Politik | 02.11.2016, 14:31 Uhr

Rhein-Sieg-Kreis informiert

Region erfolgreich bei Landeswettbewerb

„BonnUmland - shareregion“ überzeugt bei StadtUmland.NRW

Rhein-Sieg-Kreis. „BonnUmland – shareregion“ – unter diesem Projekttitel hat sich die Region Bonn/Rhein-Sieg erfolgreich beim Landesaufruf StadtUmland.NRW beworben. Das Land Nordrhein-Westfalen hatte alle Großstädte und ihre Nachbarkommunen zur Eingabe von Projektvorschlägen eingeladen, um bis zum Sommer 2017 Zukunftskonzepte der interkommunalen Kooperation zu entwickeln. Dabei stehen die Themenschwerpunkte Wohnen und Siedlungsentwicklung, Mobilität und Infrastruktur im Fokus. 13 sogenannte Stadtumlandverbünde, bestehend aus insgesamt 91 Kommunen und elf Kreisen, waren dem Aufruf gefolgt. Acht von ihnen wurden durch eine Fachjury ausgewählt. Ihnen stellt das Land eine Pauschale in Höhe von jeweils 200.000 Euro zur Entwicklung eines Zukunftskonzepts zur Verfügung. Aufbauend auf eine fast 25-jährige interkommunale Zusammenarbeit im Rahmen des regionalen Arbeitskreises :rak hat die Bundesstadt Bonn sich gemeinsam mit den Städten und Gemeinden Alfter, Bad Honnef, Bornheim, Hennef, Königswinter, Meckenheim, Niederkassel, Rheinbach, Sankt Augustin, Siegburg, Swisttal, Troisdorf und Wachtberg unter der Beteiligung des Rhein-Sieg-Kreises erfolgreich beim Landesaufruf StadtUmland.NRW beworben.

„Ich freue mich sehr, dass wir die Kooperation in der Region Bonn/Rhein-Sieg weiter vertiefen und entwickeln. Diese Wachstumsregion braucht – nicht nur vor der anstehenden Fortschreibung des Regionalplans - die Intensivierung der Zusammenarbeit“, betont Landrat Sebastian Schuster. Ergänzend dazu Ashok Sridharan, Oberbürgermeister der Bundesstadt Bonn: „Insbesondere vor dem Hintergrund der Herausforderung des anhaltenden Wachstumsdrucks die Lebensqualität und die Attraktivität der Stadt Bonn und ihres Umlandes zukünftig zu erhalten bzw. zu erhöhen, ist ein gemeinsames Planen und Handeln unabdingbar.“

Das Motto der Bewerbung der Kooperation lautet „BonnUmland – sharegion: Teilen und Tauschen als Handlungsprinzip“. Dahinter steht die These, dass die Entwicklung der Region durch zielgerichtetes und koordiniertes Nutzen der unterschiedlichen Potenziale der Teilräume so beeinflusst werden kann, dass trotz des andauernden hohen Wachstumsdrucks die Lebensqualität bewahrt und weiter entwickelt werden kann. Durch einen regional abgestimmten, intelligenten und bewussten Umgang mit den vorhandenen Ressourcen – insbesondere der Fläche – sollen Strategien und Projekte für den Umgang mit dem bestehenden Wachstumsdruck einerseits und den zunehmenden Flächenkonkurrenzen/der zunehmenden Flächenknappheit andererseits entwickelt werden.

In den nächsten Monaten werden die thematischen Arbeitsgruppen ihre Arbeit aufnehmen und anhand von sogenannten Lupenräumen konkrete Vorschläge und Handlungsempfehlungen zu Instrumenten, Kriterien, Verfahren und Projektskizzen erarbeiten. Eine Lenkungsgruppe wird die Arbeit der AGs begleiten.

Pressemitteilung

Rhein-Sieg-Kreis

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