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Leserbrief zum Tag der Demokratie in Remagen

„Nicht vom braunen Mob einschüchtern lassen“

Jährliche Provokation des rechten Aufmarschs darf niemals hingenommen werden

20.11.2019 - 09:40

Ich habe mit mehreren Mitstreitern von Amnesty International auch in diesem Jahr am Tag der Demokratie in Remagen teilgenommen und werde dies auch in Zukunft so halten. Es ist wohltuend zu wissen, dass sich Demokraten in jedem Jahr zusammenfinden, um ein Zeichen gegen den braunen Spuk zu setzen. Nein, es darf sich niemand daran gewöhnen, dass sich in jedem Jahr braune Hetze und Hass gegen die Demokratie, Freiheit und Solidarität in Remagen widerlich präsentiert. Ministerpräsidentin Malu Dreyer fordert daher völlig zu recht, dass sich niemand an den Hass, an die Hetze, an die Gewalt und an die Morde der Rechtsextremen gewöhnen darf. Es ist auch vollkommen falsch, wenn sicherlich gut meinende Mitmenschen davon sprechen, jetzt den Anfängen entgegenzutreten. Tatsache ist leider, dass die Formulierung „Wehret den Anfängen“ angesichts des rechten Terrors in unserem Land schon zu spät kommt. Über die Zeit der Anfänge sind wir leider schon längst hinaus, denn wir befinden uns schon mittendrin in einer Zeit, in der Antisemitismus, Rassismus und Rechtsextremismus fröhliche Urständ feiern. Die jährliche Provokation des rechten Aufmarschs darf von Demokraten niemals hingenommen werden. Remagen ist auch ein Symptom dafür, wie weit das politische Klima hierzulande schon nach rechts verschoben wurde. Lassen wir uns alle vom braunen Mob nicht einschüchtern und sagen wir Nein zu jeder Form von Menschenverachtung und zur braunen Ideologie.

Manfred Kirsch, Neuwied

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02.12.2019 23:00 Uhr
Georg Schmidt

Herr May von der AfD Westerwald schreibt allen Ernstes über den deutschen Vernichtungskrieg und die historisch singulären Verbrechen gegen die Menschheit bzw. den Holocuast, exerziert von Soldaten von SS und Wehrmacht :

"Die meisten von ihnen hatten ganz sicher eine andere Lebensplanung, sind aber in Treue und Pflichterfüllung für ihr Vaterland eingestanden und haben das wertvollste was sie besaßen gegeben, nämlich ihr Leben.
(...) Das war in der damaligen Zeit genauso wie heute, wo wiederum von der politischen Führung deutsche Soldaten nach Afghanistan, Mali, in den Kosovo usw. entsandt werden und ihr Leben lassen müssen, für eine Politik, die noch nicht einmal im Interesse unseres Landes ist. (...)

Mehr muss man über diese Leute wirklich nicht mehr wissen. Es wird höchste Zeit, dass die NSDAP-Nachfolgeorganisation zerschlagen und verboten wird.



02.12.2019 10:16 Uhr
Antje Schulz

Joachim Paul, der mit sehr großer Wahrscheinlichkeit für eine NPD-Zeitschrift geschrieben hat, jedenfalls konnte Paul die sehr starken Indizien dafür bisher nicht entkräften, ist gestern in den Bundesvorstand der AfD gewählt worden. Der braune Mob ist im AfD-Bundesvorstand angekommen.



29.11.2019 20:01 Uhr
Rudolf May

Schändung des Mahnmals für die Toten des Kriegsgefangenenlagers Rheinwiesen auf dem Ehrenfriedhof in Bad Bodendorf.
Die Jugendorganisation der AfD hat am 23.11.2019 den toten Soldaten gedacht, die nach Kriegsende im Gefangenenlager Rheinwiesen bei Sinzig elendig umgekommen sind und hat am Mahnmal auf dem Ehrenfriedhof in Bad Bodendorf ein Blumenbukett niedergelegt. Ein ganz normaler Vorgang wie er in vielen Ländern der Welt üblich und auch richtig ist.
Es geht dabei nicht um heroische Heldenverehrung, sondern darum den Männern zu gedenken, die als Soldaten für ihr Vaterland das Leben gelassen haben. Die meisten von ihnen hatten ganz sicher eine andere Lebensplanung, sind aber in Treue und Pflichterfüllung für ihr Vaterland eingestanden und haben das wertvollste was sie besaßen gegeben, nämlich ihr Leben.
Das war in der damaligen Zeit genauso wie heute, wo wiederum von der politischen Führung deutsche Soldaten nach Afghanistan, Mali, in den Kosovo usw. entsandt werden und ihr Leben lassen müssen, für eine Politik, die noch nicht einmal im Interesse unseres Landes ist.
Das Mahnmal wurde kurz vor der Gedenkfeier durch Farbschmierereien und die pauschale Verunglimpfung der gefallenen Soldaten als Täter geschändet und die Feier durch die üblichen linken Chaoten massiv gestört. Die Gedenkfeier konnte nur unter Polizeischutz zu Ende geführt werden. Den tapferen „Kämpfern gegen rechts“ sei gesagt, dass Lügen auch dadurch nicht zur Wahrheit werden, indem man sie ständig wiederholt. Dabei ist nicht die Aktion als solches eine Schande für dieses Land, sondern dass der mediale Aufschrei und öffentliche Distanzierung lokaler Politiker ausbleibt.
Von den Tätern, ist nichts anderes zu erwarten, die christlich-abendländische Werteordnung, die immer noch die Grundlage für die Mehrheit unserer Gesellschaft bildet, ist ihnen vollkommen fremd. Sie stehen für Anarchie, Chaos und eine linke Diktatur nach ihrem Gusto. Diese Leute, zu denen auch die Gruppen „Demos“ und „Westerwald nazifrei“ gehören, werden von dem linksgrünen Parteienspektrum unterstützt und befeuert. Dabei heben sich einige Politiker von der SPD und den Linken aus dem Raum Hachenburg ganz besonders hervor. Das ist der eigentliche Skandal an der Geschichte.
Und ganz nebenbei, die Schmierereien sind als Sachbeschädigung zu werten und stellen gemäß § 303 Strafgesetzbuch eine Straftat dar, deren Beseitigung von den Steuergeldern der Bürger bezahlt werden müssen, die im Gegensatz zu den Tätern einer geregelten Arbeit nachgehen.
Rudolf May
AfD-Kreisverband
Westerwald



29.11.2019 11:48 Uhr
Karsten Kocher

Mit einer schäbigen Blechtrommel aus der Spielwarenabteilung der gefallenen Soldaten gedenken, wie es die AfD Westerwald in Bad Bodendorf gemacht, das geht gar nicht. Eine Schande ist das.



28.11.2019 10:32 Uhr
Stefan Knoll

Nach dem Hinweis von Herrn Baum auf den Verein DEMOS e.V., sollte man sich auch mal die Mühe machen und deren Homepage besuchen, www.demos-ww.de . Es ist mehr als erschreckend, was da über die AfD Westerwald, sowie Justin Cedric Salka geschrieben steht. Der braune Morast ist sehr tief bei der AfD Westerwald.



27.11.2019 18:47 Uhr
Helmut Gelhardt

Herr Klasen, es ist Ihnen unbenommen sich auf Kant und dessen
kategorischen Imperativ zu beziehen. Aber ich glaube nicht, dass
Kant etwas mit DENEN zu tun haben wolle, würde er heute leben, für DIE SIE Political Correctness einfordern.



27.11.2019 18:25 Uhr
juergen mueller

Wer hier vergessen handelt sind diejenigen,die mit der AfD sympatisieren,diese wählt, hierbei unsere deutsche Vergangenheit wissentlich vergessend,damit einhergehend, was Hass u.Hetze anrichten können u.damit selbstverständlich kein Recht auf Anerkennung durch die Gesellschaft haben,eine Gesellschaft,die in ihrer persönlichen,politisch erzeugten Unzufriedenheit auf gutem Wege ist,Fehler der Vergangenheit zu wiederholen u.braun wieder als ihre Lieblingsfarbe zu betrachten.Wer sich den Parteitag der AfD und das "Aufmarschieren" von Höcke/Gauland (vor allem dessen designierten Nachfolger),WeidelMeuthen etc.angeschaut sowie deren Reden in Wort u.Betonung einmal genau angehört/verfolgt hat,der wird wissen,wohin der politische Weg führt,lässt man die AfD gewähren,die Demokratie für ihre Ziele/Zwecke aus- u.benutzt,unterstützt von solchen,die nichts begreifen (wollen) u.bei denen zumindest braune Socken wohl schon zur Grundausstattung ihrer Bekleidung gehören.



27.11.2019 09:00 Uhr
Antje Schulz

Interessant, wer sich laut der renommierten und gewiss nicht linken Tageszeitung DIE WELT so an der Führungsspitze der AfD Rheinland-Pfalz herumtreibt. Brauner geht es kaum. https://www.welt.de/politik/deutschland/article203591396/AfD-Rheinland-Pfalz-Wenn-auch-Hoecke-Gegner-unter-NPD-Verdacht-geraten.html



27.11.2019 08:58 Uhr
Wally Karl

Worum geht`s?
Der einmal beschrittene Politweg bei der Einordnung der AfD muss mit allen Mitteln verteidigt werden. Fakten spielen da eine untergeordnete Rolle. Vergessen wird dabei nur, das der Bürger außerhalb der Politlinie seit Jahren über andere integre Informationsquellen verfügt und sich dadurch ein eigenes objektives Bild über die Situation verschaffen kann. Es gibt aber auch Bürger die sich von Aussagen hohe Parteimitglieder andere Parteien wie „die AfD ist die neue NPD“ zu solchen, hier mit blankem Hass geschriebenen Kommentaren wie “Die AfD ist eine Partei des Hasses. Jeder, der in der AfD noch Mitglied ist, muss sich zurechnen lassen, was die Parteispitze sagt und das ist menschenverachtend!“ verleiten lassen. Diese Bürger haben sich nicht informiert, sonst wüssten Sie das die AfD in fast allen Kommunalparlamenten Deutschlands und den Beiräten eine anerkannte politische Leistung abgibt.



27.11.2019 08:36 Uhr
Wally Karl

"Aussage „jeder Form von Menschenverachtung“ versus Aussage „brauner Mob“, hier beginnt bereits die Menschenverachtung!"
Dem kann nur voll umfänglich zugestimmt werden. Wer sich ein reines Mäntelchen umhängt um doch selbst ständig, auch uralten Hass und Hetze ins Netz zu tragen sollte bedenken, während er mit einem Finger auf andere zeigt, zeigen vier Finger auf ihn selbst.
Wer so vergessen handelt, hat kein Recht auf Anerkennung durch die Gesellschaft.



26.11.2019 10:50 Uhr
Patrick Baum

Laut einem Facebook-Posting des Vereins DEMOS e.V. hat die AfD Westerwald der Gefallenen des Weltkriegs auf dem Ehrenfriedhof in Bad Bodendorf mit einem Blechtrömmelchen aus der Spielwarenabteilung gedacht. Kann diese AfD Westerwald in ihrem unterirdischen Niveau noch weiter sinken?



25.11.2019 19:41 Uhr
Winfried Heinzel

Wenn Björn Höcke das Holocaust – Denkmal als Denkmal der Schande bezeichnet, wenn Herr Gauland die Nazizeit als Vogelschiss der deutschen Geschichte bezeichnet, dann ist das eine furchtbare Geschichtslüge.Die AfD ist eine Partei des Hasses. Jeder, der in der AfD noch Mitglied ist, muss sich zurechnen lassen, was die Parteispitze sagt und das ist menschenverachtend!



25.11.2019 13:52 Uhr
Karsten Kocher

So lange extrem rechte AfD-Mitglieder wie Justin Cedric Salka aus Hachenburg und Joachim Paul aus Koblenz, sowie hauptamtliche Abgeordnete ohne jeglichen Berufs- oder Studienabschluß wie Andreas Bleck oder Damian Lohr den Ton der AfD in Rheinland-Pfalz vorgeben, muß die AfD mit allen demokratischen Mitteln bekämpft werden.



25.11.2019 12:10 Uhr
Uwe Klasen

So ist es halt in Deutschland im Jahre 2019, wer den Mut hat, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen und, im Kantschen Sinne, den kategorischen Imperativ einfordert, der wird als ewig gestrig, rückständig, reaktionär oder rechtsradikal diffamiert und mit Häme und Hetze belegt.



24.11.2019 17:27 Uhr
Helmut Gelhardt

Es ist absolut richtig 'braunen Mob' als braunen Mob zu bezeichnen! Klare Worte und klare demokratische, gewaltfreie
Handlungen der Mehrheitsgesellschaft sind nicht nur wünschenswert, sondern dringendst notwendig!

Es ist überaus interessant, dass gerade diejenigen Political Correctness für die Braune Szene einfordern, die sonst alles
was links von der Mitte ist - mit vollsten Schmutzkübeln überschütten!



24.11.2019 12:58 Uhr
juergen mueller

Herrn Kirsch stimme ich in vollem Umfange zu, auch was seine Formulierung "brauner Mob" betrifft.
Das Kind offen beim Namen zu nennen, dies mit dem Nennen des eigenen Namens zu unterstreichen, erfordert Rückgrad und Charakter, Wesenszüge, die in unserer Gesellschaft Seltenheitswert haben. Herr Klasen, der mal wieder mit erhobenem Zeigefinger eine von Herrn Kirsch klar formulierte Aussage als vermeintlich unklare Formulierung anprangert, gehört offensichtlich nicht dazu.Er begreift nicht,dass gerade in unserer heutigen Gesellschaft "Menschenverachtung" bereits durch braune Institutionen wie z.B. die AfD es durch Mithilfe von Querdenkern einer unzufriedenen Wählerschaft bis in die höchsten politischen Gremien geschafft haben,dort ihre braune Gesinnung dank einer alles erlaubenden Demokratie aufzeigen.
Eine Warnung vor diesem parasitären braunen Mob offen ausgetragene Meinung als Diffamieren zu bezeichnen u.DAVOR zu warnen,ist schon sehr bedenklich.



20.11.2019 09:51 Uhr
Uwe Klasen

Aussage „jeder Form von Menschenverachtung“ versus Aussage „brauner Mob“, hier beginnt bereits die Menschenverachtung! Vorsicht bei sicherlich gutgemeinten aber unklaren Formulierungen! Das Diffamieren von anderen Menschen kann schnell geschehen!



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Kommentare
Uwe Klasen:
Was machen eigentlich die Politikdarsteller und die sogenannten Aktivisten, wenn der aktuelle Klimawandel doch nicht menschengemacht ist? Die Beweislage dahingehend verdichtet sich zusehends!
Antje Schulz:
Wie wäre es, wenn die AfD Rheinland-Pfalz Herrn Bleck mal zu einem Kurs in Organisation, sowie Anstand und Benehmen schickt?
Stefan Knoll :
Angesichts der Tatsache, daß der AfD-Bundestagsabgeordnete Andreas Bleck seine Teilnahme an der Schulveranstaltung noch nicht einmal abgesagt hat, stellen sich folgende Fragen: 1. Hat der AfD-Bundestagsabgeordnete Andreas Bleck ein Organisationsproblem? 2. Hat es der AfD-Abgeordnete Bleck nicht nötig eine Veranstaltung in einer Schule zu besuchen? 3. Hat der AfD-Abgeordnete Bleck keine Lust auf eine Schulveranstaltung wie "70 Jahre Grundgesetz"?
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