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Kreisverwaltung Mayen-Koblenz

Projekt für Migranten und Flüchtlinge endet nach drei Jahren

Nachfolgeprojekt von MiKo-MYK steht in den Startlöchern

Projekt für Migranten und
Flüchtlinge endet nach drei Jahren

TeilnehmerInnen der Abschlussveranstaltung des Flüchtlingshilfeprojekts „Migration und Koordinierung im Landkreis Mayen-Koblenz“.Foto: KV MYK

11.07.2018 - 12:15

Kreis Mayen-Koblenz. Das Flüchtlingshilfeprojekt „Migration und Koordinierung im Landkreis Mayen-Koblenz“ (MiKO-MYK) endet nach einer Laufzeit von drei Jahren. Der Erste Kreisbeigeordnete Burkhard Nauroth zog bei der Abschlussveranstaltung ein positives Fazit: „Das Projekt war ein Glücksgriff. Wir haben ein tragfähiges Netzwerk aufgebaut, um Hürden bei der Integration abzubauen.“ Die Nachfolge des Projektes ist bereits gesichert: Ab Juli wurde ein neues Projekt unter dem Namen „ZWO - Zugewanderte integrieren, Wege bereiten, Orientierung geben“ mit einer Laufzeit von zwei Jahren vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge genehmigt.

Zahlreiche ehren- und hauptamtliche Institutionen und Organisationen wurden vernetzt. „Gemeinsam mit 27 Kooperationspartnern wurde einiges auf den Weg gebracht“, so Nauroth.

Mit dem „Netzwerk Flüchtlingshilfen“ wurde eine virtuelle Plattform geschaffen, auf der aktuelle Informationen weitergegeben und abgerufen werden können. Darüber hinaus beteiligte sich MiKo-MYK am „Lotsenhaus für Flüchtlinge“, bei dem zugewanderte Menschen Unterstützung und individuelle Beratung bei der Integration in die Gesellschaft erhalten. Rund 250 Menschen wurden interkulturell geschult, mehr als 100 Vernetzungstermine fanden in den drei Jahren statt. Dazu gehörten auch Seminare für Migranten und Geflüchtete, die vom Rechts- und Verbraucherschutz bis zum Energiesparen reichten.

„Der Weg, den das Projekt MiKo-MYK geebnet hat, kann nun weitergegangen werden“, so Nauroth. Das Projekt ZWO wird ebenfalls, wie MiKo-MYK, aus dem Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds gefördert.

Bei der Abschlussveranstaltung setzte Professor Dr. Magdalena Stülb von der Hochschule Koblenz mit ihrem Vortrag „Kulturelle Diversität. Sicherstellung des Fachkräftebedarfs und Steigerung der Kundenzufriedenheit“ und der Vorstellung einer Fallstudie über eine Pflegeeinrichtung interessante Impulse. Mit dem Konzept dieser Einrichtung sei es gelungen, den Arbeitskräftebedarf im Pflegebereich durch die große Vielfalt der Mitarbeiter zu sichern. Die Integration ausländischer Mitarbeiter stelle jedoch auch einige Anforderungen an die Betriebe, so Stülb.

Bei der anschließenden Podiumsdiskussion ging es um die Frage, ob Zugewanderte langfristig den Bedarf an Fachkräften decken können. Genoveva Bleser von der Firma Bleser Heizung in Plaidt berichtete über ihre positiven Erfahrungen, die sie bei der Ausbildung von Migranten gemacht hatte: „Ohne persönlichen Einsatz geht es nicht, aber im Endeffekt lohnt sich der Aufwand.“ Miguel Vicente, der Beauftragte für Migration und Integration des Landes Rheinland-Pfalz, lobte die vorbildliche Arbeit im Landkreis: „Der Integrationsprozess ist zwar noch lange nicht abgeschlossen, doch der Landkreis Mayen-Koblenz geht mit seinen innovativen Ideen und Projekten die richtigen Wege.

Pressemitteilung

Kreisverwaltung Mayen-Koblenz

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Kommentare
11.07.2018 19:06 Uhr
juergen mueller schrieb:

Ich weiß nicht,ob Sie die Buchveröffentlichungen,Kolumnen etc. von AUGSTEIN jemals gelesen haben oder werden.Augstein hat einen Konflikt zwischen Sozialstaat u.der Asylpolitik "konstruiert",so wie es im passt - gleichzeitig aber macht er den Sozialstaat zur zu opfernden Verhandlungsmasse,die ohne Verteidigung den RECHTEN zu überlassen sei = AfD - macht sich damit zum Sprachrohr der Braunen,die stets Ängste schüren u.ohnehin nichts von einem Sozialstaat halten.Seine Äusserungen anlässlich des G-20-Gipfels waren ein öffentlicher Aufruf zu Gewalt u.einer geistigen Brandstiftung - in einem Buch beschreibt er ausführlich,wie man Farbbeutel herstellt.April 2018/Berlin:Ein junger Israeli trägt eine Kippa u.wird von einem Syrer angegriffen - das Verhalten des OPFERS wertet er als Provokation.Das ist bei weitem nicht alles.Seine Äusserungen ohne Sinn u.Verstand entsprechen einem moralischen Tiefpunkt,sind an Schäbigkeit nicht zu unterbieten,zeigen,wo er steht u.die AfD reibt sich die Hände.



11.07.2018 15:22 Uhr
Uwe Klasen schrieb:

Zitat:„Der Weg, den das Projekt MiKo-MYK geebnet hat, kann nun weitergegangen werden“ --- Dazu passt, wie sich der "Linksintellektuelle Leuchtturm“ und Millionenerbe Jacob Augstein die Lösung des Migrationsproblems vorstellt – durch die Abschaffung des Sozialstaates. Und da er auf eben diesen Sozialstaat nicht angewiesen ist, befürwortet er die Zuwanderung, schlecht für die Menschen die vom Sozialstaat abhängig sind!



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Kommentare
Uwe Klasen :
Zitat Jörg Zschimmer: "...aber daran kann man ja dann den Flüchtlingen die Schuld geben..." --- Noch unterirdischer kann ein Mensch kaum Argumentieren. Die Vertreter, Befürworter und Anhänger der sogenannten Energiewende und des, angeblich durch den Menschen verursachten, Klimawandels agieren fast wie Sektierer, Gegenargumente werden Bestenfalls angehört aber Abgelehnt!
Jörg Zschimmer:
Im Gegensatz zur zum Beispiel Braunkohlesubvention, werden die genannten Vereine nicht subventioniert. Das CO2 zur Photosynthese wichtig ist, ist nur bis zu bestimmten Konzentrationen richtig, danach geh der Ertrag rabide zurück - aber daran kann man ja dann den Flüchtlingen die Schuld geben...
Uwe Klasen :
Die Subventionsabgreifer und unsozialen Energieverteurer diskutieren wohl darüber wie sie die Verbraucher noch mehr schröpfen können! P.S. Kohlenstoffdioxid ist elementar Wichtig für die Photosynthese!
Uwe Klasen :
Ein Termin an einem Wochenende wäre vielleicht von Vorteil gewesen, so sind Berufstätige Radfahrer im Nachteil und gerade deren Erfahrungen und Kenntnisse könnten zusätzliche Informationen erbringen.
juergen mueller:
Das weiss man längst,dass die Stadt auf Radfahrer nicht eingestellt ist u.sich als TOP-Stadt mit der höchsten Arbeitsdichte in Rhld-Pfalz,damit verbunden eine Verkehrsdichte,Tendenz steigend,die mit der vielgepriesenen Attraktivität u.einer positiven Wahrnehmung nicht mehr viel gemein hat ... u.das Ende der Gier nach noch mehr Arbeitsplätzen ist nicht abzusehen, im Gegenteil.Dafür muss ein Stadtteil wie RÜBENACH bluten unter der Last einer unzumutbaren Verkehrsdichte mit all ihren negativen Folgen,auch gesundheitliche u.einem Entzug von Freizeit-/Erholungswert durch Flächennachfrage zur weiteren Ansiedlung von Gewerbe u.Industrie.Die neue Pfaffendorfer Brücke wird "natürlich mit einem breiten Radweg ausgestattet?" Ja,weiss man ebenfalls - mit unzureichenden 30 cm!Dieser angelaufene Paradigmenwechsel (besonders wichtig gehaltene Entwicklungen,Umbrüche) hat sich damit spätestens erledigt.Die Politik hat halt die Macht Vertrautheit zu zerstören.
Olaf Erdmann:
Der sich rsant vollziehende Wandel in unserer Gesellschaft ist weder eine Laune noch Verlust von Pietät, sondern Teil des Gesamtgesellschaftslichen Veränderungsprozesses. Friedhöfe z.B. markieren für mich die unüberbrückbare Linie zwischen "Sein und Nichtsein", zwischen "Leben und Tod", zwischen "Zeit und Ewigkeit". Alle Menschen kennen diese Grenze, die das Leben vom Tod, die die Lebenden von den Toten trennt und deutlich unterscheidet. Ein offener Dialog in unserer Gesellschaft zu diesem Thema ist daher ein hohes GUT.
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