, erzeugt bei Kindern, generationenübergreifend, keinen Krebs u. verseucht nicht unsere Umwelt über Jahrzehnte.
Die Industrie fordert, Politik fördert, Naturschutzverbände sind dagegen.
Die Nutzung von Sonnen- u. Windenergie, hat seine Vor- u. Nachteile.
Als Tier-, Naturschützer u. Umweltaktivist habe ich Vorteile gegenüber Nachteilen abzuwägen, was nicht immer einfach ist.
Aber immer nur einen Weg zu verfolgen wäre falsch


06.10.201712:24 Uhr
Uwe Klasen

Sehr geehrter Herr Mueller, im Gegensatz zu Wasser, ist die Energiegewinnung aus Sonne und Wind in der Mehrzahl ineffizient, weil volatil! Der Beitrag von Windenergie zum Brutto-Strom-Verbrauch betrug 2016 in Deutschland 12,3 %, auch weil die Windleistung proportional zur dritten Potenz der Windgeschwindigkeit steigt oder fällt. Weiterhin ist die Förderung nach dem EEG unsozial, wieso gerade Sie, der nach "sozialer Gerechtigkeit" strebt, dies nicht erkennen möchten erschließt sich mir nicht. Und solange keine Beweise vorliegen stelle ich auch die sogenannten menschgemachten Ursachen für eine mögliche (!) Klimaerwärmung in Frage!

04.10.201718:43 Uhr
juergen mueller

Herr Klasen, Sie sind ein unbelehrbarer Phantast, belehrend u. leben anscheinend in Ihrer eigenen Welt, bezeichnen die Nutzung von Sonne/Wind als ineffektiv, obwohl "Wasser" bereits effektiv genutzt wird, rechtfertigen den umwelt- u. klimazerstörenden Kohleabbau mit renaturiertem, ehemaligem Tagebau (was Jahrzehnte in Anspruch nimmt), befürworten Forschungen einer Kraftwerktauglichkeit von Kernfusionsreaktoren zur Stromerzeugung (W7-X) u. stellen überhaupt alles infrage, was die menschgemachten Ursachen für Klimaerwärmung/Umweltzerstörung ausmacht.
Sie scheint nicht zu interessieren, dass z.b. der Kohleabbau u.a. die Umsiedlung zahlreicher Orte zur Folge hatte, Menschen hierbei ihre Heimat u. Existenz verloren.
Sie geben "Suchtipps" im Hinblick auf die Verwendung von Atommüll, was ich persönlich schon als pervers u. gefährlich (was Ihre gesamte Einstellung betrifft) empfinde.
Ich hoffe, dass Sie nie Gelegenheit bekommen, dies Kindern/Jugendlichen weiterzugeben.




04.10.201714:30 Uhr
Uwe Klasen

Sehr geehrter Herr Manns, es gibt ein schönes Zitat bzgl. ihrer Forderung nach einem "Plan": "Prognosen sind äußerst schwierig, vor allem wenn sie die Zukunft betreffen". ---- Zu ihren weiteren Fragen, die Umwelt zu zerstören durch großflächigen (Braun-)Kohleabbau, es gibt, vor allem in Deutschland, mehr als genug Beispiele für renaturierte, ehemalige, Tagebaue. Ob und wie CO² Emissionen das Klima dahingehend beeinflussen das es zu einer sich selbstverstärkenden und ansteigenden Erwärmung ("Klimakatastrophe") kommen könnte, ist bislang unbewiesen, lediglich ein Hypothese die überprüft wird. Kernkraft, ist ein Thema welches in Deutschland leider nicht mehr in Betracht gezogen wird. Zur Verwendung von "Abfällen" aus Kernkraftwerken suchen Sie bitte Informationen zu Kraftwerkstyp BN-800 oder ähnlichen Einheiten. Und mein Plan wäre, anstatt Wind und Sonne ineffektiv in elektrischen Strom umzuwandeln, mehr Forschungsgelder in Wendelstein 7-X Anlagen zu investieren, damit diese großtechnisch

02.10.201714:40 Uhr
Klaus Manns

Sehr geehrter Herr Klasen,

auch ich empfinde Sie als sehr destruktiv gegenüber neuen Technologien zur Erzeugung von sauberer Energie. Bevorzugen Sie weiterhin die Umwelt zu zerstören (großflächiger Kohleabbau), das Klima zu verändern (CO2 Emmissionen) und die Umwelt & die Gesellschaft für die nächsten abertausende Jahre mit den Folgen der Atomkraft (strahlende Abfälle) zu belasten und unsere Gelder an Despoten wie Putin zu überweisen (Einkauf von fossilen Brennstoffen für die Energiegewinnung).
Sie sind auch bei Ihrer letzten Antwort auf Frau Weins Posting nicht auf die Frage nach der Zukunft eingegangen, sondern haben erneut destruktiv "dagegen" argumentiert. Mich interessiert nun umso mehr, eine einzige Frage:
Was ist Ihr Plan für die Zukunft? (und bitte nicht wieder gegen etwas argumentieren, sondern einen konstruktiven Vorschlag machen)

20.09.201711:19 Uhr
Uwe Klasen

Sehr geehrte Fr. Wein, es geht in meinem Beitrag nicht um andere Verursacher von Vogelschlag, sondern um den durch Windkraftanlagen, bitte bei der Sache bleiben. Weiterhin ist der Grund des Rückganges der Insektenpopulation immer noch nicht abschließend erforscht, bekannt ist, dass die von ihnen angesprochenen Neonicotinoide Insekten vermutlich schwächen und diese dadurch leichter anderen Erkrankungen erliegen. Auch ein Ausfluss der sogenannten "Erneuerbaren" sind die Mais- und Rapsmonokulturen (sog. Energiepflanzen) welche, da nicht zur Nahrungsmittelproduktion vorgesehen, auch nicht den restriktiven Vorschriften zur Verwendung von Herbiziden oder Pestiziden unterworfen sind. Und Fr. Wein, die sogenannten "Erneuerbaren" schreibe ich nicht kaputt, dafür sorgt diese unsoziale und volatile Art einer Energieerzeugung von ganz alleine.

19.09.201717:30 Uhr
juergen mueller

Da spricht offensichtlich ein Windratfetischist, aber keiner, der für Naturschutz etwas übrig hat. Mich nerven Beiträge, in denen diejenigen mit Schwachsinn in Verbindung gebracht werden, die sich in Naturschutzverbänden ehrenamtlich für bedrohte Artenvielfalt einsetzen u. deren Ursache.
Heutzutage werden unbestritten Windparks in unmittelbarer Nähe von Vogelschutzgebieten u. Brutplätzen errichtet.
Fakt ist, dass jedes Jahr zahlreiche Rotmilane (neben anderen Vogelarten) durch Rotorblätter umkommen u. ganz oben auf der Liste der Totfunde stehen.
Fakt ist auch, da wo neue Anlagen aufgestellt werden sollen, verschwinden in der näheren Umgebung Greifvogelnester. Sind die Nester verschwunden, bekommen die Betreiber die Genehmigung für neue Anlagen.
Viele Totfunde bleiben im verborgenen, da Fuchs, Marderhund, Dachs etc. diese beseitigen/fressen.
Logisch oder?
Da kann ich nur sagen, Menschen die vorher denken bevor sie etwas sagen brauchen nachher selten bereuen was sie gesagt haben

19.09.201713:11 Uhr
Jutta Wein

Sehr geehrter Herr Klasen,
und was machen wir mit den anderen Verursachern von Vogelschlag bzw. Vogelsterben.
http://www.bund-rvso.de/vogelsterben-ursachen.html
Also... Rückbau von Glasflächen, weniger Autos, weniger Züge, Rückbau von Stromleitungen (übrigens machbar bei dezentraler Energieversorgung), weniger Katzen....
Mmh, und der grösste Artenverlust beruht auf der globalen Klimaerwärmumg.
Nicht zu vergessen der Rückgang der Insekten, durch die Neonicotinoide, das Nahrungsmittel für Vögel und Fledermäuse.
Aber die Windräder die sind schuld. Es ist auch schlicht falsch, das der Vogelschlag durch Windräder in der Öffentlichkeit kaum bekannt ist. Es ist eher so, das sich vor den Windrädern kaum jemand für Vogelschlag interessiert hat.
Herr Klasen, sie schreiben immer mit sehr viel Eifer die Erneuerbaren Energien kaputt, was ist den ihr Plan für die Zukunft?
Und ganz nebenbei, glauben Sie eigentlich immer noch, das die Kohle- und Atomkraft nicht subventioniert wird???

19.09.201710:45 Uhr
Uwe Klasen

Eine sehr gute Initiative, vor allem da bislang kaum der vermehrte "Vogelschlag" durch diese Anlagen in der Öffentlichkeit bekannt ist. So schätzen Forscher, dass pro Jahr zwischen fünf bis zehn Vögel pro Windrad (28.000 aktuell) und mehr als 250.000 Fledermäuse an Windkraftanlagen sterben (http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-20374-2016-07-11.html)! Eine Naturzerstörung sondergleichen wird hier durch die Wind- und Solarlobby (Politiker und der ökologisch-industrielle Komplex) betrieben und durch viele, in falschem Glauben, akzeptiert. Menschen die sich dagegen wehren werden, bestenfalls als Skeptiker, meist aber als Leugner diffamiert! Dieser subventionsgeschmierte Windradwahn kann für gefährdete Vogelarten, wie den Rotmilan, das Ende bedeuten!

19.09.201710:37 Uhr
Jürgen Steup

Schwachsinn. Der Hartenfelser Kopf ist mein Hausberg, wo ich mehrmals pro Woche an den meisten der 26 WKA vorbei gehe.
Ich selbst habe 1 x eine tote Taube bzw. deren Überreste gefunden, wobei mir noch nicht klar ist, ob diese durch die WKA oder aus Altersschwäche gestorben ist. Auf der Straße kommen viel mehr Tiere um. Wird deshalb gegen den Verkehr gekämpft?
Harry Neumann versucht immer wieder, sich selbst eine Bühne zu geben um sich als Naturschützer zu profilieren und hat sich selbst früher für die Windenergie eingesetzt. Bleibt noch die Frage, wo die Überreste des Raubvogels (s. Foto) wirklich gefunden wurden.

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