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GRÜNE im Kreis Ahrweiler nutzen moderne Medien

Politische Arbeit in Zeiten der Pandemie

Politische Arbeit
in Zeiten der Pandemie

Effizient arbeiten in Zeiten der Pandemie: Die GRÜNEN im Kreis Ahrweiler haben ihre interne Gremienarbeit bereits auf Videokonferenzen umgestellt. Foto: Bündnis 90/Die GRÜNEN, Kreisverband Ahrweiler

07.04.2020 - 12:51

Kreis Ahrweiler. Unmittelbar nachdem die Bundesregierung die ersten Leitlinien zum Eindämmen der Corona-Pandemie veröffentlichte, organisierten die GRÜNEN im Kreis Ahrweiler neue Wege für ihre weitere Zusammenarbeit. So wurde beispielsweise am 21. März eine Arbeitssitzung per Videokonferenz abgehalten.

Die Corona-Pandemie zwingt auch die Politik, auf physische Treffen zu verzichten – von Rats-, Gremien- oder Fraktionssitzungen über Veranstaltungen bis hin zu Parteitagen. Bündnis 90/Die GRÜNEN gehen mit gutem Beispiel voran und haben ihre interne Kommunikation umgehend auf digitale Medien umgestellt: Statt Präsenz-Termine einfach abzusagen, verlagern die GRÜNEN ihre Veranstaltungen und Sitzungen auf digitale Kanäle.

Und das nicht nur auf Bundes- und Landesebene, sondern auch im Kreis Ahrweiler. Dort fand bereits am 21. März die erste Sitzung einer Arbeitsgruppe in Form einer Videokonferenz statt. In diesem Fall widmeten sich Mitglieder aus den verschiedenen Ortsverbänden der Sacharbeit zum Thema Mobilität, ohne das Virus zu verbreiten. Inhaltlich ging es um GRÜNE Kernthemen wie ÖPNV und Radverkehr im Kreis Ahrweiler, aber auch um Best-Practice-Beispiele anderer Kommunen und um neue technische Ansätze. Derartige Themen dürfen in Zeiten von Corona nicht in Vergessenheit geraten, selbst wenn Aktionen wie gemeinsame Fahrradtouren zu Brennpunkten im Radwegenetz des Kreises Ahrweiler aktuell nicht möglich sind.

Weitere Videokonferenzen stehen schon auf der Tagesordnung. So wird der Ortsverband Brohltal seine nächste Mitgliederversammlung auf diese Art abhalten. Die Fraktion der GRÜNEN im Stadtrat von Remagen plant ebenfalls Sitzungen per Videokonferenz. „Die Parteiarbeit mit modernen Medien effizient weiterzuführen ist für uns essentiell. So bleiben wir GRÜNE arbeits- und entscheidungsfähig“, sagt Stefani Jürries, Mitglied des Kreistags, Fraktionssprecherin im Stadtrat von Remagen und seit Anfang März auch gewählte GRÜNEN-Direktkandidatin im Wahlkreis 13. „Wir sind froh, dass wir die notwendigen Wahlversammlungen vor Beginn der Einschränkungen von Versammlungen aufgrund der Corona-Pandemie abhalten konnten. So können wir uns nun wieder auf die inhaltliche Arbeit konzentrieren,“ stellt sie für die GRÜNEN im Kreisverband erleichtert fest.

„Gerade diejenigen unter uns, die in Gremien und Vereinen aktiv sind, haben aktuell sogar mehr Zeit für die intensive Arbeit in den GRÜNEN-Arbeitsgruppen, da viele Präsenzveranstaltungen notgedrungen ausfallen. Diese freiwerdenden Kapazitäten können wir in Videokonferenzen sinnvoll und teilweise in ganz neuen Konstellationen einbringen“, so Birgit Stupp, die weiß, wovon sie spricht – als Sprecherin des Kreisverbandes Ahrweiler der GRÜNEN, Mitglied des Kreistags und des Stadtrats in Bad Neuenahr-Ahrweiler sowie frisch gewählte Direktkandidatin für den Wahlkreis 14.

Pressemitteilung

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Kreisverband Ahrweiler

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Kommentare
Jean Seligmann:
Das zwanghafte und angestrengte Bemühen, die AfD zu diskreditieren, produziert Widerspruch und Lächerlichkeit am laufenden Band.
Siegfried Kowallek:
Beim Komplex AfD, Spenden und Geheimnistuerei denke ich eher an die verdeckten Zahlungen von rund 132.000 Euro an die AfD-Politikerin Alice Weidel, bei denen die Bundestagsverwaltung wegen möglicher Verstöße gegen das Parteiengesetz Sanktionen gegen diese Partei prüft. Es stehen Strafzahlungen in dreifacher Höhe der Spenden aus der Schweiz im Raum, also rund 396.000 Euro. Jetzt will aber die AfD-Fraktion im Neuwieder Stadtrat einen Teil ihrer Aufwandsentschädigungen für einen guten Zweck spenden, was auf jeden Fall sympathisch ist im Gegensatz zu einer verdeckten Entgegennahme großer Spenden von jemandem, der etwas zu verbergen hat. Der angekündigte Verzicht auf eine medienöffentliche Bekanntgabe von Empfängern dieser Spenden befremdet mich jedoch aus zwei Gründen. Zum einen wirkt das heimliche Spenden an gemeinnützige Vereine oder Organisationen dadurch vergleichbar anrüchig wie etwa ein heimlicher Bordellbesuch, den man auch nur dann selbst öffentlich macht, wenn man erfolgreicher Kommunalpolitiker in Ochtendung ist. Zum anderen überzeugt die Begründung nicht, in der Vergangenheit sei vielerorts Druck auf Organisationen ausgeübt worden, die von der AfD eine Spende angenommen hätten. Wäre das der Fall gewesen, hätte diese Partei das doch auf jeden Fall laut und heftig angeprangert. Dieses Liebäugeln mit einem Opfermodus erinnert an den bisherigen geheimnistuerischen Umgang der AfD mit ihren Freitagsveranstaltungen im Kreis, deren Veranstaltungsort man nur auf Nachfrage mitgeteilt bekam. Dabei weiß nicht nur ich, in welcher Neuwieder Gaststätte diese Veranstaltungen stattfanden. Zudem stand deren Name sogar in einem ausgewogenen Artikel über eine AfD-Freitagsveranstaltung. Und als ich die letzte Veranstaltung dieser Partei vor den Corona-Einschränkungen in Oberbieber zum Thema „Wald und Wild“ besuchte, sah ich dort keinen einzigen Gegendemonstranten, obwohl die Partei den Veranstaltungsort zuvor sogar hinreichend öffentlich bekanntgegeben hatte. Siegfried Kowallek, Neuwied
S. Schmidt:
Das ganze Geschäftsmodell um einen „unnatürlichen“ Klimawandel beruht auf Modellberechnungen und den Verlautbarungen des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change). Nun hat die „University of Michigan“ in einer Pressemeldung vom 30.04.2020 die Katze aus dem Sack gelassen: Etliche der IPCC-Klimamodelle prognostizieren eine unrealistisch hohe Erwärmung für die Zukunft! Wie die „Berechnungen“ für die zu erwartenden „Corona-Opfer“ (es wurden bis zu 560.000 Tote prognostiziert), vollkommen falsch!
Heinrich Heine:
Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.
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