Hotelprojekt „Rheinresidenz“ in Remagen
Pläne nehmen Konturen an
Vorläufiger Bauantrag eingereicht – Bürgermeister Herbert Georgi optimistisch
Remagen. „Vom Rhein nur durch den schmalen Leinpfad getrennt, direkt neben den Überresten der untergegangenen Brücke von Remagen, empfängt ein Luxus-Hotel mit angeschlossenem Boarding House und Service-Apartment Gäste aus nah und fern", so schreibt der Projektplaner Tom Krause aus Eschweiler in seiner Werbebroschüre für das neue „Rheinresidenz-Hotel“ Remagen, das direkt neben dem „Friedensmuseum Brücke von Remagen“ entstehen soll. Der Stadtrat hat im vergangenen Jahr bereits „Grünes Licht“ gegeben für das ehrgeizige Projekt, das mit einer Gesamtsumme von 45 Millionen Euro der Stadt am Rhein weiteren Auftrieb im Tourismusgeschäft bieten soll. Seit Jahrzehnten träumen die Kommunalpolitiker von einem Hotel am Rhein, das im oberen Eventbereich Besucher aus nah und fern anziehen soll sowie auch den zahlreichen Gästen der Fachhochschule mit seinen 3.000 Studierenden Unterkunft geben soll.
Vielversprechende Pläne
Der Architekt aus Eschweiler nährt diese Träume, hat er doch Pläne vorgelegt, die Remagens Bürgermeister Herbert Georgi als „sehr vielversprechend“ ansieht.
„Das Gastronomie-Angebot“, so schreibt der Planer, „soll Hausgäste und Besucher aus der Umgebung anziehen. In der oberen Etage bietet – on Top –ein exclusives Wellness-, Spa- und Health-Center Erholung pur.“ Auf 1.200 Quadratmetern soll sich das Wellnesscenter mit Blick über den Rhein ausbreiten. 95 Hotel- und Boarding-Appartements bietet der Gebäudekomplex am Rhein auf, der über die Straße an der Rheinhalle angebunden werden soll. 39 Wohnungen der exklusiven Bauweise liegen direkt am Hotel. „Ein namhafter Hotelbetreiber aus dem oberen Sternesegment hat es sich zum Anliegen gemacht, sowohl das Hotel, als auch das Boarding-Segment zu managen“, sagt Tom Krause und hat nun einen Bauantrag zur Vorprüfung bei der Stadt Remagen eingereicht.
„Das Hotelprojekt an den Remagener Brückentürmen nimmt langsam Gestalt an und scheint somit nach wie vor auf einem guten Weg zu sein", gibt sich nun Bürgermeister Herbert Georgi optimistisch. E
r bestätigt: „Der Architekt Tom Krause aus Eschweiler hat vor wenigen Tagen ein Exemplar des Bauantrages zur Vorprüfung bei der Stadt Remagen abgegeben. Der Antrag liegt nun nach einer ersten Durchsicht der Kreisverwaltung zur weiteren Prüfung vor. Für den September ist ein Abstimmungsgespräch zwischen Kreis und Stadt und später mit der Projektgruppe vorgesehen. Nach einer weiteren Behandlung im Bauausschuss der Stadt Remagen könnte der endgültige Bauantrag zur Genehmigung vorgelegt werden. Die Baugenehmigung durch die Kreisverwaltung könnte dann Anfang 2016 vorliegen.“
Keinen Zweifel lässt Herbert Georgi daran, dass auch die weiteren Pläne des Projektplaners, die leichte Änderungen in der Planung mit sich bringen könnten, mit Mehrheit die städtischen Gremien passieren werden. So könnte der geplante Baubeginn in Remagen im Jahre 2016 Wirklichkeit werden. Herbert Georgi freut sich, dass sich der Investor damit innerhalb des im Durchführungsvertrag mit der Stadt festgelegten Zeitplanes bewegt. „Jeder Cent, der vonseiten der Projektgruppe in das Vorhaben investiert wird, gibt uns mehr Sicherheit, dass wir am Ende auch wirklich das Hotel bekommen“, so der Bürgermeister.
Gravitätisch und elegant plant der Architekt Tom Krause die „Rheinresidenz“ an den Brückentürmen. Foto: Repro AB
