FWM3: Gesundheitspolitik muss dem Wohl der Bevölkerung dienen
Patientenwohl statt Profitorientierung!
Kreis Mayen-Koblenz. Für die Freien Wähler Mayen-Mittelrhein-Mosel (FWM3) ist die mangelnde Bereitschaft von Bund und Land das Gesundheitswesen ausreichend für eine optimale Versorgung der Bevölkerung zu finanzieren, der wesentliche Faktor der deutlich sichtbaren zerstörerischen Entwicklung im Bereich der Gesundheitsversorgung. Das „kalte Kliniksterben“ soll gemäß dem Glauben an den alles optimal regelnden Markt die leistungsfähigsten, d. h. die möglichst profitablen Krankenhäuser erhalten. Für die Freien Wähler der FWM3 ist allerdings diese Orientierung an der Profitmarge statt an der Gesundheitsversorgung der Menschen eine Perversion der eigentlichen Aufgabe der Medizin! Leider erliegt die Kommunalpolitik vielfach der Versuchung, die angeblich alternativlosen Negativentwicklungen noch positiv zu verkaufen, anstatt im Interesse der Menschen politisch dagegen anzukämpfen! Nach Ansicht der FWM3 gehört zu diesem politischen Engagement für eine gute medizinische Versorgung – ambulant und stationär – grundsätzlich eine klare und ehrliche Information der Öffentlichkeit. Für die Region Mayen bedeutet dies, dass die Parteien im Kreistag MYK sich entweder eindeutig für den Erhalt des Mayener Krankenhauses – ohne Fachabteilungsverluste und mit Regelversorgungsstatus - aussprechen oder den betroffenen Menschen wahrheitsgemäß sagen, dass zukünftig die stationäre und ambulante Versorgung in Mayen massiv eingeschränkt sein wird. Eine solche Wahrhaftigkeit bietet die Basis, um in der Bundestagswahl 2025 und der Landtagswahl 2026 eine zukunftsfähige – am Patientenwohl orientierte – Gesundheitspolitik einzufordern. In ihr müssen wieder die Menschen und ihre konkreten Bedürfnisse im Mittelpunkt des Gesundheitssystems stehen.
Pressemitteilung FWM3
Das Krankenhaus in Mayen. Foto: Michael Helsper / FWM3
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