Politik | 06.04.2022

CDU-Kreistagsfraktion Westerwald

Notstromversorgung in Katastrophenlagen noch besser absichern

Kreis Ahrweiler. Der Kreistag berät über wichtige Ergänzungen im Brand- und Katastrophenschutz. Aus den Erfahrungen der Hochwasserkatastrophe an der Ahr sind mittlerweile zusätzliche Maßnahmen auch für den Westerwaldkreis ermittelt worden, darunter Sirenenprogramme und die Anschaffung von leistungsfähigen Notstromaggregaten. In diesem Zusammenhang greift die CDU-Kreistagsfraktion bei den Beratungen eine gezielte Ergänzung auf, die Einspeisung von Notstrom in öffentliche Gebäude. So sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, dass bei entsprechenden Brand- oder Katastrophenlagen im Kreisgebiet die anzuschaffenden Notstromaggregate überall und zielgerichtet eingesetzt werden können.

Leistungsfähige Notstromaggregate helfen im Ernstfall

Die jetzige Fortschreibung basiert auf einem Konzept, dass die Fraktionen von CDU, FWG und FDP im Oktober im Kreistag vorgestellt hatten. Gerade die Versorgung bei großflächigem Ausfall der Energieversorgung war dabei ein zentrales Element, das auch seitens der Rettungsorganisationen an die Kommunalpolitiker herangetragen wurde. CDU-Fraktionsvorsitzender Dr. Stephan Krempel macht deutlich: „Die Versorgung mit leistungsfähigen Notstromaggregaten ist im Katastrophenfall ein wichtiger Baustein in der Versorgung der Bevölkerung. Dabei ist es bei Stromausfall entscheidend, geeignete öffentliche Gebäude für die Unterbringung der Bevölkerung bereitzustellen und technisch ordnungsgemäß auszustatten. Die anzuschaffenden Notstromaggregate müssen in die Stromversorgung dieser Gebäude einspeisbar sein, wozu es geeignete Anschlüsse an diesen Gebäuden geben muss.“

Die Kreisverwaltung sollte das Gespräch mit allen Verbandsgemeinden im Kreis suchen mit dem Ziel, dass auf absehbare Zeit flächendeckend im Kreisgebiet öffentliche Gebäude als Notfalltreffpunkte vorgehalten werden können. Die CDU-Fraktion hält es insofern für unerlässlich, eine Bestandsaufnahme vorzunehmen, welche Gebäude bereits heute dafür ausgerüstet sind. Sollten diese Möglichkeit nicht flächendeckend im Kreis gegeben sein, sollte der Kreis zunächst entsprechende kreiseigene Gebäude wie beispielsweise Schul-Sporthallen entsprechend nachrüsten. Sofern weiterhin Bedarf besteht, sollten im Rahmen dieses Planes über ein einzurichtendes Förderprogramm auch andere öffentliche Gebäude technisch ausgerüstet werden.

Engagierte und sachkundige Arbeit fortführen

Konkret soll der Kreistag der Kreisverwaltung einen Prüfauftrag erteilen, in welchem Umfang eine Versorgung öffentlicher Gebäude durch die Einspeisung von Notstrom technisch bereits möglich ist. Sofern an Hallen und vergleichbaren Gebäuden, die sich als Notfalltreffpunkt eignen, Bedarf besteht, soll eine Nachrüstung von kreiseigenen Gebäuden mit geeigneten Anschlüssen sichergestellt werden. Bei entsprechendem darüber hinaus gehendem Bedarf soll ggf. ein Förderprogramm aufgelegt werden, um Verbandsgemeinden und Gemeinden die Möglichkeit zu geben, geeignete öffentliche Gebäude technisch diesbezüglich nachzurüsten.

Die CDU-Fraktion hält es auch weiterhin für unerlässlich, dass man aus der Katastrophe an der Ahr die notwendigen Konsequenzen zieht und sich für einen solchen Notfall gut und sicher zum Schutz der Bevölkerung aufstellt. Die Kreisverwaltung sei hier durchaus engagiert und sachkundig aufgestellt, hier sei der Brand- und Katastrophenschutz in guten Händen. Für die CDU-Fraktion könne er versichern, so Krempel abschließend, dass die Kommunalpolitik dies auch weiterhin unterstütze und die notwendigen finanziellen Mittel hierfür bereitstelle.

Pressemitteilung

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