Politik | 17.05.2021

Dr. Jan Bollinger (AfD)

Neues Impfkonzept mit Priorisierung der Freiwilligen Feuerwehr!

Ingelheim. Mit einem offenen Brief hat sich die Freiwillige Feuerwehr Ingelheim bei Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) und Innenminister Roger Lewentz (SPD) über die Impfpriorisierung in Rheinland-Pfalz beschwert. Darin fordert sie schnellere Impfungen für Feuerwehrleute und ihre Angehörigen. In dem Schreiben heißt es unter anderem: „Daher bitten wir Sie eindringlich, sich dieser Angelegenheit anzunehmen und ein zeitnahes Impfangebot für alle impfwilligen Feuerwehrangehörigen zu schaffen - um die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr aufrecht zu erhalten, aber auch als Zeichen der Wertschätzung dieses so wichtigen Ehrenamts. Dies nicht nur für die Freiwillige Feuerwehr Ingelheim, sondern für alle Feuerwehren im Landkreis Mainz-Bingen und im gesamten Land Rheinland-Pfalz.“ Immer mehr freiwillige Feuerwehren schließen sich diesem Brief an.

Unterstützung äußert auch Dr. Jan Bollinger, Neuwieder Landtagsabgeordneter und erster stellvertretender Vorsitzender der AfD-Fraktion im Landtag von Rheinland-Pfalz: „Erneut zeigt die Landesregierung ihr Desinteresse, wenn es um die Unterstützung von Ehrenämtern geht und das gerade bei der Freiwilligen Feuerwehr. In vielen Fällen ist die Feuerwehr vor den Rettungsdiensten am Unfallort und muss direkt die Erstversorgung der Verletzten vornehmen. Daher ist es für die Ehrenämter unzumutbar, ohne Coronaschutz eine Reanimation oder eine Versorgung von Schwerstverletzten vorzunehmen und dabei die eigene Gesundheit und das eigene Leben unnötig aufs Spiel zu setzen.“

Dr. Bollinger weiter: „Weil auch die Freiwillige Feuerwehr wie Polizei und Rettungsdienst zu unserer Daseinsvorsorge gehört, müssen ihre Angehörigen dieselbe Impfpriorisierung (Impfgruppe 2 – hohe Priorität) erhalten. Es ist durchaus nachvollziehbar und verständlich, wenn dieser Mangel an Wertschätzung und Fürsorge der Motivation von Ehrenamtlichen Feuerwehrleuten Abbruch tut, wie es im Brief geschildert wird.“

Dr. Bollinger abschließend: „Wir sind es unseren Feuerwehrleuten schuldig, die täglich freiwillig ihr Leben und ihre Gesundheit aufs Spiel setzen, um unser Leben und unsere Gesundheit zu schützen. Ehrenamtlicher Einsatz hat mehr verdient als ein Lächeln und einen medienwirksamen Händedruck von Ministerpräsidentin Dreyer beim Ehrenamtstag!“

Pressemitteilung

Dr. Jan Bollinger, AfD

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