Kreis Neuwied
Psychiatriebeirat des Landkreises Neuwied tagt im Kreishaus
Neue Angebote der gesetzlichen Krankenkassen waren Thema
Kreis Neuwied. Zu seiner Frühjahrssitzung war der Psychiatriebeirat des Landkreises Neuwied im Kreishaus zusammengekommen, um aktuelle Entwicklungen rund um die gemeindenahe psychiatrische Versorgung im Landkreis zu beraten. Als Gast konnte der 1. Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach Sarah Behrens von der Koordinierungsstelle Mittelrhein des Netzwerkes seelische Gesundheit Rheinland-Pfalz Saarland (ivita) begrüßen.
Das Netzwerk in Trägerschaft der ivita gGmbH und der Caritas-Verbände Mainz, Speyer, Worms und der Barmherzigen Brüder Trier bietet in Kooperation mit der Techniker Krankenkasse TKK, der Kaufmännischen Krankenkasse KKH sowie ausgewählten Betriebskrankenkassen neuartige Hilfsangebote für psychisch kranke Menschen in Rheinland-Pfalz und im Saarland an. Der Landkreis Neuwied zählt zur Region Mittelrhein mit Sitz der Koordinierungsstelle in Koblenz. Dabei sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von ivita aufsuchend tätig. Mit den gesetzlich Versicherten wird ein dreijähriger Vertrag geschlossen. Insbesondere in Krisensituationen wird die Unterstützung durch ivita intensiviert. Hierzu verfügt ivita über eine Rückzugswohnung in Koblenz. Darüber hinaus ist eine 24-Stunden-Erreichbarkeit inclusive einer nächtlichen Krisenhotlein geschaltet.
„Wir begrüßen, dass einzelne gesetzliche Krankenkassen neue Wege der ambulanten Versorgung von psychisch kranken Menschen gehen“, so der 1. Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach. „Insbesondere Krisenprävention und Krisenbegleitung können dazu beitragen, Krankenhausaufenthalte zu vermeiden“. Auch durch den Psychiatriebeirat wurde dieses neuartige Angebot sehr positiv bewertet. Kritisiert wurde jedoch, dass das Angebot bislang nur von einzelnen Krankenkassen angeboten wird. In diesem Zusammenhang verwies Psychiatriekoordinator Dr. Ulrich Kettler darauf, dass es auch von anderen Krankenkassen Angebote für psychisch Kranke wie beispielsweise die ambulante psychiatrische Pflege gäbe. Weitere Infos über das Netzwerk ivita unter www.ivita-ggmbh.de.
Pressemitteilung
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