Politik | 08.07.2021, 08:47 Uhr

Grüne fordern nachhaltiges und lebenswertes neues Stadtquartier in Niederberg

Neues Stadtquartier soll klimaneutral werden

Um mehr über den aktuellen Stand der Planungen zu erfahren, ließen sich Mitglieder der Grünen Fraktion von Adrian Jukic, Leiter des Koblenzer Regionalbüros der Immobilienentwicklungsgesellschaft BPD, und Sebastian Althoff (Stadtverwaltung)Juni das Gelände zeigen.Foto: privat
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Niederberg.Auf dem Gelände der ehemaligen Fritsch-Kaserne in Koblenz-Niederberg ist der Bau eines neuen Stadtquartiers mit gemischter Wohn- und Gewerbebebauung geplant. Um mehr über den aktuellen Stand der Planungen zu erfahren, ließen sich Mitglieder der Grünen Fraktion von Adrian Jukic, Leiter des Koblenzer Regionalbüros der Immobilienentwicklungsgesellschaft BPD, und Sebastian Althoff (Stadtverwaltung)Juni das Gelände zeigen. Für die GRÜNE Ratsfraktion steht fest, dass hier ein nachhaltiges, sozial gerechtes und lebenswertes Stadtquartier entstehen soll. Dazu Hans-Peter Ackermann, Sprecher für Stadtentwicklung der Grünen Ratsfraktion: „Für uns Grüne steht im Vordergrund, dass das neue Stadtquartier ganz im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung geplant und gebaut wird. Dazu gehört, dass von Anfang an ein zukunftsweisendes Mobilitätskonzept erarbeitet wird, durch das ÖPNV und Radverkehr gleichberechtigt berücksichtigt werden. Zur Anbindung an die Innenstadt möchten wir auch die Seilbahn in das Mobilitätskonzept einbeziehen. Außerdem soll zur Energieversorgung des neuen Stadtquartiers auf erneuerbare Energien gesetzt werden, damit hier ein klimaneutraler Stadtteil entstehen kann.“

Der Fraktionsvorsitzende Carl-Bernhard von Heusinger fügt an: „Zur Nachhaltigkeit gehört für uns auch, dass die Wahl der Baumaterialien unter ökologischen Gesichtspunkten erfolgt. Die Baustoffe sollten daher recycelbar sein und möglichst CO2- und schadstoffarm hergestellt werden. Bei der künftigen Bebauung des Geländes legen wir zudem Wert darauf, dass der ökologisch wertvolle Baumbestand erhalten bleibt.“ Auf dem Gelände der ehemaligen Fritsch-Kaserne sind insgesamt 800 Wohneinheiten geplant. 20 Prozent des Wohnraums soll Sozialwohnungen vorbehalten sein.

Dazu die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Laura Martín Martorell: „Wir begrüßen es, dass hier auch für Menschen mit geringem Budget bezahlbarer Wohnraum geschaffen wird. Zugleich ist uns wichtig, dass die Quote von 20 Prozent bereits im ersten Bauabschnitt eingehalten wird, damit zeitnah günstiger Wohnraum entsteht. Da die Bürger:innen in Niederberg sich selbst am besten mit den Gegebenheiten im Viertel auskennen, möchten wir außerdem die Bürger:innen bei der Gestaltung des Wohnquartiers von Anfang an mitnehmen und setzen daher auf möglichst viel Bürger:innenbeteiligung. Am Ende soll ein lebenswerter, moderner und grüner Stadtteil entstehen.“

Um weitere Anregungen für nachhaltige Mobilitätskonzepte in urbanen Quartieren zu erhalten, plant die Grüne Ratsfraktion die Besichtigung einer autofreien respektive autoarmen Siedlung, wie es sie beispielsweise in Köln, Tübingen und Freiburg gibt. Die Fraktion wird Vertreter:innen von BDP und Stadtverwaltung dazu einladen, sich der Exkursion anzuschließen.

Pressemitteilung der

Stadtratsfraktion

Bündnis 90/Die Grünen Koblenz

Um mehr über den aktuellen Stand der Planungen zu erfahren, ließen sich Mitglieder der Grünen Fraktion von Adrian Jukic, Leiter des Koblenzer Regionalbüros der Immobilienentwicklungsgesellschaft BPD, und Sebastian Althoff (Stadtverwaltung)Juni das Gelände zeigen.Foto: privat

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