Ergebnisse der Landtagswahl
Ortsteile wählten unterschiedlich
In Remagen gab es bei der Wahl einige Unterschiede im Verhältnis zum Kreis- und Landesergebnis
Remagen. Die Unterschiede zum Wahlkreis- und Landesergebnis zeigten sich wie folgt:
Die SPD für die Gesamtstadt Remagen konnte beim Wahlkreisergebnis im Verhältnis zum Kreis Ahrweiler statt 29,2 Prozent 30,8 Prozent holen. Im Verhältnis zum Landesergebnis verlor die SPD Remagen mit 32,8 Prozent gegenüber den 36,2 Prozent landesweit. Bei der Landesstimme holten die Sozialdemokraten in Remagen bei der Wahl 2,6 Prozent mehr als in 2011 bei der Wahlkreisstimme verloren sie gegenüber 2011 3,4 Prozent.
Die CDU in Remagen liegt mit 35,5 Prozent deutlich unter dem Wahlkreisergebnis des Kreises Ahrweiler mit 40,9 Prozent, beim Landesergebnis lag die CDU mit 33,5 Prozent über dem Landesergebnis von 31,8 Prozent. Gegenüber der Wahl von 2011 verlor die CDU in Remagen 3,3 Prozent bei der Wahlkreisstimme und 3,9 Prozent bei der Landesstimme.
Die Grünen als deutlicher Verlierer konnten in Remagen ein durchaus besseres Wahlergebnis als im Kreis- und Lande erreichen. Bei der Wahlkreisstimme holten die Grünen 11,9 Prozent in Remagen, bei der Landesstimme 7,5 Prozent. Dies sind im Verhältnis zum Kreisergebnis 5,9 Prozent und zum Landesergebnis 2,3 Prozent mehr Stimmen. Gegenüber der Wahl von 2011 verloren sie in Remagen dennoch bei den Wahlkreisstimmen 7,6 Prozent und bei den Landesstimmen 13,1 Prozent.
Knapper Gewinner in Remagen ist die FDP. Holte sie bei der Wahlkreisstimme kreisweit 6,9 Prozent, so waren es in Remagen 7,8 Prozent. Gegenüber dem Landesergebnis von 6,2 Prozent holte die FDP bei der Landesstimme in Remagen 7,3 Prozent. Und auch beim Verhältnis zur Wahl 2011 gewann die FDP in Remagen bei der Wahlkreisstimme 3,5 Prozent und bei der Landesstimme 2,8 Prozent.
Leicht über dem kreisweiten 2,4 Prozent und dem landesweiten 2,8 Prozent Ergebnis blieb in Remagen die Linke mit 3,5 Prozent bei den Wahlkreisstimmen und 3,2 Prozent bei den Landesstimmen.
Mit 10,6 Prozent lag die AfD in Remagen bei der Wahlkreisstimme leicht über dem Kreisergebnis von 10,1 Prozent, bei der Landesstimme mit 11,3 Prozent unter dem Landesergebnis von 12,6 Prozent.
Ergebnisse aus den Ortsteilen
Bei den einzelnen Ergebnissen in den Ortsteilen lag die AfD in den drei Wahllokalen bei den Wahlkreisergebnissen in Remagen mit 10,4 Prozent, 9,9 Prozent und 9,7 Prozent leicht unter dem Gesamtergebnis für Remagen. In Kripp lag die AfD mit 11,1 Prozent leicht über dem Remagener Ergebnis, in Oedingen mit 9,2 Prozent holte die AFD ebenfalls weniger als in der Gesamtstadt und in Oberwinter konnte sie nur 8,5 Prozent erreichen. Einziger Ausreißer beim Wahlkreisergebnis war Unkelbach, wo die AfD 15,2 Prozent holen konnte. Bei der Landesstimme waren es in Unkelbach sogar 17,1 Prozent für die AfD, während alle anderen Ortsteile unter dem Landesergebnis lagen.
Dahingegen konnte die SPD in Unkelbach gegenüber dem Kreis- und dem Landesergebnis bei der Wahlkreisstimme 1,3 Prozent mehr holen. Bei der Landesstimme lag die SPD in Unkelbach mit 33,1 Prozent unter dem Landesergebnis von 36,2 Prozent. Im Verhältnis zur Wahl 2011 verlor die SPD in Unkelbach bei der Wahlkreisstimme 3,7 Prozent, gewann bei der Landesstimme aber 2,9 Prozent hinzu.
Einen deutlichen Verlust musste die CDU in Unkelbach hinnehmen. Beim Wahlkreisergebnis lag sie kreisweit mit 10,4 Prozent unter dem Ergebnis im Kreis Ahrweiler, 1,3 Prozent unter dem Landesergebnis und auf Wahlkreisebene in Remagen 5,0 Prozent unter dem Ergebnis für Remagen und mit 28,2 Prozent auch 5,3 Prozent unter dem Remagener Ergebnis bei der Landesstimme. Im Verhältnis zur Wahl 2011 verlor die CDU in Unkelbach 8,3 bei der Wahlkreisstimme und 9,2 Prozent bei der Landesstimme.
Dahingegen lagen die Grünen in Unkelbach bei der Wahlkreisstimme mit 13,4 Prozent und bei der Landesstimme mit 8,5 Prozent leicht über den Ergebnissen für die Gesamtstadt Remagen. Dennoch verloren die Grünen im Verhältnis zu der Wahl 2011 in Unkelbach 6,1 Prozent bei den Wahlkreisstimmen und 12,1 Prozent bei den Landesstimmen.
Auch in Bandorf fielen die Ergebnisse etwas anders aus. CDU, SPD und Grüne verloren gegenüber den Ergebnissen der Wahl 2011. Gewinner war hier die FDP die mit 9,4 Prozent bei den Wahlkreisstimmen und 9,5 Prozent bei den Landesstimmen deutlich über dem Stadtergebnis, dem Kreisergebnis und dem Landesergebnis liegt. Zudem konnte die FDP in Bandorf im Verhältnis zur Wahl 2011 5,1 Prozent bei den Wahlkreisstimmen und 5,0 Prozent bei den Landesstimmen hinzugewinnen. Weiterer Ausreißer im Verhältnis zu den anderen Ortsteilen war Rolandswerth. Deutlich unter dem Stadt-, dem Kreis- und dem Landesergebnis lag die SPD mit 24,3 Prozent Wahlkreisstimmen und 25,4 Prozent Landesstimmen. Auch gegenüber der Wahl von 2011 verlor die SPD in Rolandswerth bei den Wahlkreisstimmen 9,9 Prozent und bei den Landesstimmen 4,8 Prozent. Die CDU konnte in Rolandswerth deutlich punkten. Sie lag mit 41,2 Prozent bei den Wahlkreisstimmen und 39,3 Prozent bei den Landesstimmen fast sechs Prozent über dem Stadtergebnis. Im Verhältnis lag die CDU bei den Wahlkreisstimmen knapp über dem Kreisergebnis und bei den Landesstimmen lag sie mit 7,5 Prozent über dem Landesergebnis. Stark zeigte sich in Rolandswerth auch die FDP mit 9,1 Prozent bei den Wahlkreisstimmen und 8,6 Prozent bei den Landesstimmen. Damit lag sie deutlich über dem Stadt-, dem Kreis- und dem Landesergebnis. Im Vergleich mit 2011 holte die FDP in Rolandswerth ein Plus von 4,8 Prozent bei den Wahlkreisstimmen und 4,1 Prozent bei den Landesstimmen.
