Bürgerinitiative unterstützt Forderungen
Reduzierung des Schwerlastverkehrs
Brohltal. „Nur einfach Stop-Sagen reicht nicht“ meint Reinhold Fank, Sprecher der Bürgerinitiative Rettet das Naturparadies Laacher See. „Erkenntnisse aus den Gesprächen, die wir in den letzten Wochen mit Behörden, der Brohltalbahn und der Firma Rhodius geführt haben, haben uns bewogen die politisch Verantwortlichen aufzufordern, ernsthaft Alternativen zur derzeit befahrenen Route in Angriff zu nehmen“ so Reinhold Fank. Man habe deshalb einen Appell an die Landrätin Weigand, an die Fraktionen im Kreistag und Verbandsgemeinderat und auch an Bundesverkehrsminister Volker Wissing (als „Herr der Autobahnen“) gerichtet , um den bereits diskutierten Forderungen Nachdruck zu verleihen.
Seit langem fordern örtliche Politiker - gemeinsam mit Industrie- und Gewerbebetrieben - die Öffnung der Schranke zur der bereits bestehenden Verbindung von der Raststätte Brohltal-Ost an der A 61 zum neuen Gewerbegebiet. „Allein dadurch würde der gesamte Schwerlastverkehr vom und zum Gewerbegebiet ohne den Umweg über die L 82 zur Anschlussstelle Wehr fließen können. Dies bedeutet erhebliche Zeit- und Kostenersparnis. Auch die Umweltbelastung durch CO2, Feinstaub und Lärm würde deutlich gesenkt ohne dass es einen Euro kostet“, so die BI.
Darüber hinaus unterstütze man die Forderung nach dem Bau einer Stichstraße von der B 412 in Höhe der Auffahrt Niederzissen zum Gewerbegebiet Brohltal-Ost (sog. Nordanbindung). Diese Forderung wurde bereits von der Verbandsgemeindeverwaltung sowie auch der Firma Rhodius ins Gespräch gebracht . Diese Baumaßnahme würde den Schwerlastverkehr aus dem Brohltal zum neuen Gewerbegebiet erheblich verkürzen. Die Anbindung des Brohltals an den öffentlichen Nahverkehr wäre endlich machbar und der Schwerlastverkehr müsste bei Staus auf der Autobahn nicht durch das Brohltal fahren.
„Wir verkennen keineswegs, dass so eine Maßnahme nicht in Jahresfrist realisierbar ist. Umso dringender ist die Öffnung der Schranke erforderlich“, so Reinhold Fank.
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