Politik | 11.01.2022

Petra Schneider, Horst Gies und Johannes Bell informierten sich in der Kita in Weibern

Ortsgemeinden müssen entlastet werden

v.l.n.r Heinz-Udo König, Bernd Rausch, Petra Schneider, Helmut Reuter, Horst Gies, Karl Heinz Sundheimer, Karl Gundert, Johannes Bell.Foto: CDU

Weibern. Dass der ländliche Raum als Wohn und Lebensraum immer attraktiver wird, zeigt das Brohltal. Hier entstehen neue Wohngebiete, die insbesondere für junge Familien attraktiv sind. Wichtig sind für einen idealen Wohnstandort auch die sogenannten weichen Faktoren: „Wo kann ich einkaufen? Wie ist der Weg zur Arbeit? Wo können meine Kinder in die Kita?“ All dies macht den Standort lebenswert. Bei der letzten Frage hatten Petra Schneider, MdL, und Horst Gies, MdL, allerdings Grund zum Nachhören. Denn gerade bei der Kita in Weibern besteht Bedarf: Beim Altbau aus den 60ern möchte man baulich erweitern. Hier verbringen Kinder aus Weibern und Hausten ihren frühpädagogischen Alltag. Nachfrage gibt es also genug, immerhin sind 20 Familien bei 65 insgesamt Kitaplätzen auf der Warteliste. Der Bedarf ist also schon jetzt nicht mehr gedeckt, sagen Ortsbürgermeister Karl Gundert und seine Beigeordneten Helmut Reuter und Heinz Udo König. Erschwerend kommt hinzu, dass bei der Kita in Weibern in Bälde die Trägerschaft wechseln wird. Von der ursprünglichen Kita gGmbh wechselt die Trägerschaft bald auf die Gemeinde. Karl Gundert, Ortsbürgermeister von Weibern, sieht sich diesbezüglich mit einigen Herausforderungen konfrontiert. Die Kosten der Sanierung und Erweiterung um einen Gruppenraum und eine Mensa belaufen sich auf gut 1,6 Millionen Euro weiß der Ortschef. Davon müssen trotz Förderung von Kreis und Land etwa zwei Drittel von der Ortsgemeinde aufgebracht werden. Die Finanzierung ist insofern problematisch, da keine neuen Einnahmequellen realisierbar sind. Denn in Weibern ist ein Großteil der Gemeindefläche Wasserschutzgebiet, eine Möglichkeit zu einer zusätzlichen Gewerbeansiedlung besteht folglich nicht. „Es kann nicht sein, dass die kleinen Gemeinden allein gelassen werden“, sagt Petra Schneider. Und: „Die Förderung an die drastisch gestiegenen Baukosten müssen vom Land angepasst werden“, führt sie weiterhin aus. Dazu Horst Gies: „Die Ortsgemeinden müssen entlastet werden. Auch beim Kita Gesetz: Denn genügend Kita Plätze sind ein wesentlicher Aspekt der Infrastruktur und Daseinsvorsorge der Ortsgemeinden in ländlichen Regionen.“

Pressemitteilung

Büro Petra Schneider, MdL (CDU)

v.l.n.r Heinz-Udo König, Bernd Rausch, Petra Schneider, Helmut Reuter, Horst Gies, Karl Heinz Sundheimer, Karl Gundert, Johannes Bell.Foto: CDU

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