Info-Gespräch der CDA im Dierdorfer Krankenhaus
Notwendigkeiten der zukünftigen ärztlichen Versorgung
Gemeinsames Treffen mit CDU-Landtagskandidat Jörg Röder
Dierdorf. Zusammen mit der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) im Kreis Neuwied und ihrer Vorsitzenden Roswitha Gottbehüt trafen sich CDU-Landtagskandidat Jörg Röder und die Leiter sowie Mitarbeitervertretinnen im Evangelischen Krankenhaus Dierdorf zum gemeinsamen Austausch. Anlass des Gesprächs war, sich über die Vor- und Nachteile aktueller und zukünftiger Sicherstellung der ärztlichen Versorgung zu informieren und Möglichkeiten zu erörtern, inwiefern politische Initiativen wegweisend sein können. Um die ärztliche Versorgung sicherzustellen, beschäftigt das Dierdorfer Krankenhaus derzeit 354 Personen. „Dies bedeutet hohe Personalkosten, denen ausreichend Erlöse gegenüberstehen müssen“, so Verwaltungsdirektor Erwin Reuhl. „Dies ziehe einen ständigen Kampf und täglich neue Herausforderungen gegenüber den Kostenträgern nach sich.“
In der Hygieneversorgung sei das Krankenhaus jetzt gut ausgebildet, so der ärztliche Direktor Dr. Ostwald. Außerdem sei neben einer guten Grundversorgung auch eine hervorragende fachärztliche Betreuung gewährleistet. Insbesondere die Mitarbeitervertretung beklagt jedoch den heute bereits spürbaren Fachkräftemangel auf allen Ebenen und Ansprüche an eine Ausbildung, die untere Ebenen nicht mehr berücksichtige.
Für Jörg Röder stehen zwei große Themen aus politischer Sicht im Vordergrund: erstens die Frage, wie Strukturen der Grundversorgung gestaltet werden müssen: „Oberste Priorität muss auf der flächendeckenden medizinischen Versorgung und der Pflege liegen. Das ist eine der großen Zukunftsaufgaben. Zweitens muss die Finanzierung gesichert sein, wozu nicht nur der Bund, sondern auch das Land seinen Beitrag zu leisten habe. Es sei ‚5 vor 12‘.
Das Interesse an der ländlichen Versorgung sei nicht von selbst bei allen Beteiligten vorhanden. Das Land müsse helfen und korrigieren. Im weiteren Gespräch wurde deutlich, wie wichtig der Austausch auf allen Ebenen ist.
Die CDA sieht zukünftig eine Vernetzung von Vertretern aller im Gesundheitswesen tätigen Personen auf regionaler Ebene als erstrebenswert, um in einem Stufenmodell auf der Basis des Status quo Verbesserungen zu erreichen.
Pressemitteilung
CDA-Kreisverband Neuwied
