Politik | 15.07.2017

Wege gelungener Integration in Waldorf

Praktika boten Einblick in die deutsche Arbeitswelt

Die fünf in Waldorf lebenden Flüchtlinge absolvierten mit großem Einsatz Praktika bei Betrieben in der Umgebung.  privat

Waldorf. Erfahrungen mit der deutschen Arbeitswelt machten fünf eritreische Neubürger aus Waldorf, die sich im Rahmen eines Jugendintegrationskurses des Kreises Ahrweiler bei fünf unterschiedlichen Betrieben in die Berufswelt einfühlen durften.

Dank des Garten- und Landschaftsbaubetriebs von Blumen Kraus (Bad Breisig), der Bauunternehmung Henk (Königsfeld), des Kfz-Handels Wiegelmann (Bad Breisig), des Schreinerfachbetriebs Paletto (Waldorf) und des Malerfachbetriebs Schuldt (Sinzig) nahmen die neugierigen jungen Männer die gebotene Chance wahr, mit freundlicher Unterstützung ihrer aus den Betrieben zugewiesenen Betreuer, die Arbeitswelt zu erkunden. Alle berichteten nach zweiwöchiger Probezeit, dass sie gerne zur Arbeit gefahren seien, und lobten die Bereitschaft ihrer Vorgesetzten und Kollegen zur guten Zusammenarbeit. Pünktlichkeit, selbstständiges Arbeiten, Höflichkeit, Teamarbeit und Ausdauer gehörten zu den Leitlinien, die besonders Beachtung finden sollten. Da wurden Grünanlagen gepflegt, gemäht und Pflaster verlegt. Zwischen- und Außenwände in Neubauten wurden errichtet, Autos repariert und gesäubert, Fassaden gestrichen, Werbeflächen gebaut. Dabei bewunderte man die arbeitserleichternden Geräte und Maschinen, von denen man dann einige immer selbstständiger benutzte. Die tatkräftigen Männer fanden sich problemlos und zuverlässig ein, hatten guten Kontakt, können sie sich doch mittlerweile gut verständigen. Die Zeit ging schnell vorbei. Jeden Tag gab es etwas auszuprobieren und zu lernen. Die Flüchtlingshilfe Waldorf e.V. dankte den Betrieben zum Abschluss des Projekts für die Offenheit und das gute Miteinander. Sie leisteten einen wichtigen Beitrag auf dem Wege zu einer gelungenen Integration.

Die fünf in Waldorf lebenden Flüchtlinge absolvierten mit großem Einsatz Praktika bei Betrieben in der Umgebung. Foto: privat

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