Politik | 25.06.2018

Dr. Jan Bollinger (AfD) stellt Anfrage zu sexueller Belästigung einer 13-Jährigen in Linz

Polizei stärken, öffentliche Sicherheit wiederherstellen

Neuwied. Medienberichten zufolge ist am Samstagabend, 16. Juni, gegen 18 Uhr ein 13-jähriges Mädchen in Linz Opfer sexueller Belästigung geworden. Das Mädchen soll auf einem Spielpatz am Rheinufer von einem Mann mit „südländischer“ Erscheinung angesprochen und durch Berührungen an Armen und Beinen sexuell belästigt worden sein.

Dazu meint der Neuwieder Landtagsabgeordnete Dr. Jan Bollinger (AfD): „Sexuelle Belästigung ist kein Kavaliersdelikt, sondern ein Angriff auf die Menschenwürde und darum zu Recht mit einer Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe belegt. An den psychischen Folgen leiden gerade Kinder oft ein Leben lang. Daher habe ich eine Kleine Anfrage an die Landesregierung gestellt, um alle Erkenntnisse über den Fall in Erfahrung zu bringen.“

Dr. Bollinger weiter: „Es kann nicht angehen, dass Kinder am helllichten Tag mitten auf einem Spielplatz in Linz nicht mehr sicher sind. Viele Mädchen und Frauen haben Angst in der Öffentlichkeit“, verdeutlicht er. „Ich unterstütze daher ausdrücklich die Forderungen der Polizeigewerkschaft nach Verstärkung der Polizei Rheinland-Pfalz um 1000 auf insgesamt 10.000 Vollzeitstellen. Es ist unabdingbar, dass die Polizei stärker im öffentlichen Raum präsent ist und dadurch Taten schon im Vorhinein verhindern, bei Übergriffen einschreiten und Täter schnell dingfest machen kann.“

Pressemitteilung des Büros

Dr. Jan Bollinger (MdL), AfD

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Kommentare
03.07.201811:22 Uhr
Uwe Klasen

Zitat Juergen Mueller:"Ich frage mich,wo er politisch steht?" - Antwort: Liberaler Demokrat ohne Parteizugehörigkeit oder einer bestimmten Richtung anhängend!

02.07.201818:13 Uhr
juergen mueller

Täglich wird man mit Dingen konfrontiert,die ausschliesslich mit der AfD zusammenhängen,die mich an unserem sogen.Sozialstaat zweifeln lassen.AfD möchte zu einer braunen Volkspartei werden,will die gesetzl.Rentenvers.abschaffen (HÖCKE will eine Staatsrente nur für Deutsche),der Vizepräsident des Bundestages FRIEDRICH bezeichnet Anti-AfD-Demonstranten als Linksfaschisten,der Steuerzahler muss künftig die eigens dafür gegründete neue Stiftung der AfD in zweistelliger Mill.Höhe finanzieren,GAULAND koketiert öffentlich mit brauner Vergangenheit,HÖCKE in Goebbels-Pose,WEIDEL gefährliche AfD-Einpeitscherin,bei deren Aussagen man zwischen den Zeilen lesen u.hinhören muss u.GABRIEL vermisst gegenüber der Politik WERTSCHÄTZUNG.Wenn man im Wort REGIERUNG Buchstaben vertauscht,ergibt dies die Worte:"GENUG IRRE".

30.06.201818:40 Uhr
juergen mueller

Der Kommentar von Herrn Klasen beschäftigt,da er auch in anderer Hinsicht,Äusserungen der AfD toleriert.Ich frage mich,wo er politisch steht?Gewalt gegen Frauen ist bei uns ein Dauerthema,aber NICHT die Hautfarbe des Täters.Die AfD ist keine Alternative für Deutschland,sondern nur ein trojanisches Pferd,welches den Anschein macht,für unser Wohl zu stehen.Worauf deren Politik hinausläuft,zeigt z.B.die perfide "Kleine Anfrage" 06/2018 des AfD-Abgeordneten HÜTTER an die Bundesregierung in Bezug auf hier lebende Sinti u.Roma.Auch das gehört zu der täglichen,nationalen Hetzpropanda der AfD.Herr Klasen,ist Ihnen schon einmal aufgefallen,dass sich die AfD insbesondere dann zu Wort meldet,wenn es um Dinge mit Migrationshintergrund geht.Was glauben Sie,was in unserem Land los wäre,wenn mehr Menschen begreifen würden,was hier abgeht.Rechte Bewegungen wie AfD,NPD,PEGIDA,Indentitäre Bewegungen gehören allesamt in einen braunen Sack.Dass dem nicht so ist haben wir unserem Grundgesetz zu verdanken.

29.06.201816:39 Uhr
juergen mueller

Was heißt hier Fehlschluss,dem Sie,Herr Klasen,desöfteren unterliegen.Hier geht es ganz einfach um ein Mitglied einer Partei,die durch Wähler wieder an die Macht gebracht wurde,die mit Nazi-Vokabular keine Probleme hat,die offen mit rechtsextremen Vereinigungen paktiert,bei der die Verharmlosung der NS-Zeit täglich Brot ist,denen braun getragen gut stehen würde (GAULAND praktiziert das bereits).Man darf Angst haben,dass die Kriminalität durch Zuwanderung steigt (was nicht zutrifft) u.soziale Konflikte sich verschärfen (durch gezielt gesteuerte Aussagen der AfD),aber es kann doch nicht sein,dass sich bei uns wieder völkischer Nationalismus breitmacht u.es Einpeitscher wie HÖCKE gibt,die sich,geduldet,eines Vokabular`s Joseph Goebbels bedienen.Die AfD degradiert Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Religion oder ihrer sexuellen Präferenz auf die Stufe eines Untermenschen u.darf dies auch noch offen kundtun.Im übrigen soll es auch DEUTSCHE mit südländischem Aussehen geben.

28.06.201810:19 Uhr
Uwe Klasen

Es ist schon erstaunlich mit welch „pathologischem“ Sachverstand hier Deutungen einer Pressemeldung vorgenommen werden. Aber derartige Fehlschlüsse werden, gerade Gegenüber politisch Andersdenkenden, gerne Vorgenommen und so klammert man sich an seine persönliche Sicht der Welt und unterstellt jedem, der dieser Sicht nicht folgt, unlautere Absichten!

27.06.201819:52 Uhr
Helmut Gelhardt

Herr Dr. Jan Bollinger suggeriert geschickt einen Generalverdacht gegen Männer mit "südländischer Erscheinung". Aber diese Geschicklichkeit ist nichts weiter als perfide! Wer wollte keine Sicherheit für alle Kinder auf den Spielplätzen?! Aber die Forderung von Sicherheit ist für Dr. Bollinger lediglich das Vehikel, um seine völkischen Sehnsüchte zu transportieren. Mit seiner Unterstellung: "Viele Mädchen und Frauen haben Angst in der Öffentlichkeit" schürt er ein Szenario der Angst, das einem Vergleich mit der Realität nicht standhält. Und das weiß Herr Dr. Bollinger auch. Er will die Menschen für dumm verkaufen! Wegen Männern mit "südländischer Erscheinung" werden wir nicht in Kriminalität versinken. Dr. Bollinger sollte sich die Gewalttaten und Gewalt-/Hetzsprüche der Rechten und gerade in seinen AfD-Reihen ansehen und anhören und vor der "eigenen rechtsreaktionären Haustüre kehren"! Da ist sehr viel zu tun! Dr. Bollinger ist als "Schutzheiliger" der Spielplatzkinder ungeeignet!

27.06.201819:43 Uhr
juergen mueller

Nein, würde er nicht.
Bollinger, wie viele seiner "alternativen" Hetzprediger, nutzt jede Gelegenheit und jeden Tatbestand schamlos berechnend aus, in den ein Mensch mit Migrationshintergrund verwickelt sein könnte um Ängste, Hass, Gewalt u. Voreingenommenheit zu schüren, beabsichtigte Vorverurteilungen ohne zu erwähnen, dass sich Sexualdelikte, gleich welcher Art u. Weise, sich in den höchsten politischen und wirtschaftlichen Kreisen wiederfinden in denen Macht und Geld Prioritäten setzen. Die Scheinheiligkeit, mit der Bollinger Kinder für seine Zwecke nutzt, ist einfach nur widerwärtig und spiegelt das Gesicht einer Clique wieder, deren Bestreben es ist, Unruhe, Zwist und Voreingenommenheit zu implantieren für ein Thema, das sowieso unsere Gesellschaft spaltet. Unsere Gesetzgebung hat es leider möglich gemacht, dass sich Leute als unsere Volksvertreter ausgeben u. agieren dürfen, denen ein penetranter Geruch einer bleibenden Vergangenheit anhaftet.

27.06.201806:33 Uhr
Siegfried Kowallek

Würde der Landtagsabgeordnete Bollinger seine Anfrage zur sexuellen Belästigung einer 13-Jährigen in Linz auch stellen, wenn sie nicht von einem Mann mit „südländischer“ Erscheinung angesprochen und durch Berührungen an Armen und Beinen sexuell belästigt worden wäre, sondern von einem biodeutsch aussehenden? Oder fiele das dann unter deutschnationale Schweigepflicht?
Siegfried Kowallek, Neuwied

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