SPD-Fraktion im Koblenzer Stadtrat
Radweg in der David-Röntgen-Straße nicht mehr erkennbar
Koblenz. Die Diskussion um das Radwegenetz hat in den letzten Jahren einen immer größeren Stellenwert bekommen. Natürlich gibt es auch in Teilen der Kommunalpolitik teilweise überzogene Erwartungshaltungen. Koblenz hat für ein Radwegekonzept besondere Voraussetzungen zu meistern, denn die beiden Flüsse und die Höhenstadtteile müssen mit einbezogen werden. „Die große Frage nach der finanziellen Machbarkeit kann in jedem Jahr Stück für Stück in den Haushaltsberatungen beantwortet werden, immer vorausgesetzt, dass die politischen Mehrheiten vorhanden sind, aber da sieht es wohl für die kommenden Jahre gut aus“, erklärt die SPD-Fraktionsvorsitzende Marion Lipinski-Naumann. Die Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Rauental, Ursula Hühnerfeld ist ebenso wie die Fraktionsvorsitzende und Ratsmitglied Fritz Naumann der Auffassung, dass ein neues Konzept beim Radwegebau wichtig ist, aber bestehende Radwege nicht vernachlässigt werden dürfen. Diese könnten oft mit geringen Mitteln wiederinstandgesetzt werden. Im Rauental ist dies an vielen Stellen erkennbar. Ein besonders gutes Beispiel ist der Fahrradweg in der David-Röntgen-Straße, denn der Geh- und Radweg ist in seiner Trennung leider nicht mehr erkennbar. „Immer wieder kommt es zu gefährlichen Situationen, weil besonders Fußgänger nicht mehr erkennen, dass hier auch ein Radweg vorhanden ist. Die Markierung zwischen Rad- und Gehweg muss unbedingt auch mit Piktogrammen deutlich dargestellt werden“, so Naumann. Es ist bekannt, dass von Seiten der Verwaltung an Markierungen in der ganzen Stadt gearbeitet wird und möchte hier besonders auf den Stadtteil Rauental aufmerksam machen.
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Wieviele Konzepte werden noch gebraucht?
Das Dilemma ist doch, dass man Konzepte erstellt (oder erstellen lässt, weil einem dazu selbst die Kompetenz fehlt), die in irgendeiner Schublade verschwinden, solange, bis ein neues Konzept erforderlich wird. Koblenz hat besondere Voraussetzungen zu meistern? Lach. Gerne kann ich dabei behilflich sein, Beispiele zu benennen, wo weitaus schwierigere voraussetzungen gemeistert wurden als das Einbeziehen von 2 Flüssen u. Höhenstadtteilen. Das sind reine Alibiaussagen, nichts anderes. Faule Ausreden hat man ja immer parat. Koblenz ist ja noch nicht einmal in der Lage, auch nur vom Ansatz her Konzepte für eine erforderliche Radwegeinfrastruktur umzusetzen. Damit meine ich, überhaupt erst einmal damit zu beginnen. Pinselstriche zur Aufhellung von Altlasten sind der falsche Weg. Instandsetzung mit geringen Mitteln? Auch die scheint die Stadt nicht zu haben, wenn doch, macht endlich was - nur keine Flickschusterei.