Politik | 14.09.2019, 10:30 Uhr

Andreas Bleck (AfD) äußert sich zur geringen Zahl von Ladestationen

Probleme der Elektromobilität

Anspruch bei der Mobilitätswende zerschellt am schroffen Felsen der Wirklichkeit

Neuwied. Im Bundestagswahlkreis Neuwied gibt es (Stand: 8. August 2019) nur eine geringe Zahl von 19 Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Davon verteilen sich elf auf den Landkreis Neuwied und acht auf den Landkreis Altenkirchen. Acht Neuwieder Schnellladestationen stehen dabei zwei Altenkirchener Schnelladestationen gegenüber. Dies ergab eine schriftliche Anfrage des heimischen AfD-Bundestagsabgeordneten Andreas Bleck an die Bundesregierung. Dazu erklärt Bleck: „Der Anspruch der Bundesregierung bei der Mobilitätswende zerschellt im ländlichen Raum am schroffen Felsen der Wirklichkeit. Trotzdem fördert sie mit Prämien für Elektrofahrzeuge und Fahrverboten für Dieselfahrzeuge einseitig die Elektromobilität, die gegenüber der Verbrennungsmobilität zum jetzigen Zeitpunkt nicht konkurrenzfähig ist. Neben dem hohen Anschaffungspreis von 25.000 bis 50.000 Euro für ein Elektrofahrzeug der Mittelklasse sind die kurzen Reichweiten und langen Ladezeiten für die Bürger im ländlichen Raum nicht alltagstauglich. Dass im Jahr 2018 in den Landkreisen Neuwied und Altenkirchen zusammen gerade einmal 90 Elektrofahrzeuge neu zugelassen wurden, spricht eine eindeutige Sprache. Die Bundesregierung sollte bei der Mobilitätswende berücksichtigen, dass die CO2-Bilanz eines Elektrofahrzeugs in vielen Fällen schlechter als die eines vergleichbaren Dieselfahrzeugs ist. Statt ökologischer Ideologie benötigen wir ökologischen Realismus. Dazu gehört es, eine bezahlbare, sichere und zuverlässige Mobilität zu erhalten oder zu erschaffen. Für die Zukunft sind Wasserstofffahrzeuge und synthetische Kraftstoffe vielversprechende alternative Mobilitätstechnologien.“

Pressemitteilung von

Andreas Bleck, MdB

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