Leserbrief zum Thema „Sicherer Hafen Neuwied“
Nicht einfach weggucken
Die Bezeichnung „Sicherer Hafen Neuwied“ ist sicherlich missverständlich. Neuwied ist bereits jetzt für jeden Flüchtling ein „sicherer Hafen“. Neuwied kann damit auch unmittelbar keinen einzigen Flüchtling zusätzlich aus den Lagern in seine Stadt holen. Sie schützt Flüchtlinge weder vor dem Ertrinken im Mittelmeer noch ändert sie die internationalen Zuteilungsregeln, für die nicht maßgebend ist, ob Kommunen freiwillig Bereitschaft zur Aufnahme zeigen oder nicht. Darum braucht man sich an dieser Stelle nicht mir der Frage auseinanderzusetzen, inwieweit mehr Migration gerade im toleranten Neuwied die gesellschaftlich riskante Ghettobildung weiter fördern würde. Aber deswegen ist diese Initiative nicht sinnlos. Sie ist ein Apell an die Politik, dass jeder Mensch ein Recht auf Leben und auf Menschenwürde hat. Nur indem wir nicht einfach weggucken, wenn vor unserer geografischen Haustür Menschen sterben oder dahinvegitieren, baut sich langsam Druck auf, der vielleicht einmal etwas verbessert. Auch die Kerzenketten Anfang der 1990er Jahre, als Asylheime brannten, waren nur Symbolik, aber dennoch kraftvoll. Und dabei ist es völlig gleich, welche Religionsgemeinschaft oder politische Gruppierung das anstößt.
Dietrich Rühle,
FDP-Fraktion Stadtrat Neuwied
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