Ratsfraktion „Die Swisttaler“
„Potenzial liegt ungenutzt brach“
Swisttal. Es war zu lesen, dass die Zahl der Gäste in Swisttal im ersten Halbjahr 2017 im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2016 um 15,2 Prozent und die Zahl der Übernachtungen um 26,9 Prozent zurückgegangen ist, während alle linksrheinischen Nachbarkommunen steigende Zahlen aufweisen. Fraktionssprecher Karl-Heinz Peters von der Ratsfraktion „Die Swisttaler“ benennt Gründe für die sinkenden Tourismuszahlen. Die Zahlen bestätigen exakt die Situation, die die Fraktion „Die Swistaler“ im Antrag an den Umwelt-, Wirtschaftsförderungs- und Energieausschuss im Juni dargelegt haben. Die Negativentwicklung liegt nicht an den Marketingstrategien der Rhein Voreifel Touristik, sondern eher daran, dass seitens der Gemeinde so gut wie keine Aktivitäten im Hinblick auf die touristische Erschließung Swisttals unternommen wurden und werden. Auch der Gewerbeverein Swisttal, dem zahlreiche Unternehmen der Tourismusbranche angehören, hat sich bislang bei dem Thema nicht mit Ruhm bekleckert.
Dank des Antrags „Der Swisttaler“ ist zumindest in der Gemeinde erkannt worden, dass Potenzial ungenutzt brach liegt. Auch der Vertreter des Gewerbevereins erklärte im Sitzungstermin, dass an der Entwicklung eines Marketingkonzepts für das kommende Jahr gearbeitet wird. Der Ratsvertreter „Der Swisttaler“, André Gentz, führte im Sitzungsterminn aus: „Es liegt nicht an fehlenden Initiativen und Ideen der Swisttaler Gastronomie-, Hotel- und Übernachtungsbetriebe, wie Bürgermeisterin Petra Kalkbrenner dargelegt, dass sich die Tagesbesucher- und Übernachtungszahlen rückläufig entwickeln, sondern die Zahlen sind hausgemacht.“
Positiv ist nach Aussage der Fraktionsmitglieder Herbert Waskow und Wilfried Schumacher zu bewerten, dass sich nach Aussage der Bürgermeisterin der neue Beigeordnete Hans-Dieter Wirtz des Themas Tourismus und Marketing in Swisttal annehmen wird. Nach Ansicht „Der Swisttaler“ ist das Thema bei ihm in den richtigen Händen. Alle sind sich sicher, dass sich daher in Swisttal in naher Zukunft die Tourismuszahlen nicht mehr negativ von den umliegenden Kommunen abgrenzen werden.
Pressemitteilung
„Der Swisttaler“
