Politik | 07.05.2024

Auch in Wachtberg ein gemeinsames Zeichen setzen gegen Rechtsextremismus und Demokratiefeindlichkeit

Nie wieder ist jetzt!

Wachtberg.Die aktive Auseinandersetzung mit rechtsextremen und demokratiefeindlichen Kräften in Deutschland ist wichtiger denn je. Nicht zuletzt die viel beachteten Recherchen des gemeinnützigen Medienunternehmens CORRECTIVE haben gezeigt, dass unsere Demokratie zunehmend in Gefahr gerät. Die Recherchen deckten auf, wie hochrangige AfD-Politiker, Neonazis und finanzstarke Unternehmer im November gemeinsam die Vertreibung von Millionen Menschen aus Deutschland planten. Auch die Berichte über die Verhaftung eines engen Mitarbeiters des Europa-Spitzenkandidaten der AfD wegen des Verdachts der Spionagetätigkeit für China sind ein Signal: Gemeinsam müssen wir das weitere Erstarken der rechtsextremen Kräfte stoppen! Die Demonstrationen, die bereits in zahlreichen Städten und Gemeinden unseres Landes und auch im Rhein-Sieg-Kreis stattgefunden haben, belegen, dass ein „Flagge zeigen“ der demokratischen Kräfte unserer Gesellschaft ein probates Mittel dazu ist. Wachtberg darf hier nicht zurückstehen. Paul Lägel, Mitglied der SPD-Fraktionen in Wachtberg und im Kreistag und Vorsitzender des SPD-Ortsvereins, betont: „Auch in Wachtberg müssen wir zeitnah unter dem Motto: „Nie wieder ist jetzt“ gegen Rechtsextremismus protestieren. Erste Gespräche mit den anderen Fraktionen haben einen breiten Konsens gezeigt. Ich werde nun im Auftrag des Ortsvereins mit weiteren Gruppen Kontakt aufnehmen, mit dem Ziel einer gemeinsamen Veranstaltung, die von einem breiten Konsens getragen wird. Diesem Auftrag fühlen wir uns verpflichtet und werden ihn auch erfüllen!“

Die Wachtberger SPD-Fraktion unterstützt dies ausdrücklich. Wir sind sicher, dass sich viele Menschen anschließen werden, um gemeinsam ein Zeichen gegen Rechtsextremismus zu setzen!

Pressemitteilung

SPD Wachtberg

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
14.05.202410:18 Uhr
Frank Witken

Politik....ein Spiel für realitätsverweigernde Politikesoteriker.

13.05.202418:57 Uhr
Amir Samed

Dass Deutschlands Verfassungsschutz inzwischen ein veritabler Staat im Staate geworden ist, mit Befugnissen, wie sie auf deutschem Boden zuletzt nur die Stasi hatte, sollte inzwischen jedem Demokraten zu denken geben. Ein bisher beispielloser Feldzug von Regierungsparteien gegen einen politischen Konkurrenten unter missbräuchlicher Instrumentalisierung von staatlichen Einrichtungen gilt in der politischen Theorie als eines der wichtigen Wesensmerkmale autoritärer Regime.
Wer wissen will, wie man eine Demokratie wirklich ruiniert, der muss dieser Tage nur nach Berlin schauen. Und natürlich hat das alles mit dem Wahlkampf aber auch rein gar nichts zu tun.

13.05.202416:36 Uhr
juergen mueller

Wenn man schon von Lügen spricht - die AfD ist in ihrer Gesamtheit schon ein Lügengebilde.
Herr Samed, je näher der Wahltermin rückt u. Ihre Partei an Boden verliert, desto mehr verlieren auch Sie Boden an einer sachlich fundierten Argumentation. Das AfD-Schreckgespenst eines drohenden, wirklichkeitsnahem Parteiverbot sitzt ihnen allen im Nacken. Überfällig ist zudem schon lange, dass der AfD die jährliche Millionenzuwendung aus dem Steuertopf versagt werden sollte, wobei ich im übrigen der Meinung bin, dass die Parteienzuwendungen allgemein auf den Prüfstand gehören.

12.05.202417:40 Uhr
Amir Samed

Die Lügen werden immer unverschämter, je näher der Wahltermin rückt. Die Generation der Steinmeiers und Scholz’, die erst bei Putin ihre Geschäfte verrichten wollten und dann den Krieg in der Ukraine nicht vermeiden oder beenden konnten, den sie mit ihren diversen außenpolitischen Murksereien mitverantworten, diese Politiker-Generation erwartet jetzt, dass sie oder gar die grünen Kriegshetzer erneut gewählt werden?

Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Mirko Walden: Es ging doch darum, dass nicht gewarnt wurde und die Lage nicht erkannt wurde. Ebenfalls wurden keine Maßnahmen umgesetzt. Was ist hierzu passiert? Was bringen neue Sirenen, wenn nicht evakuiert wird?...
  • Dieter Borrmann: Der landschaftlich großartige Weg unterhalb Brauselay über den Conder Kreuzweg nach Cond ist teils unbefestigt, teils sehr glatt, teils steil. Sehr gutes, rutschfestes Schuhwerk (Profilsohle) wird unbedingt angeraten.
  • Bertram: Das ist mittlerweile der 4. Bus der von dieser Marke vollkommen ausbrennt. Des Weiteren berichte die Rhein Zeitung darüber, dass der VREM 37. Busse der ersten Generation vorsichtshalber außer betrieb...
  • Fabian F: Nichts Neues gefühlt ein Bus pro Woche
Jörg Schweiss
Koblenzer Kneipengeschichten
Sonderseite 02 -Wohnträume NR
Anzeige KW 15
Blütenfest Meckenheim
Anzeige Beratertage Schlafexperte
10 Jahre Bella Vita Frauenfitness
Empfohlene Artikel
Krufts Ortsbürgermeister Walter Kill legt Amt zum 30. April nieder. Foto: OG Kruft
1197

Kruft. Walter Kill hat die Niederlegung seines Amtes als Ortsbürgermeister der Ortsgemeinde Kruft mit Wirkung zum 30.04.2026 erklärt. Nach fast sieben Jahren in dieser Funktion zieht er eine persönliche Bilanz zwischen Aufgabenstellung und erzielten Ergebnissen sowie der inhaltlichen und zeitlichen Inanspruchnahme. Vor dem Hintergrund mehrfach erlebter Anfeindungen gegen seine Person in der Vergangenheit...

Weiterlesen

Weitere Artikel
Maria Ginzler. Foto: privat
417

Die gebürtige Heimersheimerin hat sich im Kreisgebiet und darüber hinaus verdient gemacht.

Kreis Ahrweiler: Große Trauer um Maria Ginzler

Region. Nach kurzer Krankheit starb Maria Ginzler im Alter von 97 Jahren am Samstag, 11. April im Krankenhaus Mayen. Durch ihren ehrenamtlichen Einsatz hat sich die gebürtige Heimersheimerin im Kreisgebiet und darüber hinaus verdient gemacht.

Weiterlesen

Von links: Ortsvorsteher von Miesenheim, Stefan Kneib, gemeinsam mit Oberbürgermeister der Stadt Andernach, Christian Greiner.Foto: Stadtverwaltung Andernach / Elline Köckritz
18

Stadt Andernach verbessert Infrastruktur für Pendlerinnen und Pendler in Kooperation mit der Deutschen Bahn

Einfach umsteigen: Neue Fahrradabstellanlage am Bahnhof Miesenheim

Andernach. Die Stadt Andernach hat im Stadtteil Miesenheim eine neue Fahrradabstellanlage am Bahnhof errichtet. Das Projekt wurde in enger Abstimmung mit der Deutschen Bahn umgesetzt und stellt einen wichtigen Baustein für die Förderung nachhaltiger Mobilität dar.

Weiterlesen

Imageanzeige
Imageanzeige
Dauerauftrag 2026
Wir helfen im Trauerfall
Werbeplan 2026
Wir helfen im Trauerfall
Werksverkauf Anhausen
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0220#
Wohnträume - Wohnen & Garten im Blick
Sonderseite 02 -Wohnträume NR
Wohnträume
Sachbearbeiter (m/w/d)
Wir helfen im Trauerfall
Aushilfskraft (w/m/d)
130 Jahre freiwillige Feuerwehr Bad Neuenahr und Tag der offenen Tür, 19.04.26
Titelanzeige
Stellenausschreibung: Betriebshof