FDP fordert eine verbesserte Vernetzung der Verkehrsmittel
Öffentlicher Personennahverkehr in Bendorf
Bendorf. „Zur Verbesserung des Öffentlichen Personennahverkehrs in Bendorf reicht es nicht, die Busverbindungen wiederherzustellen, vielmehr bedarf es vieler aufeinander abgestimmter Maßnahmen“ sagte FDP-Stadtverbandsvorsitzender Günther Bomm angesichts der vom Kreis Neuwied einseitig vorgenommenen Verschlechterung des Linienverkehrs zwischen Mülhofen und der Stadt Neuwied. Stadtratsmitglied Herbert Speyerer hat deshalb ein umfassendes „Zukunftskonzept Mobilität“ erarbeitet und in der letzten Stadtratssitzung vorgelegt mit der Aufforderung an die Verwaltung, dies in den Fachausschüssen zu beraten, dies gehöre zu den kommunalen „Aufgaben der Daseinsvorsorge“. Fast drei Viertel aller Arbeitnehmer pendeln nämlich in Rheinland-Pfalz zwischen Wohnort und Arbeitsplatz, sodass eine bessere Vernetzung verschiedener Verkehrsmittel mit attraktiven Umsteigepunkten notwendig ist, auch im Hinblick auf den sog. „Demografischen Wandel der Bevölkerung“. Zu einem effektiven „Zukunftskonzept Mobilität“ gehören nach Auffassung der Freien Demokraten: eine verbesserte Abstimmung der Landkreise bei der Fahrplangestaltung der Linien- und Schulbusse,eine Anbindung des Verwaltungszentrums und der UNI Koblenz an die Städte Vallendar und Bendorf (Schnellbuslinie), die Einrichtung von überdachten und durch Werbung finanzierbaren Bushäuschen, die Etablierung von Anruf-Sammeltaxi-Systemen für Ortsteile und Wohngebiete wie Stromberg oder den Friedrichsberg, der von der Bahn in Aussicht gestellten erneut zu bauende Bahnhaltepunkt, der Einsatz von sog. ÖPNV-Apps mit erleichtertem Zugang zu Fahrplanauskünften oder Tarifen mittels Smartphon und schließlich ein von den Liberalen seit längerem angemahntes städtisches Fahrradkonzept.
Pressemitteilung der
FDP Bendorf