Politik | 15.12.2017

Neue Impulse für den lokalen Wohnungsmarkt gefordert

CDU – Fraktion sieht die Notwendigkeit über eine städtische Entwicklungs- und/oder Wohnungsbaugesellschaft /- genossenschaft (eG) zu diskutieren und die Gründung zu forcieren

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Bereits auf ihrer Fraktionssitzung am 16.11.2017 diskutierte die CDU über die Notwendigkeit einer städtischen Entwicklungsgesellschaft oder Wohnungsbaugesellschaft/-genossenschaft. Die derzeitige Situation auf dem regionalen Wohnungsmarkt gerade im Bereich des Mietwohnungsbaus hat diese Diskussion innerhalb der Fraktion notwendig gemacht. Seit einiger Zeit ist es offensichtlich, dass das Angebot im mittleren und niedrigen Preissegment für die hohe Nachfrage zu gering ist. Den Menschen, die hier arbeiten, sollte es auch möglich sein, hier zu wohnen und zu leben. Jedoch hat es der freie Markt bislang nicht geschafft, diesen Bedarf in ausreichender Anzahl und in den verschiedenen Preiskategorien zur Verfügung zu stellen. Dies stellt aber auch kein spezifisches Problem der Kreisstadt dar. Da die Zurverfügungstellung von ausreichendem Wohnraum in den unterschiedlichen Preiskategorien für die lokale Wirtschaft zunehmend zum Standortfaktor wird und in Zukunft auch die Rekrutierung von Fachkräften unter dieser Prämisse zu sehen ist, möchte die CDU-Fraktion der Kreisstadt nunmehr neue Überlegungen zur Lösung dieser Zukunftsfrage anstreben. An dieser Zukunftsaufgabe sollten sich auch diejenigen beteiligen, die einen erhöhten Fachkräfte haben. Damit die Themen, welche mit der aufgeworfenen Problematik zusammenhängen in den städtischen Gremien und der Bevölkerung diskutiert sowie von Verwaltung gemeinsam mit der Politik bearbeitet und abgewogen werden können, wird die CDU einen entsprechenden Antrag in den Rat einbringen.

CDU-Frakton im Rat der Stadt

Bad Neuenahr-Ahrweiler

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Kommentare
18.12.201717:18 Uhr
juergen mueller

Sie haben sowas von recht Herr Linden.Aber diese neuen,nicht nur von der CDU geforderten Impulse,sind in Wahrheit alt u. bemoost,werden aber immer wieder,wenn es passt,versucht neu zu beleben.Das mag daran liegen,dass die Meisten der sogen. Forderer garnicht wissen,was sich hinter IMPULS überhaupt verbirgt.Impuls ist eine physikalische (keine politische) Größe - bedeutend aus der Didaktik:"Anreiz seitens eines Lehrenden" (worauf sich Politiker gerne berufen) - ein innerer Handlungsantrieb (der bei Politikern allerdings nicht lange anhält) oder die Folge von kurz-, stoßartigen Strom- oder Spannungsverläufen.Manch einer mag darüber jetzt lachen,was ihm gegönnt sei - denn (fast) alles,was uns im politischen Alltag von Politikern kredenzt wird ist meist zwar wenig glaubhaft,aber dafür umsomehr amüsant.Politiker nehmen sich sofort eines Themas an,dass gerade Aktualität zeigt.Darüber reden ist das tägliche,bezahlte politische Brot - weniger aber ein politisches, ernstzunehmendes Handeln.

16.12.201711:43 Uhr
Armin Linden

Die CDU diskutiert jetzt über Wohnungsmangel mit all dessen Folgen. Wirtschaft - Ethik - Logistik - Räumlich - Sozial, egal wie auch immer. SPD/FDP nicht besser ! Vieles zu spät. Mag sein, das BNA. räumlich die Kurve noch bekommt. Mit teurem Geld. Gesellschaftspolitisch ist die Rakete lange weg. Wie in der CDU-SPD Familienpolitik. 3O Jahre ausgesessen. 1O Mill. gut ausgebildete junge Deutsche, leben in "Vollkost mit allen Vorzügen" im Ausland. Tendenz jährlich fortlaufend. Auch werden somit die Familien, nicht bei uns gegründet. Wir brauchen nur noch "Single" Wohnungen. Ausbau für "Alte" + massiver "Sozialer Wohnungsbau". "Mittelmeer + Osteuropa" . Alles hängt am Tropf. So sieht es in "Live" aus. Mutter mit 3 Kindern, Rente unter 6OO €, Putzfrau nebenher, wird heute auf "Private Vorsorge" verwiesen. Das waren die Angebote, für die Bürger in unserem Lande. Danke: CDU - SPD - FDP. Weiter so.

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