Ehrenvorsitzender des DGB Ortskartells Bendorf zum 1. Mai
Prüfstein für Solidarität und soziale Gerechtigkeit
Willi Böhm ruft zur Beteiligung an den Kundgebungen des DGB in Bendorf und Koblenz auf
Bendorf. „Der 1. Mai wird immer ein Weltfeiertag sein für die Interessen der Arbeitnehmer, Rentner, Arbeitslosen und die Schwachen unseren reichen Gesellschaft“, so der Ehrenvorsitzende des DGB Ortskartells Bendorf, Willi Böhm. Das Gleichgewicht zwischen Kapital und Arbeit muss als Ziel bleiben, denn ohne Arbeit gibt es auch kein Kapital. Wenn dieses fehlt, besteht soziale Ungerechtigkeit für die Menschen. So muss endlich Schluss sein mit dem Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen. Es gilt der Grundsatz: gleicher Lohn für gleiche Arbeit, so Willi Böhm. Die Gewerkschafter erinnern an den Koalitionsvertrag von Union und SPD, in dem der Missbrauch von Werksverträgen und Leiharbeit gestoppt werden soll. Es soll erneut Ordnung ins Arbeitsleben einkehren sowie auch ordentliche und faire Tarifverträge, die das Gleichgewicht zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern wieder herstellen. Es benötigt Löhne und Renten, von denen die Menschen auch leben können. So darf nicht an dem Grundsätzlichen der Renten gerüttelt werden. Die Menschen sollten keine Angst vor Altersarmut haben. Leider ist es so, dass die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden. Hier ist auch die Koalition gefordert, für mehr soziale Gerechtigkeit zu sorgen. Muss es denn sein, dass Vorstandsmitglieder der Autoindustrie bis zu 15 Millionen Euro im Jahr erhalten? Muss es denn sein, dass Milliarden für die Aufrüstung in den nächsten Jahren verschleudert werden sollen? Dank Europa herrscht seit 70 Jahre Frieden, dies sollte auch das Ziel der weiteren Europapolitik sein, denn Aufrüstung löst keine Probleme, so der Ehrenvorsitzende des DGB Ortskartells Bendorf Willi Böhm, der auch dazu aufruft, sich an der 1. Maikundgebung des DGB in Bendorf und in Koblenz zahlreich zu beteiligen.
Pressemitteilung der
BCE- Gewerkschaftssenioren
