Politik | 09.12.2022

Stadt Neuwied informiert zum Verhalten in Krisenfällen

Notfallheft mit Übersichtskarte der Anlaufstellen veröffentlicht

„Was tun im Notfall?“, lautet die plakative Frage, die auf der Titelseite des handlichen Notfallheftes prangt.  Foto: Stadt Neuwied

Neuwied. „Was tun im Notfall?“, lautet die plakative Frage, die auf der Titelseite des handlichen Notfallheftes prangt, das am 15. Dezember in Neuwied verteilt wird. Herausgegeben wird das Notfallheft im Auftrag des Krisenstabs der Stadtverwaltung Neuwied durch das städtische Pressebüro. „Die präventive Krisenkommunikation ist ein wichtiger Baustein in der Bewältigung eventuell eintretender Katastrophen“, erläutert Pressesprecher Erhard Jung. Wichtig sei, dass die Bevölkerung das Notfallheft gründlich lese und als Hilfestellung betrachte.

Gut aufgehoben ist das violette Heft an einem Ort, wo es immer griffbereit ist. Wer es nicht im Briefkasten hatte, kann es ab Donnerstag, 15. Dezember, in der Tourist-Information am Luisenplatz, in der StadtBibliothek und den Verwaltungsgebäuden Engerser Landstraße 17 und Heddesdorfer Straße 33 abholen. Oberbürgermeister Jan Einig betont, Katastrophenvorsorge müsse als Gemeinschaftsaufgabe gesehen werden. „Es ist wichtig, dass alle sich bewusst sind: Die Bevölkerung trägt auch eine gewisse Eigenverantwortung. Sowohl in der Prävention, also Vorsorge für Krisenfälle und Vermeidung von Notsituationen, als auch im konkreten Katastrophenfall. Die Arbeit der Profis allein reicht dann nicht mehr – das haben mir Katastrophenschützer immer wieder gesagt.“ Damit diese Eigenverantwortung wieder stärker ins Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger gerückt wird, habe die Stadtverwaltung nun das Notfallheft herausgegeben.

Neben Hinweisen zur Vorbereitung auf verschiedene Krisenszenarien enthält das Heft auch knapp formulierte Verhaltensregeln, wie im akuten Notfall zu handeln ist. Was ist bei einem Stromausfall zu beachten? Wo gibt es Hilfe, wenn die Heizungen kein Gas mehr bekommen? Wo gibt es aktuelle Informationen? Was sollte bei Starkregen unternommen werden?

Während viele dieser Informationen und Warnungen für gut informierte Bürgerinnen und Bürger nichts Neues sein dürften, lohne es sich für alle, das Notfallheft gründlich zu lesen, betonen die Feuerwehrleute Kai Jost und Florian Bauer, die an der Erstellung maßgeblich beteiligt waren. „Erstmals veröffentlichen wir eine Übersichtskarte der Notrufpunkte, Wärmestuben und Infopoints, die im Krisenfall eingerichtet werden“, so die Katastrophenschützer. Online sind die Adressen dieser wichtigen Anlaufpunkte aufgelistet auf der neu eingerichteten Webseite www.neuwied.de/notfall.html. Auch das Notfallheft steht hier zum Download bereit.

Flankiert wird die Veröffentlichung von einer Informationskampagne, die auch die Sozialen Medien nutze, sagt Maxie Meier, Mitarbeiterin des städtischen Pressebüros. „Wir werden das Thema immer wieder erwähnen, damit Neuwied für den Krisenfall vorbereitet ist“, kündigt die Journalistin an. Dabei gebe das Notfallheft einen Überblick über verschiedene wichtige Aspekte – in die Tiefe gehen könne man an dieser Stelle allerdings nicht. Das leiste bereits das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) mit seinen ausführlichen Informationsangeboten. „In enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Fachleuten werden wir einzelne Punkte noch im Detail aufgreifen“, kündigt sie an.

Pressemitteilung

der Stadt Neuwied

„Was tun im Notfall?“, lautet die plakative Frage, die auf der Titelseite des handlichen Notfallheftes prangt. Foto: Stadt Neuwied

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Franz Stengel: Mich wundert das es in unserer Langendorfer Straße in Neuwied nicht zu mehr Gefahren kommt denn die meisten Autofahrer denken anscheinend es wäre eine Auffahrt zum Nürburgring so wird hier gerast, aber...
  • Boomerang : Die Gleichberechtigung von Mann und Frau ist eigentlich ein gutes Ziel. "Feministischer Kampftag" dagegen mutet an wie eine Kriegserklärung. Der moderne Feminismus ist pervertiert zu einem Anspruch die...
  • Günther: Es stellt sich nicht unbedingt die Frage der Beteiligung, sondern auch die Höhe der festgelegten Beteiligung. Soweit ich onformiert liegt der Anteil der Stadt bei 25% und die der Bürger bei 75%. Mindestens...
Dauerauftrag
Dauerauftrag 2026
Daueranzeige (Februar 26)
Rund ums Haus
Gesundheit im Blick
Gesundheit im Blick // Allgemeine Augenheilkunde
Gesundheit im Blick
Empfohlene Artikel

Neuwied. Lana Horstmann und Susanne Müller besuchten das HTZ Neuwied, um sich über die Arbeit des HTZs, aber auch der, der Kita Unkel zu informieren, die mit dem renommierten Deutschen Kita-Preis ausgezeichnet wurde. Im Mittelpunkt des Treffens stand der fachliche Austausch mit Herrn Thomas Voß und Frau Claudia Gries, bei den erfolgreiche pädagogische Konzepte, Qualitätsentwicklung und die Bedeutung von guter frühkindlicher Bildung thematisiert wurden.

Weiterlesen

Neuwied. Angesichts des aktuellen Brandbriefs einer Förderschule aus Bad Kreuznach mahnt CDU-Landtagskandidat Jan Petry rasches Handeln an. „Die Situation an vielen Förderschulen in Rheinland-Pfalz ist alarmierend. Es fehlt an Personal, die Gebäude sind oft viel zu klein und die Bürokratie belastet den Schulalltag“, so Petry nach Gesprächen mit Lehrerinnen, Lehrern und Eltern.

Weiterlesen

Neuwied. Neuwied treibt die Digitalisierung seiner Schulen weiter voran. Mit dem Medienentwicklungsplan für die Jahre 2026 bis 2030 stellt die Stadt in den kommenden fünf Jahren rund 2,4 Millionen Euro für die digitale Ausstattung und Betreuung aller 14 städtischen Grundschulen bereit.

Weiterlesen

Weitere Artikel

Traditionsgarde Rot-Weiß Lahnstein e.V.

Rückblick auf eine wundervolle Kampagne

Lahnstein. Die Karnevalssession mag offiziell beendet sein, doch bei der Traditionsgarde Rot-Weiß Lahnstein hallt der Applaus noch lange nach. Die Mitglieder blicken auf eine glanzvolle Kampagne zurück, in der die tänzerischen Abteilungen des Vereins die närrischen Herzen in und weit um Lahnstein im Sturm eroberten.

Weiterlesen

Im Einsatz und beim Üben besser ausgestattet

Neue Schutzkleidung für die Feuerwehr dank Spende

Irlich. Der Löschzug Irlich bedankt sich bei den Geschäftsführern Stefanie Buchner und Tim Klapper vom Service- und Schulungscenter für Brandschutz Neuwied für eine großzügige Spende von Schnittschutzhandschuhen, Schnittschutzjacken und Wechsel-Overalls. Damit sind die Feuerwehrangehörigen sowohl im Einsatz als auch in der Übung nun noch besser ausgestattet und können noch sicherer arbeiten.

Weiterlesen

Helfende Hände gesucht
Anzeige Haushaltsauflösungen und Ankauf
Image Anzeige
Image Anzeige // Närrische Preise 50%
Unternehmenskauf
Wahlanzeige 2 von 6
Vorabrechnung, Nr. AF2025.000354.0, Februar 2026
Närrische Preise 2026 - Bestellung Nr.: 0033084107
Image Anzeige
Gesundheit im Blick
Werbeplan 2026
Imageanzeige Werbeplan 2026
Närrische Preise
Gesundheit im Blick
Anzeige Baugebiet „Im Zeiberberg“
Selbständig und umsorgt