Politik | 05.02.2026, 13:56 Uhr

Neujahrsempfang mit Bekenntnis zu Klimaschutz und Demokratie

Beim Neujahrsempfang der GRÜNEN im Kreis Ahrweiler: Dr. Andreas Resch (Direktkandidat WK 14 und Sprecher GRÜNE KV Ahrweiler), Ministerin Katrin Eder (Spitzenkandidatin der GRÜNEN in RLP) und Bettina Fellmer (Direktkandidatin WK 13) (v.l.n.r.).  Foto: Jutta Dietz
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Kreis Ahrweiler. Beim Neujahrsempfang des Kreisverbands Ahrweiler von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hatte sich reichlich Polit-Prominenz der GRÜNEN, aber auch anderer demokratischer Parteien im Foyer der Remagener Rheinhalle versammelt. Vor ca. 100 Gästen setzten Ministerin Katrin Eder, Spitzenkandidatin der rheinland-pfälzischen Landesliste bei der Landtagswahl und Carl-Bernhard von Heusinger, parlamentarischer Geschäftsführer der Landtagsfraktion und auf Platz 4 der Landesliste von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, mit ihren Redebeiträgen klare Impulse.

Katrin Eder erinnerte in ihrem Plädoyer für mehr Klimaschutz daran, dass es ohne eine GRÜNE Regierungsbeteiligung deutlich schlechter in Rheinland-Pfalz stünde. Ohne den Einsatz der GRÜNEN-Fraktion gäbe es keinen einzigen Nationalpark im Land. Sie betonte zudem, dass dank eines starken Engagements der GRÜNEN mittlerweile 66 % des in Rheinland-Pfalz brutto erzeugten Stroms aus erneuerbaren Energien stammten und die GRÜNEN in der nächsten Landesregierung einen 1 Milliarde Euro schweren Rheinland-Pfalz-Zukunftsfonds einrichten wollen, um das Bundesland zu einem klimaneutralen Wirtschaftsstandort zu transformieren. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Rede war der Kampf gegen den Rechtsextremismus. Sie stellte klar, dass die GRÜNEN ein Verbot der AfD fordern. Zudem wollen die GRÜNEN neben der Förderung lokaler Demokratieprojekte auch einen Aktionsfonds einrichten, der Menschen, die vom Rechtsterror betroffenen sind, schnell und unkompliziert Hilfe anbietet.

In gleicher Weise äußerte sich auch Carl-Bernhard von Heusinger, der erste Mann auf der Liste der rheinland-pfälzischen GRÜNEN und demokratiepolitischer Sprecher der Landtagsfraktion: Vor dem Hintergrund der offenbar erstarkenden rechten Bewegung müsse denjenigen geholfen werden, die sich diesem Trend entgegenstellen und für den Erhalt der Demokratie kämpfen. Des Weiteren setzt er sich dafür ein, dass Katastrophenvorsorge und -schutz endlich bundesweit gedacht wird, da nur eine Harmonisierung der Prozesse und der Ausstattung bundesweit in Katastrophenfällen schnelle Hilfe sicherstellen kann.

Im Rahmen des Neujahrsempfangs stellten die GRÜNEN auch die Kandidierenden aus dem Kreis Ahrweiler vor. Langjährige politische Erfahrung bringt die Direktkandidatin des Wahlkreises 13, Bettina Fellmer, mit. Als Fraktionssprecherin im Stadtrat von Remagen setzt sie sich dort für die Geschicke der Stadt ein. Aufgrund ihrer Qualifikation als diplomierte Landschaftsplanerin sieht sie die Wichtigkeit einer guten Flächennutzungsplanung – für Mensch und Umwelt. „Nur mit einer starken Umwelt kann langfristig auch eine starke Wirtschaft in starken Kommunen funktionieren.“

Für den Wahlkreis 14 kandidiert Dr. Andreas Resch, der im Bereich Cybersicherheit arbeitet. Einer seiner politischen Schwerpunkte ist daher die Digitalisierung unserer Verwaltung. Doch angesichts des Femizids in seinem Heimatdorf Gimmigen machte er deutlich, dass er mehr tun möchte, um die Gewalt gegen Frauen einzudämmen. „Neben einer besseren Ausstattung von Beratungsstellen und Frauenhäusern muss vor allem in der Gesellschaft zum einen das Bild der gleichberechtigten Frau gestärkt und zum anderen männliche Rollenbilder zur Gewaltfreiheit hervorgehoben werden.“

Einige Erfahrung in der Kommunalpolitik bringt Sarah Rößel mit. Sie ist Ersatzkandidatin für den Wahlkreis 14 und steht auf Platz 13 der Landesliste Rheinland-Pfalz. Als Mitglied des Stadtrats Bad Neuenahr-Ahrweiler und des Kreistags möchte sie sich in der Landespolitik vor allem für das Ahrtal einsetzen. Zudem möchte sie sich gegen Rassismus und Intoleranz engagieren.

Als letzter und jüngster Kandidat in der Runde machte Elias Dahm, politischer Geschäftsführer der GRÜNEN Jugend im Kreis Ahrweiler und Ersatzbewerber im Wahlkreis 13, leidenschaftlich klar, wie wichtig das Eintreten für den Erhalt unserer Demokratie ist. Ein weiteres großes Anliegen ist ihm die Generationengerechtigkeit – insbesondere für finanziell schwache Kinder, Jugendliche und Senioren. Pressemitteilung

Grüne Kreis Ahrweiler

Beim Neujahrsempfang der GRÜNEN im Kreis Ahrweiler: Dr. Andreas Resch (Direktkandidat WK 14 und Sprecher GRÜNE KV Ahrweiler), Ministerin Katrin Eder (Spitzenkandidatin der GRÜNEN in RLP) und Bettina Fellmer (Direktkandidatin WK 13) (v.l.n.r.). Foto: Jutta Dietz

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