Leserbrief: Rheinstraße in Unkelbach wird zur Rennbahn
„Ordnungshüter machen nichts“
Am Freitag, 10. Mai, musste wieder eine Katze sterben
Am Freitag, 10. Mai, wurde wieder einmal in Unkelbach auf der Rheinstraße eine Katze überfahren. Wieder einmal mussten wir Erwachsenen unseren Kindern erklären, warum das passiert. Leider musste meine Tochter dann fragen, warum denn die Autos auf unserer „angeblichen“ Zone 30 in keinster Weise 30 fahren – und ich wusste darauf keine Antwort. Seit 2013 wohnen wir jetzt hier. Es ist schon unsere zweite Katze, die hier überfahren wurde.
Der Durchgangsverkehr von Ödingen ist in meinen Augen die größte Bedrohung unseres kleinen Orts. Hier muss dann mal schnell was erledigt werden, denn hier fährt wirklich keiner 30. Abends ist manchmal ein bestimmtes Motorrad zu hören, das hier in der Tempo-30-Zone bis in den vierten Gang hochschaltet. Welche Geschwindigkeit dabei erreicht wird, brauche ich hier keinem zu erklären. So etwas ist einfach verantwortungslos.
Auch Lkw oder selbst Busse, niemand fährt hier 30. Auch die Parkstreifen seitlich tun hier wirklich keinem einen Gefallen, denn sie behindern eher noch die Sicht und erschweren das Ganze. Manchmal wird hier regelrecht Slalom gefahren, Und – ich versichere – auch das in keinster Weise mit Tempo 30. Vor ein paar Wochen hat mich sogar im Ort jemand in Höhe des Sportplatzes überholt, weil ich anstatt 30 40 gefahren bin. Ich war fassungslos über so viel Dreistigkeit.
Was tut eigentlich unsere Polizei? Oder das Ordnungsamt? Muss erst ein Kind sterben, bis hier mal Maßnahmen ergriffen werden? Der Blitzer-Anhänger kann gern vor unserem Haus abgestellt werden, denn ich versichere, dass es eine neue und sehr gute Einnahmequelle sein wird.
Aber jemand muss den Mut haben und endlich mal damit anfangen. Sonst werden noch mehr Tiere oder sogar ein Mensch sterben, weil unsere Ordnungshüter nichts unternehmen.
Jonny Köllejan,
Unkelbach
