Auf Antrag der Grünen Ratsfraktion Koblenz

Natursteine aus Kinderarbeit dürfen nicht mehr auf Koblenzer Friedhöfe gelangen

Natursteine aus Kinderarbeit dürfen nicht mehr auf Koblenzer Friedhöfe gelangen

Tabea Stötter. Foto: privat

25.11.2022 - 10:20

Koblenz. Natursteine für Grabmale werden zu einem großen Teil in Steinbrüchen abgebaut, in denen Kinder arbeiten. Um diesen Zustand zu beenden, hat der Stadtrat in seiner Sitzung beschlossen, die Friedhofssatzung zu ändern. Natursteine aus Kinderarbeit sind damit künftig auf Koblenzer Friedhöfen nicht mehr zulässig. Zuvor hatte die Grüne Ratsfraktion im Mai 2020 im Werkausschuss Grünflächen- und Bestattungswesen ein Verbot von Grabmalen aus Kinderarbeit beantragt.

„Es freut uns wirklich sehr, dass der Stadtrat die Änderung der Friedhofssatzung beschlossen hat“, so Dr. Tabea Stötter, Mitglied der Grünen Ratsfraktion. „Durch die Überarbeitung der Satzung machen wir klar, dass in Zukunft Natursteine aus Steinbrüchen, in denen Kinderarbeit geleistet wird, auf unseren Friedhöfen nichts zu suchen haben. Nach Einschätzung der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) gehört die Arbeit in Steinbrüchen zu den schwersten Formen der Kinderarbeit weltweit. Das Verbot von Grabmalen aus Kinderarbeit in Koblenz ist damit ein wichtiger Beitrag, den wir hier vor Ort im Kampf gegen die Ausbeutung von Kindern leisten können.“

Pressemitteilung

Grüne Ratsfraktion Koblenz

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Kommentare
juergen mueller:
Bevor solche Kommentare in Umlauf gebracht werden, sollte man sich vorher genau informiert haben. Gibt es solche Sitzungsgelder, dann ist das rechtens, denn umsonst gibt es heutzutage nichts mehr (Zeit heutzutage will vergütet werden). Hier geht es auch nicht darum, wer was erhält, sondern welche...
Bernhard Sommer:
Wirtschaftliche Perspektive? Ich hoffe dass Herr Langner dann auch keine Sitzungsgelder usw. als Vorsitzender der Gesellschafterversammlung und Aufsichtsratsmitglied bekommt !!!! Und er kann das dem Weihnachtsmann erklären, dass es erst eine Woche vor Fälligkeit auffällt, dass kein Geld mehr da ist..........
juergen mueller:
Wirtschaftliche Perspektive? Wenn ein Unternehmen, wie das GKM, kontinuierlich Liquiditätsprobleme hat, dann geht man zuerst an diejenigen, die dafür am wenigsten können? Herr Langner ist Vorsitzender der Gesellschafterversammlung u. sitzt im Aufsichtsrat. Wenn im Januar oder Februar wieder diese...
juergen mueller:
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