Politik | 29.03.2017

Wählervereinigung Bürger für Meckenheim

Neue Wohnbauflächen für Meckenheim

Meckenheim. Meckenheim wächst erfreulicherweise und Bauland ist gefragt. Auch wenn viele Häuser nach und nach frei werden, in die in den 70er und 80er Jahren junge Familien gezogen waren, so besteht doch ein kontinuierlicher Bedarf an neuen Wohnbauflächen. Zuletzt wurde der erste Teil der nördlichen Stadterweiterung („Sonnenseite“) nördlich der Bahnlinie entlang der L 163 Richtung Flerzheim bebaut. Wie es in Zukunft weitergehen soll, ist jetzt aktuelles Thema in der Kommunalpolitik. Der Bürgermeister sprach – für viele überraschend – das Thema in einem Zeitungsinterview an. Er forderte dazu Entscheidungen der Politik, also des Stadtrats. Auf Nachfrage des Fraktionsvorsitzenden der BfM, Johannes Steger, deutete er die Bebauung des Merler Keil III als notwendigen nächsten Schritt an, also der Freiflächen zwischen Autobahn, Waldfriedhof und dem bereits bebauten Merler Keil II. Die UWG brachte am 16. März einen Antrag zur Bebauung des Merler Keil III in den Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt ein. Die Verwaltungsvorlage sah als Rangfolge der zu entwickelnden Flächen als erstes den Merler Keil vor, dann die kleinere Fläche „Auf’m Weinberg“ und erst an dritter Stelle die nördliche Stadterweiterung III. Dieser Planung sind die anderen Fraktionen jedoch nicht gefolgt. Die Bebauung des Merler Keil hat eine langjährige Vorgeschichte. Mit umfangreicher Bürgerbeteiligung wurde in den 90er Jahren von Rat und Stadtverwaltung entschieden, die Bebauung in drei Abschnitte aufzuteilen, von denen der letzte („III“) frühestens ab Mitte des nächsten Jahrzehnts bebaut werden soll. Auch wenn die meisten handelnden Personen in der Politik inzwischen gewechselt haben, so gilt die damals gemachte Zusage. Die Bürger, die in den Abschnitten I und II gebaut haben, kennen diese Planung und haben sich darauf verlassen. Bei der nördlichen Stadterweiterung warten die Anwohner darauf, dass die geplante Umgehungsstraße am Westrand Meckenheims, die die Landstraße L 158 nach Rheinbach mit dem Industriepark Kottenforst verbinden soll, bald gebaut wird und die Erschließung der nördlichen Stadterweiterung II und III ermöglicht. Voraussetzung dafür ist, dass die geplante Bahnunterführung endlich bald gebaut werden kann. Das löst dann auch die Probleme, die täglich am derzeitigen Bahnübergang auf Grund der häufig geschlossenen Schranken entstehen. Hier sieht die BfM die allererste Priorität in der Baulandplanung. Das würde nicht nur ca. 9,5 ha neue Wohnbaufläche schaffen, sondern den bisherigen Anwohnern ein deutliches Plus an Lebensqualität ermöglichen.

Pressemitteilung

der Wählervereinigung Bürger

für Meckenheim (BfM)

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